Jugend und Religion (JuRe)

Aktuell

Gemeinsam stark für die Demokratie – gestern, heute und morgen!

Positionspapier von Arbeit und Leben -- Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) -- Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV)  

„Seit ihrer Gründung setzen sich Arbeit und Leben, DGB und Volkshochschulen für die aktive Gestaltung der Demokratie durch politische Bildung ein. Ziele wie der Aufbau einer „neuen“ Demokratie in den Gründungsjahren oder Zielgruppen und Themen der Bildungsarbeit verändern sich über die Zeit. Sie sind immer ein Spiegel der aktuellen Herausforderungen. Die Werte unserer Arbeit bleiben dabei unverändert…“  

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Projekt JuRe wird 2024 mit neuem Schwerpunkt fortgesetzt

Es war wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk als kurz vor der Weihnachtspause die Mitteilung eintraf, dass das Projekt „Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen (JuRe)“ 2024 fortgesetzt werden kann. Mit dem neuen Schwerpunkt „Antisemitismusprävention“ werden wir die rassismussensible und partizipative Arbeit im Projekt weiterentwickeln und uns den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen in diesem Feld an Berufsschulen stellen. 

Das Verbundprojekt JuRe setzt der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e.V. als Projektträger 2024 in Kooperation mit den Landesorganisationen von Arbeit und Leben in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen um.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und -schüler*innen, den Respekt Coaches und den anderen Fachkräften und Kooperationspartner*innen im Bundesprogramm.

In Kürze erscheint u.a. eine neue JuRe-Broschüre und auch den JuRe-Newsletter wird es 2024 geben.

23.11.2023: Multiplikator*innenangebot – Online Methodenstammtisch. Schwerpunkt „Nachhaltigkeit in der politischen Jugendbildung“ / JuRe-Koordination Arbeit und Leben NRW

Der Methodenstammtisch bietet die lockere Gelegenheit, uns gegenseitig best-practice Methoden vorzustellen, neue Methoden auszuprobieren und unsere Erfahrungen damit in der politischen Bildung zu teilen. Die Ergebnisse unseres Austausches werden dokumentiert. So entsteht nach und nach ein Pool an Anregungen für die Praxis. Weitere Infos hier … 

14.11. – 11.12.2023: Gruppenangebot: 5 teilige Workshopreihe „EU for U“ / JuRe-Koordination Arbeit und Leben Hessen

Arbeit und Leben Hessen bietet einen lebensweltorientierten Workshop an, um bei Berufsschüler*innen das Interesse an der EU und politischer Partizipation, u.a. durch Wahlen zu wecken.

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Die Berufsschüler*innen setzen sich im Rahmen von fünf kurzformatigen Workshops mit der EU, dem Europaparlament und den anstehenden Wahlen auseinander. Dabei geht es vor allem darum, die Bedeutung der EU für das eigene Leben zu verstehen und aus der eigenen Perspektive kritisch aktuelle Themen und Entwicklungen zu reflektieren. Bei einem Treffen in der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden mit Lucia Puttrich, der Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, können die Schüler*innen Politik hautnah erleben: Sie können bei diesem Treffen eigene Themengebiete einbringen, Fragen stellen und vor allem erhalten sie auch Antworten auf ihre Fragen. Abschließend wird das Gespräch nachbereitet und ein Transfer auf Praxis und Alltag besprochen.

Koalitionsparteien nehmen Kürzungen bei der bpb und im Haushalt des BMFSFJ zurück – „Fataler Fehler korrigiert" – Politische Bildung ist systemrelevant

17.11.2023: Pressemitteilung des Bundesausschuss Politische Bildung (bap e.V.):

Mit großer Freude hat der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) die Meldung zur Kenntnis genommen, dass die Kürzungen beim Etat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) weitestgehend zurückgenommen worden sind. Die Bundesinnenministerin hatte eine drastische Einsparung von 20 % des Etats vorgesehen, die sich auch auf die große Landschaft der freien Träger der politischen Bildung ausgewirkt hätte. Nun hat der Haushaltsausschuss des Bundestages diese Kürzungspläne mit einem entsprechenden Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen korrigiert.

„Wir freuen uns sehr darüber, weil damit ein fataler Fehler der Bundesinnenministerin korrigiert wird. Es ist schön zu erleben, dass die Abgeordneten auf unsere Argumente eingegangen sind und mehr Gespür für die Bedarfe der politischen Bildung haben als die Ministerin." kommentiert Wilfried Klein, Vorsitzender des bap. Die Ministerin hatte sich jüngst noch zu der Behauptung verstiegen, es gebe überhaupt keine Kürzungen, weil durch Umschichtungen und Restmittel alles beim Alten bleiben werde. „Wenn dem so wäre, hätte der Ausschuss wohl kaum die drastische Korrektur beschlossen."

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