Jugend und Religion (JuRe)

Aktuell

14. September 2020: Workshop „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“ an der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, JuRe-HotSpot AL Sachsen

Der Workshop dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen einer neu gebildeten Schulklasse und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Das Format verdeutlicht die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders.

Hierbei geht es auch um die Frage, wie politische Bildung überhaupt dazu anregen kann, aus der eigenen Isolation zu treten, durch Gespräche mit Peers und mithilfe von Moderation eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und Zuversicht zu schöpfen, indem die Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe erkannt werden.

Rosch Haschana (18.-20.09.2020) und Jom Kippur (27.-28.09.2020)

Jüdisches Neujahrsfest und Versöhnungstag

Maurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom KippurMaurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur (Public Domain)Im September wird im jüdischen Glauben unter anderem das Neujahrsfest Rosch Haschana und der Versöhnungstag Jom Kippur zelebriert.

An Rosch Haschana, hebräisch „Kopf des Jahres“, feiern Jüd*innen vom Abend des 18. Septembers 2020 bis zum 20. September 2020 das Neujahrsfest. Dies soll sie an den Bund zwischen Gott und Israel sowie an ihre moralischen Pflichten erinnern. Daher sind Jüd*innen an diesen Feiertagen dazu angehalten, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. So sollen sie während der Festtage Rechenschaft über ihr Tun ablegen, weshalb das Neujahrsfest auch der Tag des Gerichts genannt wird.

An Rosch Haschana ist es in vielen Gemeinden Brauch, die Gebetsräume feierlich und in weißer Farbe zu gestalten. Zu Hause feiert man das Neujahrsfest mit süßen Äpfeln, die man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht. Damit wird der Wunsch betont, ein gutes und süßes Jahr verbringen zu wollen.

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13. und 20. November 2020: Digitaler Konzept-Workshop „Cybermobbing und Hate Speech“, JuRe-HotSpot AL Thüringen

Am 13. und 20. November 2020 führt Katja Nonn einen Online-Workshop zu Cybermobbing und Hate Speech mit dem Titel „Digital Na(t)ives?! Digitale Medien in der Lebenswelt von jungen Menschen: Herausforderungen und Chancen für die schulische Sozialarbeit“ durch.

Darum wird es gehen:

Cybermobbing, Cybergrooming oder Sexting basieren auf gewaltbezogenen Phänomenen, die nicht neu sind, aber im Zuge digitaler und multifunktionaler Medien mit veränderten Rollen, Handlungsmustern, Hemmschwellen und Konsequenzen einhergehen. Demütigung, Auslachen, Ausgrenzen oder sexuelle Belästigung sowie das ungewollte Weitergeben und Veröffentlichen von persönlichen und höchst intimen Daten kann vor allem für junge Menschen drastische Konsequenzen haben. Das Wichtigste ist in diesem Bereich Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskussionen und Reflexionen anzuregen und den Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten und Tipps an die Hand zu geben. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Konzept-Workshop mit der Vermittlung von aktuellem Wissen und Hintergründen sowie mit dem Vorstellen und ggf. Erproben von Handlungsmöglichkeiten, Tools und Techniken für das soziale Beziehungsgefüge in Berufsschulen.

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24. September / 08. Oktober / 22. Oktober 2020: WebWorkShops für Fachkräfte „OHREN AUF! Podcasten als pädagogisches Angebot“, BAK AL

Bild: © Christian Horz / i-StockBild: © Christian Horz / i-StockPodcasts sind ein Medienformat, das vor allem von jungen Leuten (14- bis 29-Jährige) mit höherer formaler Bildung genutzt wird.

Vorrangiges Ziel der Fortbildung ist es, Schüler*innen mit Sprach- und Bildungsbarrieren das Medium Podcast näher zu bringen und sie zu befähigen, eigene Podcasts zu erstellen. Damit sollen ihre Medienkompetenzen erweitert und gestärkt werden und sie sollen Möglichkeiten gewinnen, selbst medial sprech- und ausdrucksfähig zu werden.

In den WebWorkShops (WWS) gibt es digitale Gruppenarbeit sowie Einzelarbeit und Möglichkeiten Inhalte miteinander zu teilen. Es ist der Anspruch der gesamten Reihe, dass die Teilnehmenden (TN) am Ende ein Konzept für einen pädagogischen Einsatz des Medienformates entwickelt haben.

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22. September 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 22. September 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, welches für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

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12. August 2020: Personalwechsel beim JuRe-HotSpot ARBEIT UND LEBEN Hamburg

Unsere JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Saskia Spath, geht in Mutterschutz und an ihrer Stelle übernimmt (wieder) Ilona Berntien die JuRe-Koordination zum 12. August 2020.

Es ist für einen möglichst reibungslosen Übergang gesorgt worden und mit Ilona Berntien kommt eine qualifizierte Kollegin, die das Projekt und viele Kooperationspartner*innen in Hamburg bereits kennt.

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4. + 11. August / 15. September: JuRe-WebWorkShop-Reihe: „Podcasten als pädagogisches Angebot für Empowerment und Medienkompetenz“

Die drei WWS stellen das Medium Podcast vor (1), vermitteln technisches Handwerkszeug zur Erstellung von Audiofiles (2) und geben Anregungen und Hilfen zur Entwicklung eines pädagogischen Podcast-Konzeptes (3).

Vorrangiges Ziel ist, mit Schüler*innen eigene Podcasts erstellen zu können mit ihren Themen. Damit sollen sie medial sprech- und ausdrucksfähig werden und eine Motivation haben, sich reflektiert zu Themen zu äußern.

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Feier zum Gedenken an Abdal Musa (6. – 7. Juni 2020)

Abdal Musa Sultan ve Kaygusuz AbdalAbdal Musa Sultan ve Kaygusuz Abdal
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abdal_Musa#/media/Datei:Abdal_Musa_Sultan_ve_Kaygusuz_Abdal.jpg
Das Alevitentum und seine Anfänge liegen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die alevitische Glaubensgemeinschaft ist geprägt von verschiedenen religiösen Strömungen, u.a. des Sufismus, der auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Eine prägende Persönlichkeit innerhalb der islamischen Mystik und des Alevitentums war der sufistische Gelehrte Haci Bektas Veli, der von 1209 bis 1295 in Nishabur, dem heutigen Iran, lebte.

Die jährlich am ersten Juni-Wochenende stattfindenden Gedenktage sind Abdal Musa, einem Schüler Haci Bektas Velis, gewidmet. Abdal Musa wurde in der Stadt Khoy, im heutigen Iran, geboren und nahm bei der Verbreitung des Alevitentums in der Türkei eine wichtige Rolle ein.

Abdal Musa war ein Geistlicher, der von der alevitischen Community u.a. wegen seiner Erneuerungen der alevitischen Gebetspraxis und -lehre verehrt wird. Zudem war er ein Verfasser von lebensfrohen Gedichten. Auch Sagen ranken sich um seine Person. So z.B., dass er den Lauf des Wassers beeinflussen konnte. Alevit*innen sahen in Abdal Musa einen Menschen mit besonderen Kräften. Ein Gottesdienst, der ihm zu Ehren gefeiert wird, bildet auch heute noch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um Abdal Musa in den alevitischen Gemeinden.

Quellen zu diesem Beitrag:

https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20191463_kalender_2020_gesamtansichtweb-pdf.pdf

https://www.mdr.de/religion/religion/interreligioeser-kalender-juni-zwanzig100.html#sprung1

2. Juni: Konzept-Online-Seminar „Corona und Fake News“ von den JuRe-HotSpots AL in Bayern, AL Sachsen und AL Thüringen

Am 2. Juni 2020 führten die JuRe-Koordinator*innen Ruba Aburas, Steffen Rohkohl und Katja Nonn ein Online-Seminar zu „Corona und Fake News“ durch, an dem 12 Interessierte, hauptsächlich Respekt Coaches, teilnahmen. Neben den vermittelten Inhalten stießen auch die eingesetzten Online-Tools Kahoot und Mentimeter auf positive Resonanz bei den Teilnehmenden.

Quintessenz für Gruppenangebote: Für die Durchführung in Schulklassen empfiehlt sich die Nutzung eines digitalen Whiteboards und die Verwendung einfacherer Sprache.

Das Konzept-Online-Seminar fand bereits zum zweiten Mal statt. Das Konzept wurde optimiert und die Überarbeitungen wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Bei Interesse an näheren Informationen stehen gerne zur Verfügung:

Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)