Aktuell
20.09.2022: Online-Qualifizierung und -Fachaustausch „Schule und Klassismus“, AWO-Bundesverband JMD Respekt Coaches und Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Projekt JuRe, 10:00 – 13:00 Uhr
Im Rahmen der Fortbildung wird der Bildungsforscher und Klassismus-Experte Dr. Andreas Kemper einen Input in die Thematik geben. Anschließend soll es Möglichkeiten zur Reflexion eigener Positionen und Haltungen im Kontext von Klassismus geben sowie einen interdisziplinären Austausch zwischen Jugendsozialarbeit und Politischer Jugendbildung. Dabei soll die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Thematik im schulischen Kontext gemeinsam pädagogisch und bildnerisch bearbeitet werden könnte.
15.09.2022: Workshop für JMD Respekt Coaches und Berufsschulfachkräfte: Religionssensibilität im pädagogischen Alltag, JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen in Koop. mit beRATen e.V., Hannover, 9:00 – 17:00 Uhr
Ob in Beratungskontexten, in der Bereitstellung von Hilfsangeboten oder vor Ort im Quartier: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe werden in ihrem beruflichen Alltag immer wieder mit Fragen zum Themenkomplex Religion konfrontiert. Es gibt zahlreiche Situationen, die Fragen oder Irritationen auslösen können und das Selbstverständnis von pädagogischen Fachkräften in freien und öffentlichen Träger der KJH, herausfordern.
14. & 23.09.2022: Politik verstehen: Workshop und Besuch im Landtag, Exkursion an der RBZ Theodor-Litt-Schule, Neumünster, JuRe-Standort Arbeit und Leben Schleswig-Holstein in Kooperation mit JMD Neumünster (AWO)
Im Rahmen des Vorbereitungstages erarbeiten die Schüler*innen, wie sie von Entscheidungen des Landtags betroffen sind (zum Beispiel durch Entscheidungen des Bildungsausschusses, der unter anderem für die die berufliche Bildung der Schüler*innen zuständig ist). Sie lernen, wie sie zu Abgeordneten und deren erklärten Zielen recherchieren können und reflektieren ihre eigene politische Position zu Fragen, die ihre Alltagswelt betreffen. Mit vorbereiteten Fragen gehen sie am zweiten Tag im Schleswig-Holsteinischen Landtag ins Gespräch mit einer Abgeordneten aus dem Bildungsausschuss. Dabei üben sie demokratische Kernkompetenzen wie Argumentieren und sich auf Dialog einzulassen. Die Stimmen Jugendlicher sind wichtig und müssen von Entscheidungsträger*innen und der Öffentlichkeit gehört werden- das zu vermitteln ist ein weiteres Ziel des Angebots, das in Zusammenarbeit mit Respekt Coach Bashar Kanou (JMD Neumünster / AWO) und JuRe-Schleswig-Holstein (Svenja Reinholtz) durchgeführt wird.
06./07./08./09./12./13.09.2022: Emotionen und Kommunikation, zweitägige Workshop-Reihe für Berufsschüler*innen am BBS Peine, JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen in Kooperation mit JMD Respekt Coaches
06./07.09.2022: JuRe-Arbeitstreffen und interner Fachaustausch (JuRe meets Jubis) in Cottbus
Nach zweimaligem Online-Substitut findet in diesem Jahr der interne Fachaustausch zwischen dem Projekt JuRe und der politischen Jugendbildung im KJP wieder in Präsenz statt. Eingebettet in ein Arbeitstreffen des JuRe-Teams, bei dem es u.a. um den JuRe-Fachtag am 23. November und die Planungen für 2023 gehen wird, stehen Kooperationserfahrungen und -perspektiven im Bereich Schule zwischen Projekt und KJP im Mittelpunkt der Zusammenkunft.
01.09.2022: „LASST UNS NICHT NUR REDEN! Partizipation als gewagte Prävention“, JuRe-Broschüre 2022, PDF
Mit der JuRe-Broschüre 2022 „LASST UNS NICHT NUR REDEN! Partizipation als gewagte Prävention“ thematisieren wir ein Kernanliegen des Projekts „Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen (JuRe)“: Beteiligung als Lernform von Politik und Demokratie und als Erfahrung von Teilhabe und Zugehörigkeit. Unter diesem Titel fand Anfang November 2021 der digitale JuRe-Fachtag statt, dessen Diskurs in dieser Broschüre nachgezeichnet und weitergeführt wird, u.a. mit Anja Besand und Wibke Riekmann. [PDF Download]
SAVE THE DATE! 23.11.2022: JuRe-Fachtag online „IGNORIERT, GESTRANDET … UND WAS JETZT? Politische Jugendbildung und Arbeiten mit benachteiligten (Berufs-)Schüler*innen, Zoom, 9:30 – 16:30 Uhr
Für die fachlichen Inputs am Vormittag konnten wir Paulina Fröhlich, Progressives Zentrum Berlin und Prof. Rico Behrens, Katholische Universität Eichstätt gewinnen. Einen der drei geplanten Workshops werden die Radikalen Töchter aus Berlin gestalten. Voranmeldungen möglich über

Wir nehmen den Koalitionsvertrag ernst
Stellungnahme der GEMINI
Die parlamentarische Demokratie steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen durch verschiedene, sich überlappende Krisenphänomene wie Klimawandel, Rechtspopulismus, einer Pandemie sowie dem Krieg in der Ukraine. Politische Bildung stärkt die Demokratie in unserem Land, greift aktuelle Sorgen und Anliegen junger Menschen zu diesen Phänomenen in ihren Angeboten auf und macht sie mit Formaten, didaktischen Ansätzen und Materialien zu Themen politischer Bildung. Sie unterstützt Jugendliche dabei, Ideen für die Zukunft zu entwickeln und ihre Standpunkte und Interessen demokratisch zu vertreten.
Wir fordern deshalb eine bedarfsgerechte Ausstattung und einen Ausbau der politischen Jugendbildung im Kinder- und Jugendplan.
Die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung (GEMINI) ist eine Arbeitsgruppe im Bundesausschuss Politische Bildung (bap e.V.) und bildet ein starkes Netzwerk für die Politische Bildung mit über 1.750 Einrichtungen der außerschulischen Bildung.
21.-23.08.2022: Askese, Disziplin und Kampf. Körper- und Selbstbeherrschung als Thema für politische Bildung und Radikalisierungsprävention, bpb-Veranstaltung, Hofgeismar
08.07.2022: Digitale Zivilcourage und Empowerment. Qualifizierung von Social-Web-Akteur/-innen, digital 9:30 – 17:00 Uhr
Bewerbung bis 17.06.2022, Link: bpb