Jugend und Religion (JuRe)

Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ein Projekt des Bundesarbeitskreises ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V.
in Kooperation mit den Landesorganisationen
AL in Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen

Aktuell

Nach nunmehr zwei Monaten Lockdown durch das Corona-Virus haben wir uns im JuRe-Team auf die veränderte Situation eingestellt. Wir bieten digitale Konzept-Workshops für Respekt Coaches und digitale Workshops als Gruppenangebote für Berufsschüler*innen an.

Um in Kontakt zu bleiben und sich fachlich auszutauschen, haben wir einen Newsletter entwickelt, der in diesen Tagen erstmals erscheint und auf dieser Website abonniert werden kann.

Wir haben außerdem unsere Website umgestaltet und erweitert. So wollen wir Euch in der Rubrik „Profile“ Menschen vorstellen, die mit JuRe verbunden sind: Mitglieder des JuRe-Teams, Respekt Coaches, Berufsschüler*innen, Expert*innen und andere spannende Menschen.

16. - 18. Dezember 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

18., 20. & 27. November 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Cuno-Berufskolleg I für Technik in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

03. November 2020, 10.00 – 14.00 Uhr: Web-Workshop „STÄRKEN vermitteln“ – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Im Übergang von der Schule in die Berufswelt stellen sich junge Menschen verstärkt die Frage nach den eigenen Identitäten, Zugehörigkeiten und Werten. Die Berufswahl und die drängende Sinnfrage „Wie will ich leben?“ verlangen Orientierung und Entscheidungen. Selbstwirksamkeitskompetenzen, Glaubensgrundsätze, Urteilsfähigkeit und Handlungsorientierung werden demnach wichtiger denn je. Doch macht diese Phase auch sichtbarer, welche persönlichen Chancen auf gesellschaftliche und politische Teilhabe überhaupt existieren und wo der Weg mit Konflikten und Misserfolgserfahrungen verbunden ist. Von außen herangetragene Zuschreibungen und Rollenbilder spielen hierbei eine große Rolle. Dies gilt umso mehr in der heutigen Migrationsgesellschaft und in einer Gesellschaft, in der durch Krisen bestehende Differenzen und vorherrschende Ausgrenzungsmechanismen offener zutage treten.

27. Oktober 2020: Feuerworkshop zu Teambuilding und Selbstwirksamkeit am Berufskolleg Bergisch Gladbach Gewerblich, JuRe-Hotspot NRW

In Kooperation mit dem Verein FeuerPädagogik e.V. aus Dortmund werden die Schüler*innen eingeführt in den Umgang mit dem Medium Feuer. Dieses Medium eignet sich auf seine ganz spezielle und oft ungewöhnliche Weise dazu, die eigenen Grenzen zu erfahren, zu erweitern und die individuellen Grenzen im sozialen Miteinander sichtbar zu machen, zu akzeptieren und einzuhalten. Zusammen mit den Komponenten der körperlichen Bewegung und Koordination werden somit Sach-, Selbstwirksamkeits- und Sozialkompetenzen gestärkt.

22. September 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 22. September 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, welches für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

24. September / 08. Oktober / 22. Oktober 2020: WebWorkShops für Fachkräfte „OHREN AUF! Podcasten als pädagogisches Angebot“, BAK AL

Bild: © Christian Horz / i-StockBild: © Christian Horz / i-StockPodcasts sind ein Medienformat, das vor allem von jungen Leuten (14- bis 29-Jährige) mit höherer formaler Bildung genutzt wird.

Vorrangiges Ziel der Fortbildung ist es, Schüler*innen mit Sprach- und Bildungsbarrieren das Medium Podcast näher zu bringen und sie zu befähigen, eigene Podcasts zu erstellen. Damit sollen ihre Medienkompetenzen erweitert und gestärkt werden und sie sollen Möglichkeiten gewinnen, selbst medial sprech- und ausdrucksfähig zu werden.

In den WebWorkShops (WWS) gibt es digitale Gruppenarbeit sowie Einzelarbeit und Möglichkeiten Inhalte miteinander zu teilen. Es ist der Anspruch der gesamten Reihe, dass die Teilnehmenden (TN) am Ende ein Konzept für einen pädagogischen Einsatz des Medienformates entwickelt haben.

13. und 20. November 2020: Digitaler Konzept-Workshop „Cybermobbing und Hate Speech“, JuRe-HotSpot AL Thüringen

Am 13. und 20. November 2020 führt Katja Nonn einen Online-Workshop zu Cybermobbing und Hate Speech mit dem Titel „Digital Na(t)ives?! Digitale Medien in der Lebenswelt von jungen Menschen: Herausforderungen und Chancen für die schulische Sozialarbeit“ durch.

Darum wird es gehen:

Cybermobbing, Cybergrooming oder Sexting basieren auf gewaltbezogenen Phänomenen, die nicht neu sind, aber im Zuge digitaler und multifunktionaler Medien mit veränderten Rollen, Handlungsmustern, Hemmschwellen und Konsequenzen einhergehen. Demütigung, Auslachen, Ausgrenzen oder sexuelle Belästigung sowie das ungewollte Weitergeben und Veröffentlichen von persönlichen und höchst intimen Daten kann vor allem für junge Menschen drastische Konsequenzen haben. Das Wichtigste ist in diesem Bereich Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskussionen und Reflexionen anzuregen und den Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten und Tipps an die Hand zu geben. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Konzept-Workshop mit der Vermittlung von aktuellem Wissen und Hintergründen sowie mit dem Vorstellen und ggf. Erproben von Handlungsmöglichkeiten, Tools und Techniken für das soziale Beziehungsgefüge in Berufsschulen.

Rosch Haschana (18.-20.09.2020) und Jom Kippur (27.-28.09.2020)

Jüdisches Neujahrsfest und Versöhnungstag

Maurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom KippurMaurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur (Public Domain)Im September wird im jüdischen Glauben unter anderem das Neujahrsfest Rosch Haschana und der Versöhnungstag Jom Kippur zelebriert.

An Rosch Haschana, hebräisch „Kopf des Jahres“, feiern Jüd*innen vom Abend des 18. Septembers 2020 bis zum 20. September 2020 das Neujahrsfest. Dies soll sie an den Bund zwischen Gott und Israel sowie an ihre moralischen Pflichten erinnern. Daher sind Jüd*innen an diesen Feiertagen dazu angehalten, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. So sollen sie während der Festtage Rechenschaft über ihr Tun ablegen, weshalb das Neujahrsfest auch der Tag des Gerichts genannt wird.

An Rosch Haschana ist es in vielen Gemeinden Brauch, die Gebetsräume feierlich und in weißer Farbe zu gestalten. Zu Hause feiert man das Neujahrsfest mit süßen Äpfeln, die man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht. Damit wird der Wunsch betont, ein gutes und süßes Jahr verbringen zu wollen.

28. September 2020: Workshop organsiert von der SV der Brühlwiesenschule Hofheim zum Thema „Black Lives Matter“, JuRe-HotSpot AL Hessen

Eine AG, die aus der SV hervorgeht, wünscht sich mehr Raum, um sich in Workshops mit aktuellen politischen Themen zu beschäftigen. Den Auftakt bildet ein Workshop zu den aktuellen Forderungen der Black Lives Matter Bewegung in den USA und in Deutschland. Was fordern die Aktivist*innen? Welche Bedeutung hat das für den deutschen Kontext? Und wie kann ich mich einbringen?

25. September / 02. Oktober / 13. Oktober 2020: Digitaler Workshop zum Thema „Alltagsrassismus“, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim, JuRe-HotSpot AL Hessen

An drei Terminen lernen die Schüler*innen mehr über Alltagsrassismus und die Funktionsweisen von Diskriminierung, setzen sich mit den Auswirkungen auf ihren und den Alltag von Betroffenen auseinander und suchen zum Abschluss gemeinsam nach Handlungsstrategien und Möglichkeiten, sich gegen Rassismus zu positionieren und zu engagieren.

14. September 2020: Workshop „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“ an der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, JuRe-HotSpot AL Sachsen

Der Workshop dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen einer neu gebildeten Schulklasse und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Das Format verdeutlicht die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders.

Hierbei geht es auch um die Frage, wie politische Bildung überhaupt dazu anregen kann, aus der eigenen Isolation zu treten, durch Gespräche mit Peers und mithilfe von Moderation eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und Zuversicht zu schöpfen, indem die Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe erkannt werden.

4. + 11. August / 15. September: JuRe-WebWorkShop-Reihe: „Podcasten als pädagogisches Angebot für Empowerment und Medienkompetenz“

Die drei WWS stellen das Medium Podcast vor (1), vermitteln technisches Handwerkszeug zur Erstellung von Audiofiles (2) und geben Anregungen und Hilfen zur Entwicklung eines pädagogischen Podcast-Konzeptes (3).

Vorrangiges Ziel ist, mit Schüler*innen eigene Podcasts erstellen zu können mit ihren Themen. Damit sollen sie medial sprech- und ausdrucksfähig werden und eine Motivation haben, sich reflektiert zu Themen zu äußern.

12. August 2020: Personalwechsel beim JuRe-HotSpot ARBEIT UND LEBEN Hamburg

Unsere JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Saskia Spath, geht in Mutterschutz und an ihrer Stelle übernimmt (wieder) Ilona Berntien die JuRe-Koordination zum 12. August 2020.

Es ist für einen möglichst reibungslosen Übergang gesorgt worden und mit Ilona Berntien kommt eine qualifizierte Kollegin, die das Projekt und viele Kooperationspartner*innen in Hamburg bereits kennt.

24. Juli 2020: Imagefilm zum Programm Respekt Coaches ist online

Die Fach- und Koordinierungsstelle im Programm JMD Respekt Coaches hat uns informiert, dass der Film zum Respekt Coach-Programm nun online ist.

Es kommen Respekt Coaches, Lehrer*innen und Schüler*innen zu Wort und im Bild ist auch unsere ehemalige Kollegin Ilona Berntien aus Hamburg, die ab dem 12. August wieder zum JuRe-Team gehört.

YouTube:

Juli / August: Beginn einer Reihe von Expertise- und Konzept-Workshops zum Thema „Podcasts als Medium in der Präventionsarbeit mit Schüler*innen“, JuRe-Gesamtkoordination BAK AL

Nach dem Fachinput von Nele Heise (Hamburg) bei der ViKo des JuRe-Teams am 3. Juni 2020 planen wir das Thema auszuweiten. Wir werden verschiedene Online-Workshops für Respekt Coaches und andere Fachkräfte im Projektbereich anbieten, wie Podcasts mit Berufsschüler*innen entwickelt und umgesetzt werden können. 

Bei Interesse an den geplanten Veranstaltungen gerne an Klaus Gerhards, JuRe-Gesamtkoordination wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

30. Juni / 2. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr Info-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“

Am 30. Juni und 2. Juli 2020 von jeweils 11.00 – 13.00 Uhr geben die zwei JuRe-HotSpot-Koordinator*innen Ruba Aburas (AL Bayern) und Steffen Rohkohl (AL Sachsen) Informationen über deutsch- und arabischsprachige Quellen von Fake News. Mit diesem Bildungsangebot richten sie sich an die Respekt Coaches von der Fachstelle JMD Respekt Coaches, Berlin.

Kontakt: Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

29. Juni: Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“, JuRe-HotSpot AL Niedersachsen

AL Niedersachsen, die Evangelische Akademie Loccum und das St. Jakobushaus führen am 29. Juni 2020 das Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“ gemeinsam durch. Es richtet sich an Respekt Coaches und politische Bildner*innen aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen, um wichtige Impulse für die zukünftige (digitale) Arbeit zu geben. Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:

  • Mit welchen (niedrigschwelligen) Angeboten können wir in Kontakt mit den Jugendlichen treten?
  • Wie können wir unsere Arbeit unter den derzeitigen Bedingungen chancengerecht gestalten? Wie können wir inklusiv (und nicht exklusiv) arbeiten?
  • Welche Ideen und Angebote gibt es, bestehende Ungleichheiten nicht noch weiter zu verschärfen?
  • Sind Online-Angebote die richtige, einzige Antwort?

Für die Veranstaltung konnte Angela Khosla-Baryalei als Referentin gewonnen werden. Sie ist Diversity-Trainerin, Lehrerin und Mitarbeiterin im Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD).

Weitere Infos erteilt Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

15. Juni: Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Hamburger Schüler*innen, JuRe-HotSpots AL Hamburg und AL NRW

Das Erfordernis, politische Jugendbildungsformate in den digitalen Raum zu verlagern, eröffnet auch neue Möglichkeiten der (internen) Zusammenarbeit: So führen die JuRe-Koordinatorinnen Saskia Spath (AL Hamburg) und Sonja Lüddecke (AL NRW) gemeinsam als Workshop-Team das Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Schüler*innen einer Hamburger Berufsschule durch.

Kontakt: Saskia Spath (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

3. Juni: Fachinput von Nele Heise zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“

Zu unserer 10. JuRe-Videokonferenz 2020 luden wir Nele Heise zu einem Fachinput zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“ ein. Nele Heise ist freie Medienwissenschaftlerin, Referentin und Beraterin aus Hamburg.

Wir wollten uns ein Bild davon machen, was es braucht, um Podcasts als pädagogisches Medium im Projekt JuRe einzusetzen.

Einige Inhalte des Austauschs in Stichworten:

  • Podcasts sind Sammlungen / Reihen von Audiodateien, die man i.d.R. abonnieren kann
  • Sie haben eine riesige Bandbreite an Themen (Comedy, Ratgeber, Prominente führen Interviews, Tagesgeschehen, True Crime, Nachrichtenpodcast, Corona-Update, Wissenschaftskommunikation)
  • Podcasts thematisieren auch gesellschaftlich-relevante Themen, wie Rassismus oder Gleichstellung
  • Podcast-Suchmaschine: https://fyyd.de
  • ARD/ZDF Onlinestudie von 2019: Ca. 12 Mio. Menschen nutzen gelegentlich Podcasts
  • Wichtige Tools für die medienpädagogische Arbeit mit Audios und Podcasts im Überblick: https://clearingstellemedienkompetenz.de/medienpaedagogik-projekte.html
  • Konzeptentwicklung notwendig
  • Länge: 15-60 Minuten
  • regelmäßig Inhalte online stellen

Tipps für die Arbeit mit Jugendlichen:

  • Jugendliche selbständig arbeiten lassen
  • Ihnen aber eine technische Einweisung geben

2. Juni: Teilnahme an einem Actionbound-Online-Seminar, JuRe-HotSpots AL NRW, AL Hessen und AL Niedersachsen

Die JuRe-Koordinatorinnen Sonja Lüddecke (AL NRW), Nora Schrimpf (AL Hessen) und Gülay Olcay (AL Niedersachsen) nahmen an einem Online-Seminar zur Erstellung und Durchführung von Actionbounds, also digitalen Schnitzeljagden und Handy-Rallyes, teil. Das Online-Seminar vermittelte die grundlegenden Anwendungen und bot einen hohen Praxisbezug. Für die Arbeit an Berufsschulen empfiehlt sich die Verwendung auf dem Handy und die Integration in Präsenzveranstaltungen.

Sonja Lüddecke, Nora Schrimpf und Gülay Olcay planen mithilfe eines Actionbounds die Methode „Die ideale Stadt“ aus dem Workshop-Konzept „STÄRKEN“ für Berufsschulklassen umzusetzen.

Kontakt: Sonja Lüddecke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Nora Schrimpf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

2. Juni: Konzept-Online-Seminar „Corona und Fake News“ von den JuRe-HotSpots AL in Bayern, AL Sachsen und AL Thüringen

Am 2. Juni 2020 führten die JuRe-Koordinator*innen Ruba Aburas, Steffen Rohkohl und Katja Nonn ein Online-Seminar zu „Corona und Fake News“ durch, an dem 12 Interessierte, hauptsächlich Respekt Coaches, teilnahmen. Neben den vermittelten Inhalten stießen auch die eingesetzten Online-Tools Kahoot und Mentimeter auf positive Resonanz bei den Teilnehmenden.

Quintessenz für Gruppenangebote: Für die Durchführung in Schulklassen empfiehlt sich die Nutzung eines digitalen Whiteboards und die Verwendung einfacherer Sprache.

Das Konzept-Online-Seminar fand bereits zum zweiten Mal statt. Das Konzept wurde optimiert und die Überarbeitungen wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Bei Interesse an näheren Informationen stehen gerne zur Verfügung:

Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Feier zum Gedenken an Abdal Musa (6. – 7. Juni 2020)

Abdal Musa Sultan ve Kaygusuz AbdalAbdal Musa Sultan ve Kaygusuz Abdal
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abdal_Musa#/media/Datei:Abdal_Musa_Sultan_ve_Kaygusuz_Abdal.jpg
Das Alevitentum und seine Anfänge liegen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die alevitische Glaubensgemeinschaft ist geprägt von verschiedenen religiösen Strömungen, u.a. des Sufismus, der auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Eine prägende Persönlichkeit innerhalb der islamischen Mystik und des Alevitentums war der sufistische Gelehrte Haci Bektas Veli, der von 1209 bis 1295 in Nishabur, dem heutigen Iran, lebte.

Die jährlich am ersten Juni-Wochenende stattfindenden Gedenktage sind Abdal Musa, einem Schüler Haci Bektas Velis, gewidmet. Abdal Musa wurde in der Stadt Khoy, im heutigen Iran, geboren und nahm bei der Verbreitung des Alevitentums in der Türkei eine wichtige Rolle ein.

Abdal Musa war ein Geistlicher, der von der alevitischen Community u.a. wegen seiner Erneuerungen der alevitischen Gebetspraxis und -lehre verehrt wird. Zudem war er ein Verfasser von lebensfrohen Gedichten. Auch Sagen ranken sich um seine Person. So z.B., dass er den Lauf des Wassers beeinflussen konnte. Alevit*innen sahen in Abdal Musa einen Menschen mit besonderen Kräften. Ein Gottesdienst, der ihm zu Ehren gefeiert wird, bildet auch heute noch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um Abdal Musa in den alevitischen Gemeinden.

Quellen zu diesem Beitrag:

https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20191463_kalender_2020_gesamtansichtweb-pdf.pdf

https://www.mdr.de/religion/religion/interreligioeser-kalender-juni-zwanzig100.html#sprung1

04.06.2020, Online-Seminar der AKSB: Corona: „ein gefundenes Fressen“ für Extremisten?

Medienbildung – politisch und digital.

Nähere Informationen, die Ausschreibung und online-Anmeldung auf der Website AKSB unter der Überschrift „Digital 2020“: https://www.aksb.de.

Allgemein

JuRe – das Kürzel für unser Vorhaben „Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ steht für ein besonderes Angebot der politischen Jugendbildung von ARBEIT UND LEBEN. Es geht um den Umgang mit Vielfalt und Diversität in den Lebenswelten junger Berufsschülerinnen und -schüler.

Im Mittelpunkt stehen die Aspekte Zusammenleben, Demokratie, Weltanschauungen und Religionen. Durch Begegnungen, Meinungsaustausch, methodisches Arbeiten und Reflexion wollen wir zur politischen Meinungsbildung und zu einem respektvollen Umgang mit Verschiedenheiten und Andersartigkeiten im kleinen wie großen sozialen Miteinander beitragen. Hierbei setzten wir uns kritisch mit Phänomenen wie Hate Speech, Hasskriminalität oder religiös begründeten Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Radikalisierungen an Berufsschulen auseinander.

Als politische Jugendbildner*innen von ARBEIT UND LEBEN arbeiten wir eng in einer Präventionspartnerschaft mit den „Respekt Coaches“ der Jugendmigrationsdienste an Berufsschulen zusammen. Wir bieten Konzepte, Methoden und Formate der politischen Jugendbildung zum Teambuilding in diversen Gruppen, zur Demokratievermittlung und zum Empowerment der Berufsschülerinnen und -schüler. Diese vermitteln wir gerne in Fortbildungsseminaren und Workshops. Außerdem setzen wir Gruppenangebote und Formate an Berufsschulen um.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN wird mit JuRe im Rahmen des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit März 2018 gefördert. Mit der Expertise in den Bereichen politische Jugendbildung, Ausbildungs- und Arbeitswelt positioniert sich ARBEIT UND LEBEN hiermit ganz bewusst an Berufsschulen (PrEB)“.

Strukturelle Ziele von JuRe

  • Aufbau von sieben regionalen Fach-HotSpots in Landesarbeitsgemeinschaften AL
  • Sammlung und Aufbereitung von Informationen und Expertise zum Themenfeld
  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Konzepte und Angebote der politischen Jugendbildung für das Praxisfeld
  • Vernetzung und Kooperationen mit den Jugendmigrationsdiensten und der Schulsozialarbeit vor Ort
  • Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen

Inhaltliche Ziele von JuRe

  • die Auseinandersetzung mit religiöser Diversität in einer Zuwanderungsgesellschaft, ihren Chancen und Herausforderungen
  • Religion und (sozio-kulturelle) Identität
  • die Beschäftigung mit radikalisierten Erscheinungsformen und Strukturen religiöser Bewegungen und Gruppen
  • Alternativen zu religiöser Radikalisierung in jugendlichen Lebenswelten.

Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Maßnahmenträger

Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN DGB/VHS e.V.
http://www.arbeitundleben.de
https://www.jugend-und-religion.de/

Maßnahmestruktur / Kooperationspartner

Aufgebaut werden sieben HotSpots mit Expertise und Kooperationsstrukturen präventiver politischer Jugendbildung gegen religiösen Extremismus. Die Gesamtkoordination liegt beim BAK.

ARBEIT UND LEBEN in Bayern
bayern.arbeitundleben.de

ARBEIT UND LEBEN Hamburg
www.hamburg.arbeitundleben.de

ARBEIT UND LEBEN Hessen
www.aul-hessen.de

ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen
www.arbeitundleben-nds.de

ARBEIT UND LEBEN Nordrhein-Westfalen
www.aulnrw.de

ARBEIT UND LEBEN Sachsen
www.arbeitundleben.eu

ARBEIT UND LEBEN Thüringen
www.arbeitundleben-thueringen.de

Ansprechpartner

Klaus Gerhards
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0202 97404-23

Laufzeit

01.01.2019 bis 31.12.2019

Neue JuRe-Koordinatorinnen und neuer JuRe-HotSpot

Seit dem 1. April hat das JuRe-Team zwei neue Kolleginnen und einen neuen HotSpot in Hessen.

Nach dem Ausscheiden von Uwe Mamadou Diedhiou übernimmt Gülay Olcay die Arbeit in Niedersachsen. AL Saarland ist aus dem Vorhaben ausgestiegen. Dafür engagiert sich ab April ARBEIT UND LEBEN Hessen im Vorhaben JuRe. Dort ist Nora Schrimpf die neue JuRe-Koordinatorin.

Wir freuen uns, dass wir wieder mit sieben Standorten komplett sind und wünschen Gülay und Nora einen guten Start in diesen doch sehr außergewöhnlichen Zeiten.

JuRe-Fachtag verschoben!

iStock 1155621260Aufgrund der allgemeinen Gesundheitssituation haben wir den für den 7. - 8. April 2020 in Kassel geplanten Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ verschoben.

Save the date! 25. – 26. November 2020 (Kassel)

Wir planen das Programm und die Ausrichtung des Fachtages soweit wie möglich beizubehalten. Aktualisierungen zum Programm und zur Anmeldung hier auf dieser Seite.

Ende Mai: Workshop "Covid-19 und Fake News"

Ende Mai 2020 bilden sich sächsische Berufsschüler*innen zu „Covid-19 und Fake News“ im Rahmen eines neu konzipierten Online-Seminar-Angebots fort. Damit reagiert das JuRe-Team auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Ziele des Online-Seminars sind:

  • Austausch zur aktuellen gesellschaftspolitischen und persönlichen Situation aufgrund von Covid-19,
  • Informationsvermittlung, Austausch und kritischer Umgang mit Covid-19-bedingten Fake News sowie
  • Förderung demokratischer Kompetenzen (Meinungsbildung, Partizipation u.a.).

Das Online-Seminar umfasst 3-4 USt (nach Absprache) und kann bundesweit für Berufsschulen beim JuRe-Koordinator Steffen Rohkohl (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angefragt werden.

8. Mai: Konzept-Online-Seminar "Covid-19 und Fake News"

Am 8. Mai 2020 findet für Respekt Coaches das Konzept-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“ von 11:00-14:00 Uhr statt. Es vermittelt die zentralen Inhalte des gleichnamigen Online-Seminar-Angebots für Schüler*innen, welches erstmalig Ende Mai mit einer Berufsschule in Sachsen angeboten wird.

Aufgrund der großen Nachfrage denken die Organisator*innen Ruba Aburas (HotSpot Bayern) und Steffen Rohkohl (HotSpot Sachsen) über weitere Termine nach. Bei Interesse eine E-Mail an: Klaus Gerhards (JuRe-Gesamtkoordination) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

8. April: Expertise-Online-Seminar "Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools"

Am 8. April 2020 fand das Expertise-Online-Seminar „Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools“ (durchgeführt von Johannes Smettan von ARBEIT UND LEBEN Thüringen) für die JuRe-HotSpot-Koordinator*innen statt. Ursprünglich war dieses Lernformat als Workshop für den Fachtag „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ geplant, der jedoch coronabedingt verschoben werden musste. Die Teilnehmenden freuten sich hingegen, dass der Workshop trotzdem als interaktives Live-Format stattfinden konnte. Sie schlüpften in die Rolle der Kanzlerin (Tool: Kanzlersimulator), simulierten die Verbreitung von Fake News (Tool: Fake it to make it) und analysierten das Abstimmungsverhalten im Bundestag (Tool: Democracy).

Ein Bericht mit Ergebnissen und Praxistipps findet sich ab 15. Mai 2020 hier.

17.03.2020 – Existenz der Träger der politischen Bildung bedroht!

Aufruf des bap (Bundesauschuss Politische Bildung) an die Bundesregierung

Es geht um die Existenz!

Die Träger der politischen Bildung gehören unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung!

Covid-19 bedroht unsere Bevölkerung und das soziale und wirtschaftliche Leben in einem bisher unbekannten Ausmaß. Der Virus lähmt darüber hinaus das Bildungssystem in Deutschland. Aus nachvollziehbaren Gründen müssen die allermeisten Maßnahmen der außerschulischen politischen Bildung, vor allem Seminare und Kurse, abgesagt werden.

Das trifft die Träger und Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung in ihrer Substanz. Die Ausfälle, die wir für eine nicht absehbare Zeit erwarten, können wir auf keinen Fall kompensieren. Auf die Pandemie-Situation konnten wir uns nicht vorbereiten. Sie trifft uns unerwartet und unverschuldet. Als gemeinnützige Institutionen können wir keine finanziellen Reserven bilden. Politische Bildung ist und bleibt eine Aufgabe des Gemeinwohls. Wir sind und bleiben deshalb substanziell auf staatliche Förderung angewiesen.

10.03.2020 - JuRe-Neuerscheinung

JuRe Broschüre "STÄRKEN — Ein Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen"Grafikdesign zum Cover / zur Broschüre: Rainer Midlaszewski, BochumDer JuRe-HotSpot NRW hat ein modulares Workshop-Programm für den Einsatz an Berufsschulen entwickelt, das die zentralen Themen und pädagogischen Anforderungen einer grundlegenden politischen Jugendbildungsarbeit, insbesondere mit neuen Schüler*innengruppen, an berufsbildenden Schulen beinhaltet.

Aus Sicht der pädagogischen Praxis werden zunächst die Besonderheiten und Herausforderungen des Vorhabens „Jugend und Religion (JuRe). Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ erörtert und anschließend das thematisch-didaktische Konzept inklusive Methodenteil vorgestellt.

Die Broschüre steht pdfhier als PDF zum Download zur Verfügung und kann auch kostenlos als Print bestellt werden.

Ansprechpartnerin:
ARBEIT UND LEBEN NRW / Regionalbüro Berg-Mark
Sonja Lüddecke
Tel.: 0202  264 708 94
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zwei aktuelle Studien zum Umgang Jugendlicher mit digitalen Medien

Die Vodafone-Stiftung hat 2019 zwei spannende Studien mit den Titeln „Jung! Digital! Sozial? Erklärungsfaktoren für Online-Sozialkompetenzen im Kindes- und Jugendalter“ (29. August 2019) und „Alles auf dem Schirm? Wie sich junge Menschen in Deutschland zu politischen Themen informieren“ (26. November 2019) veröffentlicht, die auch online verfügbar sind.

Die vom Deutschen Jugendinstitut (dji) erstellte Studie zu den Online-Sozialkompetenzen fasst drei zentrale Ergebnisse zusammen:

  • „Jugendlichen fällt es schwer über Erfahrungen und Erlebnisse im Netz zu reden
  • Medienerziehung: Mitmachen statt verbieten
  • Soziales Verhalten leidet online unter dem Druck von Peers“

Für den geplanten JuRe-Fachtag in Kassel sind die Ergebnisse der zweiten Studie natürlich besonders interessant. Zwei zentrale „Erkenntnisse“ aus der Studie lauten:

  • „Die große Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland informiert sich regelmäßig zu politischen Themen und bewegt sich dabei medienkompetent in der digitalen Welt“.
  • „Doch der Mehrheit junger Menschen, die das politische Geschehen regelmäßig verfolgen, steht eine bedeutende Minderheit gegenüber, die nur sehr wenig Anteil daran nimmt“.

Diese und andere Aspekte werden wir intensiv auf dem Fachtag erörtern.

Quellen: https://www.vodafone-stiftung.de/jung-digital-sozial/  und  https://www.vodafone-stiftung.de/alles-auf-dem-schirm/  [aktuell: 10.02.2020]

7. - 8. April 2020 (Kassel), JuRe-Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ / Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (Gesamtkoordination)

iStock 1155621260Foto: iStock.com / Violeta Stoimenova

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

2 x 2 spannende Inputs am Dienstagnachmittag, dazwischen Walk & Talk inkl. Speedtalking-Runden mit den Referierenden. Am Mittwochvormittag vier Workshops mit digitalen und analogen Angeboten für die Praxis.

pdfMehr Informationen im ausführlichen und aktualisierten Programmheft zum Download [PDF]

Hier geht es zur online-Anmeldung ...

10.01.2020 – bpb online: „Vor 100 Jahren: Gründung des Völkerbundes

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 nahm die Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen ihre Arbeit auf. Der Völkerbund sollte nach dem Ersten Weltkrieg den Frieden sichern. Doch viele Konfliktlinien setzten sich fort, und das Bündnis konnte den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht verhindern.“ [Mehr auf bpb]

01.01.2020 – Der JuRe-HotSpot Saarland ist aktuell vakant.

Alle Verantwortlichen bemühen sich um eine baldige Wiederbesetzung der Stelle. Für Nachfragen aus dem Saarland steht z.Zt. der Gesamtkoordinator beim BAK, Klaus Gerhards zur Verfügung.

16.01.2020 – „Gewaltfrei durch den Konflikt“: Bearbeitung von Schul- und Praktikumserfahrungen

Konzeptworkshop / Ruth-Pfau-Schule Leipzig / JuRe-HotSpot Sachsen

Der Workshop bot den Teilnehmenden (Sozialassistent*innen) methodisch aufbereitet Möglichkeiten, ihre Erfahrungen mit Konflikten während der Praktikumszeit und darüber hinaus zu reflektieren. Dabei ging es auch um Konfliktlösungsstrategien u.a. den Ansatz der gewaltfreien Kommunikation (neutral beobachten; eigene Gefühle erkennen und äußern; eigene Bedürfnisse aus den Gefühlen ableiten und äußern; ICH- statt DU-Botschaften artikulieren), der im Workshop vorgestellt und von den Teilnehmenden ausprobiert wurde.

13.01.2020 – „Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse“ / Workshop BSZ für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 13. Januar 2020 führte ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Respekt Coach des JMD der Diakonie am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Pirna den Workshop "Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse" durch. Dieses Angebot wurde 2018 im Hinblick auf die speziellen Anforderungen der in den Blick genommenen GBVJ-, BVJE und BVJT-Klassen des BSZ entworfen. Diese Klassenverbände setzen sich aus Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die sich aktuell im Prozess des Kennenlernens befinden, der aufgrund kultureller und sprachlicher Unterschiede nicht immer reibungslos erfolgt. Das Angebot von ARBEIT UND LEBEN Sachsen unterstützte die Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernprozess weiter voranzutreiben, mit Spannungen umzugehen und konstruktive Wege der Konfliktlösung zu finden. Die Teilnehmenden thematisierten und reflektierten ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Verwendung von Stereotypen und Vorurteilen wie auch Werte und Normen, die alle Mitglieder des Klassenverbandes teilen.

17.12.2019 – Berlintag „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“ Exkursion Berufliches Schulzentrum für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 17. Dezember 2019 unternahmen 60 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Schulzentrums für Technik Pirna im Rahmen des Projektes „Jugend und Religion – Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ mit ARBEIT UND LEBEN Sachsen eine Exkursion nach Berlin unter dem Motto „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“. Auf dem Tagesprogramm stand ein Besuch sowohl in der Synagoge Sukkat Schalom als auch im Deutschen Dom. … [Der ganze Bericht hier: https://www.arbeitundleben.eu/aktuelles/news/detail/anschauungsunterricht-zu-religioeser-toleranz-477/ ]

19.-21., 28., 29.11.2019 – BBS 3 Hannover: Präventionswochen-Workshops / JuRe-HotSpot Niedersachsen

Im Rahmen der Workshop-Reihe entstand die folgende Fotoserie. Die Fotos wurden von Bianca Julia, Hannover, gemacht. [24 Fotos /auto Slideshow?]

27.11.2019: JuRe Expertise-Workshop: Nahostkonflikt und Antisemitismus in der Jugendarbeit:

Gefühlte Wahrheiten, empirische Befunde, praktische Vorschläge, Referentin:  Dr.in Christina BRÜNING, Universität Potsdam / BAK AL – Wuppertal, 9:00 – 16:00 Uhr

Kann wegen kurzfristiger Absage der Referentin leider nicht stattfinden!

19.-21., 28., 29.11.2019: BBS 3 Hannover: Präventionswochen-Workshops / JuRe-HotSpot Niedersachsen

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Fotos: © 2019, Bianca Julia, Hannover

Weitere Informationen folgen.

15.11.2019 – „Ein Jahr Bundesprogramm Respekt Coaches“

Veranstaltung mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey in Berlin / Fritz-Karsen-Schule

Ein Bericht von Steffen ROHKOHL, JuRe-HotSpot Sachsen:

Respect Coaches PodiumsgespraechAm 15. November 2019 feierte das Vorhaben „Respekt Coaches“ in der Fritz-Karsen Schule in Berlin-Neukölln seinen ersten Geburtstag und sowohl die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, als auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hinkel und der Robert Giese, Schulleiter der Fritz-Karsen-Schule, gingen in ihren Begrüßungsreden auf das deutsche Schulsystem ein und kritisierten die immer noch große Abhängigkeit des Bildungserfolges in Deutschland von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler. Um dies zu ändern, bedürfe es zum einen finanzieller Unterstützung für Familien aber auch der Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer in multiprofessionellen Teams sowie ein gutes, fehlerfreundliches und diskriminierungsfreies Schulklima, in dem ein solidarisches und gemeinschaftliche Lernen möglich seien.

Die Respekt Coaches leisteten hierfür einen wichtigen Beitrag, so die einhellige Meinung. Berichtet wurde von einer Graffiti AG für Schülerinnen und der AG Respekt und Vielfalt als wichtige und ergänzende Angebote zum Unterricht, die bereits im ersten Jahr Räume geschaffen hätten, in denen man sagen könne, was einem auf der Zunge brennt.

12.- 14.11.2019: IG Metall Wolfsburg: Rap- Workshop im Rahmen der Antirassismus-Woche / JuRe-HotSpot Niedersachsen

Es finden 3 Rap-Workshops mit Berufsschulklassen statt, in denen die Geschichte der HipHop-Kultur als Selbstermächtigung durch von strukturellem Rassismus und Klassismus Betroffenen behandelt wird.

08.-10.11.2019: Ein super „Teach-the-Teachers"-Workshop in Berlin

An einem Wochenende der historischen Erinnerungstage fand zum zweiten Mal das Format Teach-the-Teachers in Berlin statt. Berufsschülerinnen und Berufsschüler (BSuS) aus Sachsen, Hamburg, Bayern und Niedersachsen tauschten sich mit den Fachkräften des JuRe-Teams und Respekt Coaches zu den Themen Politik, Demokratie und Vielfalt aus. Super vorbereitet und moderiert von Hanna Krügener und Dörte Döring (kribi – Kollektiv für politische Bildung) aus Berlin, vermittelten die BSuS den Fachkräften wie die Themen im Berufsschulalltag präsent sind und welche Angebote sie vom Programm Respekt Coaches und der politischen Jugendbildung an Berufsschulen erwarten.

23.10./18.11.2019: ARBEIT UND LEBEN moderiert zwei Workshops für Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt

Im Rahmen der beiden Herbst-Workshops „Zielgruppenspezifische Methoden im Programm Respekt Coaches“ der Fachstelle JMD Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt gestalten Teile des JuRe-Teams die Workshops:

  • Respekt Coach an Berufsschulen – Herausforderungen und mögliche Vorgehensweisen
  • Niedrigschwellige Methoden der politischen Bildung/ Demokratiebildung – Einführung in die methodische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bedarf

01.09.2019 – Neue JuRe-Broschüre als Printexemplar verfügbar / BAK ARBEIT UND LEBEN. Wuppertal

Gerne senden wir Interessierten die neue JuRe-Broschüre zu. Das Vorhaben JuRe wird in seiner Struktur und seinen wesentlichen Anliegen erläutert und zentrale Etappen des gemeinsamen Expertiseaufbaus im Jahr 2018 sind in der Broschüre dokumentiert.

Mehr auf unserer Seite „JuRe-Infothek“ ...

POLIS 2/2019: Beitrag zur gelingenden Kooperation von Schule und außerschulischer politischer Jugendbildung im Programm „Respekt Coaches“

Im aktuellen Heft der Fachzeitschrift POLIS der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB) haben Adrian de Souza Martins, Respekt Coache des Jugendmigrationsdienstes Berlin-Neukölln (IB) und die Lehrerin und Lehrbeauftragte für Politikdidaktik an der FU Berlin, Dr.in Gabi Elverich einen Erfahrungsbericht über das Zusammenwirken von Schule und außerschulischer politischer Jugendbildung am Beispiel der Neuköllner Fritz-Karsen-Schule. Der Beitrag, der als PDF mit Einverständnis der Herausgeber, auf unserer Infothek-Seite bereitsteht, beleuchtet zunächst die grundsätzliche Situation politischer Bildung an Schulen und die Möglichkeiten von Politiklehrerinnen und -lehrern mit außerschulischen Akteuren der politischen Bildung im Bereich der Demokratiebildung zusammenzuarbeiten.  

Der Artikel reflektiert insbesondere die organisatorischen und strategischen Herausforderungen, die ein Kooperation zwischen Schule und außerschulischer Bildung mit sich bringen. Dann werden aus den Aktivitäten an der Fritz-Karsen-Schule konkrete Praxis- und Entwicklungsbeispiele genannt, die das dortige Zusammenspiel beider Partner beschreiben.

Ein Fazit des Autorenteams lautet: „Die Arbeit der Respekt Coaches, die an die Schulsozialarbeit angedockt und auf Fragen der Demokratieentwicklung spezialisiert sind, leistet wichtige Unterstützungsarbeit für die Entwicklung dauerhafte [sic!] Kooperationskonzepte, indem sie Kontakte herstellen und zwischen den Ansprüchen der jeweiligen Bereiche vermitteln.“

Hier geht es zum Artikel ...

03.07.2019 / 11.07.2019 – Zwei aktuelle Studien zu Hate Speech (IDZ Jena) und zur religiösen Vielfalt und politischen Kultur in Deutschland (Bertelsmann Stiftung)

Ganz aktuell sind zwei Studien erschienen, deren Ergebnisse für die Arbeit im Vorhaben JuRe von Bedeutung sind.

Am 3. Juli stellte das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena die Ergebnisse einer repräsentativen Onlinebefragung zu Hate Speech im Netz vor. Befragt wurden über 7.300 Personen zwischen 18 und 95 Jahren. „Jede/r zwölfte Teilnehmende (8% der Befragten) war bereits persönlich von Hate Speech im Netz betroffen.“ Am häufigsten Opfer werden junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren (17 %) und Menschen aus Einwandererfamilien (14%). Unter den Jüngeren geben 75 % an bereits Hasskommentare im Netz wahrgenommen bzw. beobachtet zu haben (alle Befragten: 40 %). Mehr zur Studie und zum Download: hier.

03.06.2019 – Verleihung des bap-Preis Politische Bildung 2019 in Berlin

„Wir müssen reden!“ – Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort – offen – mit allen

© istockphotos, ellagrin© istockphotos, ellagrinDer Bundesausschuss Politische Bildung (bap) ist der Zusammenschluss der bundesweiten Träger der politischen Bildung, der unter der Überschrift „Wir müssen reden!“ unterschiedliche Akteure aufgefordert hat, Ideen, Konzepte und Projekte zur Förderung der öffentlichen Gesprächs- und Debattenkultur einzureichen.

Zusammengekommen sind insgesamt 142 Ideen für mehr Gesprächsfähigkeit und Diskussionsbereitschaft im gesellschaftlichen Raum, aus denen eine Jury drei Preisträger auswählen musste und einen Sonderpreis vergeben hat.

05.09.2019 – 3. Workshop zu „Identität und Vorurteilen“ an der BS 02 vom AL-HotSpot Hamburg

In Berufsschulen haben die ersten Wochen als Klassengemeinschaft eine große Bedeutung, wenn es um die Entwicklung eines guten Klimas und den Aufbau von gegenseitigem Respekt, Anerkennung und Zusammenhalt geht.

Der Fokus des WSs lag deshalb auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Identitätsentwicklung und den persönlichen Erwartungen gegenüber neuen Menschen. Weitere Themen waren „Heimat“ und das Spannungsfeld der (Mehrfach-) Zugehörigkeit.

27./28.08.2019 – „Alle anders, alle gleich?!“ - #diversitiy challenge Vorbereitungstage mit TGBBZ Saarbrücken, HotSpot Saarland

Der JuRe-HotSpot Saarland hat die Vorbereitungstage in Klassen des TGBBZs begleitet. Vorbereitet und ausgewertet wurde ein Erlebnistag im Klettergarten. Was haben die Schülerinnen und Schüler über sich selbst erfahren, was über die Gruppe und das Zusammenarbeiten im Klettergarten? Für das Teambuilding innerhalb der Klasse zu Beginn des neuen Schuljahres waren dies wichtige Erfahrungen, auf denen die Arbeit von Respekt Coach und politischer Jugendbildung in Zukunft aufbauen kann. AL Saarland führte dieses Angebot in Kooperation mit dem Respekt Coach Andreas Matheis, Caritas Saarbrücken durch.

19.-23.08.2019 – Workshop-Tage an der BS 02 Hamburg / HotSpot Hamburg

Initiiert von den Respekt Coaches des CJDs hat der JuRe-HotSpot Hamburg Workshop-Angebote für mehrere Klassen zu Beginn des neuen Schuljahrs durchgeführt. Es folgt noch ein WS am 05.09., bei dem auch Filmaufnahmen entstehen werden.

Ein Erfahrungsbericht folgt in Kürze…

16.-18.09.2019 – „Religion, Rassismus, Extremismus „: Train the Trainer-Seminar II, Blieskastel-Niederwürzbach / HotSpot Saarland

Das Seminar wandte sich an Fachkräfte und Respekt Coaches in der Primärprävention an Schulen. Es war der zweite Durchlauf dieses Formates im Saarland und wurde gemeinsam vom HotSpot Saarland (Bildungswerk Saarland ARBEIT UND LEBEN e.V.) und „Yallah – Salafismusprävention im Saarland“ durchgeführt.

pdfDas Programm gibt es hier….[PDF-Download]

16.07.2019 Workshop „Walk & Talk“ / BSZ Schwandorf / HotSpot in Bayern

Teambuilding und Vertrauensaufbau durch erlebnispädagogische und handlungsorientierte Methoden in der Natur und Umgebung von Schwandorf. Einstieg in einen weiterführenden Präventionsprozess mit einer neuen Gruppe von Schülerinnen und Schülern.

Walk-Talk Schwandorf 1 201905
Walk-Talk Schwandorf 2 201905

Fotos: © Sylvia Sollfrank, Schwandorf (RC)

03.07.2019 – SAVE THE DATE / EINLADUNG: „Hasskriminalität als Herausforderung für die Primärprävention in der politischen Jugendbildung“

mit Dr. Daniel GESCHKE, IDZ Jena
JuRe-Expertise-Workshop in Erfurt / 9:00 bis 16:00 Uhr / Jugendbüro „filler“, Schillerstr. 44, 99096 Erfurt

In dem didaktisch hervorragend aufbereiteten Workshop machte Dr. Daniel Geschke vom IDZ Jena deutlich, dass der Begriff „Hasskriminalität“ im Wesentlichen vorurteilsbedingte Haltungen und Straftaten gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen meint. Das vor allem in den USA wissenschaftlich entwickelte Phänomen ist dort auch strafrechtlich relevant: als hatecrime klassifizierte Straftaten werden dort mit einem doppelt so hohen Strafmaß belegt wie die Straftat an sich.

28.06.2019 - Interkulturelles Training für Auszubildende der HHLA in Kooperation mit der Mobilitätsagentur AuL Hamburg – HotSpot Hamburg

In Kooperation mit dem Austauschprogramm Erasmus+ wurden Auszubildende der HHLA auf Situationen während eines möglichen Praktikums im Ausland vorbereitet. Dazu gehörte auch, sich seiner eigenen kulturellen Prägungen bewusst zu werden und zu verstehen, wie diese unsere Sicht auf die Dinge beeinflussen.

19.06.2019 Living Library am Technischen Berufskolleg in Solingen / HotSpot NRW

„Weltanschauungen und Religionen - und was diese jeweils für meinen Alltag bedeuten“, das war der Titel, unter dem die zweite Living Library mit elf lebendigen Büchern und zwei Klassen durchgeführt wurde. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos: hier.

06.06.2019 – Barcamp-Projekttag an der BS 08 Hamburg / HotSpot Hamburg

Beim Barcamp wurde den Schülerinnen und Schülern ca. 30 verschiedene Angebote gemacht, was ein wenig zuviel des Guten war. Ilona Berntien vom HotSpot Hamburg bot einen „Spielsalon der Begegnung“ an.

Eine Beschreibung der Methode findet Ihr zum Beispiel hier.

28./29.05.18 zweitägiger Workshop an der BBS 7 / HotSpot NDS

Mit einer Sprachlernklasse wurde an zwei Projekttagen an den Themen Identität, Heimat, Zusammenleben und Zugehörigkeit gearbeitet. Teilgenommen hatte auch Lisa Albers von der trägerübergreifenden Fachstelle der JMD Respekt Coaches und dazu einen Praxisbericht verfasst: hier.

16./17.05.2019 Bundesweite Fachtagung der AKSB „Digital 2020: Die Attraktion des Extremen – Radikalisierungsprävention im Netz, Bonifatiushaus Fulda

Die gut besuchte Fachtagung der AKSB, an der wir mit sechs JuRe-Koordinatorinnen und -Koordinatoren teilnahmen bot viele Informationen, interessante Diskussionen und am 2. Tag spannende Workshops zur Umsetzung. Gut dokumentiert ist sie auf der Homepage der AKSB: hier.

13./14.05.2019 BBS Technik in Cloppenburg / HotSpot NDS

Mit 4 Klassen wurden in jeweils 90minütigen Einheiten über Identität, Heimat und Zusammenleben gesprochen. Die SchülerInnen erhielten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Gruppenübungen auszuprobieren und mit jeder Gruppe wurden Vorstellungen und Vorteile des Zusammenlebens in einer diversen Gesellschaft erarbeitet und festgehalten.

 

12.04.2019 - Ausflug in den 7xjung Lernort, Berlin, am 12.April 2019 – HotSpot Hamburg

Gemeinsam mit einer Ausbildungsvorbereitungsklasse der beruflichen Schule Uferstrasse reiste JuRe nach Berlin, um den Lernort 7xjung zu besuchen. Dort nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir uns u.a. mit der Botschaft von deutschsprachigen Rappern, diskriminierender Sprache und der Frage, wie man diskriminierenden Parolen auf Instagram, Twitter und Co. begegnen kann, auseinandersetzten.

04./05.04.2019 – Expertise Workshop „Deliberation gegen Diskriminierung“ – HotSpot Hamburg

An zwei Tagen stellten die Initiatoren von Social Science Works ihr Konzept der Deliberation vor. Respekt Coaches und Multiplikator*innen übten gemeinsam, wie erfolgreiche Deliberation gelingt.

Deliberation ist ein spezielles Argumentationstraining, welches von den Einsichten der politischen und soziologischen Theorie profitiert und direkte Handlungskompetenzen vermittelt. Es sollen die Unsicherheiten beseitigt werden, die von vielen europäischen Bürgern geteilt werden, wenn es darum geht, die Werte der Gesellschaft zu begründen und artikulieren zu können. Den Seminarteilnehmenden wird vermittelt, wie man Schüler_innen gleichrangig als Bürger_innen entgegentreten kann, die fähig sind, zusammen mit uns die Grundwerte unserer Gesellschaft zu überdenken. Es ist respektvoller und gleichseitig bedeutungs- und wirkungsvoller, diese Werte und Gesetze inhaltlich zu diskutieren und zu rechtfertigen.

04.04.2019 Europa-Aktionstage mit diversen Berufsschulen in Hannover

In einem eintägigen Workshop wurden mit einer Gruppe von Berufsschülerinnen und -schülern wichtige Bestandteile, Voraussetzungen und Prinzipien des Zusammenlebens in einer immer diverseren Gesellschaft erarbeitet werden. Hierfür sollen lebensweltnahe Gemeinsamkeiten reflektiert werden, durch die die Idee von einem "Wir" in einer heterogenen Gruppe ein Zusammenleben fördern soll. Wo ist der Platz der jungen Menschen in diesem Land und was bedeutet Demokratie für sie?

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02.04.2019 aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums:

[…]

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Jugendliche sind im Visier von Islamisten. Islamistische Gruppen ködern Kinder und Jugendliche mit provokanten Videos, Anleihen aus Comics und Computerspielen oder mit subtilen Hassbotschaften. Sie geben sich harmlos, nutzen gesellschaftliche Debatten als Einfallstor und kaschieren den extremistischen Kontext. Besonders empfänglich sind die Jugendlichen, die selber Diskriminierung erfahren haben, sich ausgegrenzt und benachteiligt fühlen. Politik muss gegensteuern und darf islamistischen Akteuren nicht das Feld überlassen. Jugendliche und junge Erwachsene müssen in ihrem Selbstverständnis als Teil der Gesellschaft gestärkt werden. Dazu gehören Anerkennung, Zugehörigkeit und Identität, aber auch verbesserte Schutzmaßnahmen.

16.01.- 05.04.19 regelmäßige Veranstaltung mit einer BEK und einer BVJ-Klasse der BBS-ME in Hannover.

Themenschwerpunkte sind Gruppendynamik, Dominanz und soziale Ausgrenzungsfaktoren, die möglicherweise als Push-Faktoren einer Anfälligkeit für extremistische Ideologien wirken können.

In regelmäßigen Einheiten wird die Wirksamkeit und die Rolle jedes Einzelnen in der und für die Gruppe reflektiert. Hierbei dienen sowohl verschiedene Methoden und Übungen, als auch Einzel- und Gruppengespräche und Diskussionen als didaktische Werkzeuge.

21.03.2019: Spielpädagogische Weiterbildung, Wuppertal / HotSpot NRW

Spielen kann man Vieles: „Cowboy und Indianer“, „Wer hat Angst vor’m bösen Mann?“ oder auch „Battlefield“. Kann man aber auch „Zusammenleben“ oder „Konflikte verhindern“ spielen? Was können Spiele überhaupt in der pädagogischen Arbeit bzw. der politischen Jugendbildung leisten?

Diesen Fragen ging die Fortbildung auch sehr praktisch nach, an der Respekt Coaches, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Fachkräfte der politischen Jugendbildung teilnahmen.

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12.03.2019: Workshop „Jedermanns Religion“ an der Ruth-Pfau-Schule, Leipzig / HotSpot Sachsen

Am Dienstag, 12.03.2019 und 19.03.2019, führte ARBEIT UND LEBEN Sachsen an der Ruth-Pfau-Schule mit einer BVJ-Klasse den Workshop „Jedermanns Religion“ durch. Die 15 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Schulzentrums der Stadt Leipzig beschäftigten sich im Rahmen der zwei Tage intensiv mit Fragen zur eigenen Identität, Zukunft und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Alles Aspekte für die man religiöse aber auch säkulare Orientierungsmuster zurate ziehen kann. So bestimmten die Teilnehmenden am ersten Tag mit Hilfe unterschiedlicher Methoden individuelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die sie teilen. In diesem Zusammenhang verständigten sich die jungen Erwachsenen auf gemeinsame Werte und Normen und erstellten eine Sammlung von Verhaltensweisen, die sie nicht tolerieren können. Der zweite Tag setzte an diesem Punkt an und motivierte die Schülerinnen und Schüler, über die Art und Weise, wie sie zusammenleben möchten, nachzudenken. Gemeinsam gestalteten sie ein Forumstheater, in dem sie unterschiedliche Situationen von Diskriminierung nachspielten und mögliche Reaktionsweisen aufzeigten.

15.03.2019: Workshop „Kennenlernen der eigenen Vielfalt“ am BSZ Technik Pirna / HotSpot Sachsen

In Kooperation mit dem Respekt Coach des JMD der Diakonie Pirna realisierten wir im März 2019 am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Pirna zwei Workshop-Formate für drei Klassen. So konnte sowohl der Workshop "Kennenlernen der eigenen Vielfalt" als auch der Workshop „Konflikte und Lösungsstrategien" jeweils dreimal durchgeführt werden. Dieses Angebot wurde im vergangenen Jahr im Hinblick auf die speziellen Anforderungen der in den Blick genommenen GBVJ-, BVJE und BVJT-Klassen des BSZ entworfen. Diese Klassenverbände setzen sich aus Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die sich aktuell im Prozess des Kennenlernens befinden, welcher aufgrund kultureller und sprachlicher Unterschiede nicht immer reibungslos erfolgt. Das Angebot von ARBEIT UND LEBEN Sachsen unterstützte die Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernprozess weiter voranzutreiben und Wege der Konfliktlösung zu betrachten.

19./20. Februar 2019: Arbeitstreffen der JuRe-Koordinatorinnen und Koordinatoren in Wuppertal / Gesamtkoordination Bundesarbeitskreis AL

An den beiden Tagen haben sich die sieben Koordinatorinnen und Koordinatoren der JuRe-HotSpots mit dem aktuellen Stand der Arbeit vor Ort und den Planungen für dieses Jahr beschäftigt.

Dazu gehörte auch die Erstellung der JuRe-Homepage und die Erarbeitung einer Broschüre, die im Mai erscheinen soll.

28.01.2019: „Identität, Heimat und Zugehörigkeit“ / eintägige Veranstaltung mit zwei klassenübergreifenden Gruppen am Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück

In zwei Einheiten wurden Gruppenangebote zu den Themen Identität, Heimat und Zugehörigkeit durchgeführt. Die SchülerInnen konnten in verschiedenen Methoden ausprobieren, reflektieren und über gesellschaftsrelevante Themen diskutieren.

21.01.2019: Living Library zu „Religion und Werte“, Kulturzentrum Pelmke in Hagen (NRW)

Jugend und Religion - Politische Bildung an Berufsschulen NRW" hat im Kulturzentrum Pelmke in Hagen eine Living Library zum Thema „Religionen & welche Werte und Menschenverständnisse gehen daraus hervor?“ für zwei Klassen eines Berufskollegs in Hagen veranstaltet.


Kalender der Vielfalt 2019 — Gedenk- und Feiertage 2019

Wir sind eine bunte und vielfältige Zuwanderungsgesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen und Weltanschauungen leben hier zusammen. Wissen wir voneinander welche Tage und Zeiten im Jahr uns besonders wichtig sind, welche Fest- und Gedenktage begangen werden?

Der „Kalender der Vielfalt“ gibt jeden Monat konkrete Antworten auf diese Fragen.

Zusammengestellt haben ihn Christine Dienemann, Ulrike Merizian, Marlies Vos und Monika Wasserfuhr vom Berufskolleg Bergisch Gladbach im Januar 2019: