Jugend und Religion (JuRe)

Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ein Projekt des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.
in Kooperation mit den Landesorganisationen
AL in Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen

Dezember 2021: Online Workshop für Respekt Coaches „Sprache und Gewaltfreie Kommunikation: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation.

Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung / mit Ricarda Schäffer und Fanny Jouvenelle (Arbeit und Leben Hamburg)

7. / 14. Dezember 2021: „Umgang mit Fake News und Verschwörungsideologien im Netz" / Workshop in Präsenz und Digital / Berufliches Schulzentrum Grimma

Vor allem in Krisenzeiten, die Ungewissheit bei Menschen erzeugen, haben Fake News und Verschwörungsideologien Konjunktur. Diese bedienen sich der gesteigerten Nachfrage nach Informationen, die dabei helfen sollen, Orientierung zu geben.

Eine Vielzahl der aktuell im Internet diskutierten Falschmeldungen transportieren antidemokratische und diskriminierende Inhalte. In Zeiten des Social Distancing, in denen ein intensiver Austausch über aktuelle, gesellschaftliche Entwicklungen erschwert ist, besteht umso mehr die Gefahr, dass Fake News und Verschwörungsideologien nachhaltig das Denken und Handeln von Menschen beeinflussen. Welche gefährliche Wirkung Verschwörungsideologien und Fake News entfalten können, machten nicht zuletzt die Anschläge in Halle und Hanau deutlich.

Am Beispiel im Netz grassierender Falschnachrichten vermittelt der Workshop Grundkenntnisse zum Aufbau, Inhalt sowie zur Wirkung von Fake News und Verschwörungsideologien. Darauf aufbauend tauschen sich die Schüler*innen über denkbare Handlungsstrategien zum Umgang mit Falschnachrichten in sozialen Netzwerken aus.

2 / 8. Februar 2022: ZWEITE ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG. Ein Angebot für Respekt Coaches

Was ist eigentlich politische Jugendbildung, welche Ziele werden mit ihr verfolgt und wie fügt sie sich in die Arbeit der JMD Respekt Coaches ein? Zu diesen Fragen möchten wir uns mit Euch in einem neuen Format austauschen und laden zur zweiten ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG ein. Vielleicht habt Ihr gerade eine Stelle als Respekt Coach*in angetreten und orientiert Euch noch im Feld oder das Thema interessiert Euch einfach.

Aus den bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen politischer Jugendbildung und Respekt Coaches ist die Idee entstanden, ein Informations- und Dialogformat zu entwickeln, um sich gegenseitig als mögliche Kooperationspartner*innen in der Primärprävention an Schulen kennenzulernen.

Dazu haben wir ein zweistündiges interaktives Programm und einen einstündigen offenen Austausch vorbereitet.

Themen im Programmteil sind:

  • Vorerfahrungen und Erwartungen zur politischen Bildung
  • Geschichtliche Hintergründe, Ansätze und Professionsverständnis politischer Bildung
  • Projektrahmen und Kooperationsmöglichkeiten für Respekt Coaches und politische Bildung

Wir, das sind sechs bundesweit agierende Träger der politischen Jugendbildung, die mit eigenen Projekten die primärpräventive Arbeit im Programm JMD Respekt Coaches begleiten und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

Im Einzelnen:

In der offenen Austauschrunde von ca. 12:00 bis 13:00 Uhr besteht die Möglichkeit, mit Vertreter*innen der einzelnen Projekte in Breakout-Rooms zu sprechen und sich weiter informieren zu lassen.

Um möglichst viel Interaktion zu ermöglichen, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt. Wir bieten zwei alternative Termine an, zu denen Ihr Euch über die folgenden Links anmelden könnt:

2. Februar 2022: https://www.adb.de/politischejugendbildung_3

8. Februar 2022: https://www.adb.de/politischejugendbildung_4

Wir freuen uns auf Euch!

 

Ann-Kristin Beinlich (AKSB)

Lea Jaenicke / Stefanie Meyer (AdB)

Adriane Schmeil / Simone Albrecht (DVV)

Jakob Rosenow (et)

Klaus Gerhards (Arbeit und Leben)

Peter Buhrmann (Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum)

Das BMFSFJ bittet um Weitergabe von Informationen und Materialien zum Corona-Schutz für Kinder und Jugendliche!

Das Bundesministerium für Gesundheit hat zum Corona-Schutz bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere zur Impfkampagne für diese Altersgruppe, Materialien und Informationen zusammengestellt. Das BMFSFJ bittet um die Weitergabe an Multiplikator*innen in den Bereichen Schule, Jugendarbeit und Jugendbildung.

Gerne machen wir auf diese Materialien aufmerksam, die Sie hier herunterladen können. 

10. Dezember 2021: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation: Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung / Kollegialer Austausch im Rahmen der Online-Seminare für Respekt Coaches / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg

In diesem Online-Workshop werden die zentralen Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) vermittelt. Die Teilnehmenden reflektieren das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten, und entwickeln Kompetenzen, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben und bedürfnisorientiert zu kommunizieren. Darüber hinaus soll ein Verständnis für wiederkehrende Dynamiken entwickelt werden, um frühzeitig Konfliktpotenzialen konstruktiv begegnen zu können. Anhand der Reflexion eigener Beispiele werden in der Gruppe Anregungen ausgetauscht, wie die GFK bei der Arbeit mit Schüler*Innen hilfreich sein und der Schulalltag sich dadurch positiv verändern kann. Es wird eine lebendige und praxisnahe Veranstaltung. Eine aktive Teilnahme ist erwünscht.

Referierende: Fanny Jouvenelle & Ricarda Schäfer / 9:00 bis 16:00 Uhr

8. Dezember 2021. Antimuslimischer Rassismus / Kollegialer Austausch im Rahmen der Online-Seminare für Respekt Coaches / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

In einer interaktiven Inputphase wird in die Themenfelder Vorurteile und Stereotype eingeführt. Gemeinsam werden wir diskriminierende Bilder im Kopf reflektieren. Anhand eingereichter oder vorgefertigter Fallbeispiele wird das Themenfeld antimuslimischer Rassismus vertiefend behandelt. Ziel des interaktiven Online-Workshops ist es, den Teilnehmenden Raum für die Reflexion eigener Denkstrukturen zu geben und zu den Themen Diskriminierung, Vorurteile und antimuslimischer Rassismus zu sensibilisieren. Weiterhin soll

ein Ideen- und Gedankenaustausch zu Fallbeispielen aus dem Alltag eines Respekt Coaches ermöglicht werden, sodass die Teilnehmenden die Workshopinhalte in ihre Arbeit integrieren können.

Referierende: Gülay Olcay & Nadim Gleitsmann / 9:30 bis 16:30 Uhr

8./11. November 2021: Über Religion sprechen. Interreligiöser Dialog in Hamburg / WS an der GELUTEC BS 10 Hamburg /

JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg in Kooperation mit Frau Özer, Referentin von Young Visions e.V.

In Zusammenarbeit mit einem Religionslehrer entstand die Idee, ein Gruppenangebot zum Thema „Über Religion sprechen: Interreligiöser Dialog in Hamburg“ umzusetzen. Da ein friedliches vielfältiges Zusammenleben durch persönliche Begegnung gefördert werden kann, wird eine islamische Referentin der Jugend-AG innerhalb von Young Vision aus ihrer Arbeit erzählen und einen Raum für Fragen anbieten.

Im Workshop wird thematisiert werden, wie Angehörige unterschiedlicher Religionen in Hamburg zusammenleben und sich unterstützen. Formen interreligiöser Zusammenarbeit zwischen Vertreter*innen muslimischer, christlicher und jüdischer Gemeinden werden vorgestellt und herausgestrichen, wo z.B. in religiösen Schriften Gemeinsamkeiten bestehen. Die Schüler*innen erhalten die Gelegenheit, über ihren eigenen Bezug zu Religion und ihre Werte zu sprechen und nachzufragen, wie die Referentin ihre Religion lebt und was ihr wichtig ist. 

Die Begegnung soll dazu anregen, möglicherweise bestehenden Vorurteilen entgegen zu wirken und die Schüler*innen ermutigen, sich mit (religiöser) Vielfalt in Hamburg auseinanderzusetzen

29. Oktober 2021: „Wie wollen wir leben? Wie wollen wir reden? Wer bin ich? Was kann ich? Wo möchte ich hin?" / Dialog-Workshopreihe an der BS 02 Hannover /AWO Aqtivus Integrationscenter Hamburg & JuRe-Standorte Arbeit und Leben Hamburg und Niedersachsen

Die Dialog-Workshopreihe besteht aus sechs Termine á 150 Minuten. Während der Workshopreihe sollen die Teilnehmer*Innen ihre eigenen Lebensweisen und Identitäten in den Mittelpunkt stellen, um so die eigenen Denkweisen und mögliche Vorurteile zu reflektieren und zu überdenken. Es wird ein Bewusstsein für die Vielfalt innerhalb der Gruppe und für unterschiedliche Diskriminierungsformen geschaffen.

Die Teilnehmer*Innen gestalten den thematischen Rahmen partizipativ mit. Anhand einer thematischen Bedarfsanalyse wird mit unterschiedlichen verbalen und nonverbalen Methoden herausgefiltert, welche Themen im Interessenbereich der Teilnehmer*Innen liegen.

20. - 24. September 2021: Bericht von der Workshopwoche an der BBS Peine: Gedankenanstöße zur Identität & Emotionen.

Projektkooperation:

image00001Foto: © Asya OdabasiJugendmigrationsdienst im Quartier / Caritasverband f. d. LK Peine e.V.
Dominik Feer
JMDiQ / Caritasverband f. d. LK Peine e.V.
Pfingststr. 36
31226 Peine
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Jugend und Religion
Gülay Olcay
JuRe / Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben e.V.
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbH
Heinrich-Nordhoff Straße 73-77
38440 Wolfsburg
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BBS Peine
Kathrin Dörhage
Schulsozialarbeiterin BBS Peine
Pelikanstraße 12
31228 Peine
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

image00061Foto: © Asya OdabasiIn einer Workshopwoche (20.09 – 24.09.2021) wurden an je zwei Tagen die Themenfelder Identität und Emotionen mit zwei Schulklassen der BBS Peine behandelt. Am letzten Tag kamen beide Schulklassen zusammen und haben in einem Gallery Walk vorgestellt, was sie aus zwei Workshoptagen für sich gewonnen haben. Hierbei lag der Fokus vor allem auf Werten wie Familie oder Freundschaft und der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und den eigenen Emotionen. Den Schüler*Innen wurde hier viel Zeit und Raum gelassen, damit sie sich und ihre Emotionen reflektieren können.

Die Schwerpunkte lagen auf folgenden Fragen:

  • Welche Werte sind für mich wichtig, welche Werte zeichnen mich aus?
  • Was ist meine Identität und was zeichnet diese aus?
  • Wie wichtig ist meine Stimme und wo kann ich diese äußern?
  • Wer ist der wichtigste Mensch in meinem Leben?
  • Welche Ziele möchte ich in meinem Leben erreichen und wie komme ich dahin?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, bereiteten die Projektkoordinator*Innen unter anderem mehrere Dialogrunden und Übungen vor. In gemeinsamen Gesprächen tauschten die Schüler*Innen persönliche Erfahrungen und Geschichten miteinander aus:

image00046Foto: © Asya OdabasiWer bin ich? Wie sah mein Werdegang bisher aus? Wohin möchte ich? Diese Fragen führten zu sehr interessanten und anregenden Gesprächen, da die Schüler*Innen sehr offen und emotional hierauf reagierten. Die Methoden zwischendurch dienten zur Entspannung und luden zur Bewegung ein. Die eigenständige Organisation zur Gruppenarbeit und die anschließenden Präsentationen der Ergebnisse boten die Möglichkeit aus verschiedenen Perspektiven auf Werte wie Familie, Freundschaft, Liebe zu blicken. Ein Highlight der Workshopwoche war die Begegnung beider Schulklassen am letzten Tag der Workshopwoche. Hier waren die Schüler*Innen dazu eingeladen die Ergebnisse und Erkenntnisse der gesamten Woche zu reflektieren. Beim letzten gemeinsamen Mittagessen und Fotoshooting hatten die Schüler*Innen Zeit sich etwas näher kennenzulernen und nach mehreren intensiven und spannenden Workshop-Tagen, etwas zu entspannen.

28. Oktober 2021: Frauenbilder im Nahen Osten und in Deutschland

Online-Workshop für Multiplikator*innen / JuRe-Standorte Arbeit und Leben in Bayern und Thüringen

Frauenbilder im Nahen Osten und DeutschlandDer Workshop thematisiert Frauenbilder und Frauenrechte in Deutschland und dem Nahen Osten und geht z.B. Fragen nach Wahrnehmungsmustern und Reaktionsweisen nach.

Mehr dazu und Anmeldemöglichkeit im pdfFlyer, den es hier zum Download gibt.

Infomove: "JuRe - Das Projekt 2021"

Im Infomove stellen wir Themen, Angebote und Organisatorisches zum Projekt JuRe vor.

Ab sofort: Anmeldung zum JuRe-Fachtag 2021 digital „Lasst uns nicht nur reden! Partizipation als gewagte Prävention“, 3./4. November 2021

Der diesjährige JuRe-Fachtag beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten von Schü-ler*innenpartizipation. Es geht um Bedingungen, Behinderungen und Erfahrungen von gelungener und misslungener Partizipation Jugendlicher in schulischen Kontexten und darüber hinaus. Zudem soll Schüler*innenpartizipation unter dem Präventionsaspekt reflektiert und diskutiert werden.

Das Programm mit Anmeldemöglichkeit gibt es hier als PDF zum Download.

Direkt zur Anmeldung: 

jure fachtag 2021 qr code

https://eveeno.com/279214280

6. + 24. September 2021: Projekttag „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“/ BSZ Grimma + BSZ Dienstleistung u. Gestaltung Dresden / JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Der Projekttag dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Dabei verdeutlicht das Angebot die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders. Durch Gespräche mit Peers und mithilfe einer auf Augenhöhe gestalteten Moderation werden die Schüler*innen dazu angeregt, eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und diese selbstbewusst innerhalb der Gruppe zu vertreten. Hierbei erleben sie vielfältige Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe.

Weitere Angebote von Arbeit und Leben Sachsen im Rahmen des Vorhabens „Jugend und Religion“ finden sie hier. [Flyer zum Downloaden]

18. Oktober 2021: Empowerment-Workshops für das Teambuilding / BBS 1 Stade / JuRe-Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

Teilnehmende des drei-tägigen Workshops sind Schüler*innen einer Berufseinstiegsklasse der Berufe Gastro und Körperpflege. Thematische Schwerpunkte des Workshops sind Migration und Diskriminierung, da die Schüler*innen hiermit in ihrem Alltag häufig konfrontiert sind. Ziele sind Räume für einen dialogischen Austausch zu schaffen und die Teilnehmer*innen im Hinblick auf die beiden Themen- und Problembereiche zu empowern. Ein Teil des Workshops besteht aus künstlerisch-musikalischen Methoden, mit deren Hilfe die Teilnehmer*innen die Gelegenheit erhalten, einen persönlichen Raptext zu verfassen.

Oktober 2021: Konzept-Workshop für Respekt Coaches „WER HÄTTE DAS GEDACHT? Frauenrechte in Europa und im Nahen Osten“

Zum Thema Frauenrechte haben die beiden JuRe-Koordinatorinnen in Bayern und Thüringen einen Workshop für Respekt Coaches konzipiert, der im Oktober 2021 als Online-Workshop mit dem Tool Gathertown durchgeführt wird. Zentral ist die Auseinandersetzung mit der Diskriminierung von Frauen und mit Frauenrechten in Deutschland und dem Nahen Osten. Der Workshop geht verschiedenen Fragen nach: „Wie nehme ich die Stellung von Frauen und Mädchen in Deutschland und im Nahen Ostens wahr?“, „Was bedeutet es beispielsweise für meine Wahrnehmung, wenn eine Frau / ein Mädchen ein Kopftuch trägt?“, „Wie kann ich gegenseitigen Vorurteilen begegnen und in meiner Arbeit thematisieren?“

29. September 2021: Online Fachaustausch KJP JuRe meets Jubis: Politische Bildung und Radikalisierungsprävention. Eine Verhältnisbestimmung in Theorie und Praxis

Zum dritten Mal findet ein Fachaustausch zwischen JuRe-Koordinator*innen und Jugendbildungsreferent*innen im KJP statt. Er dient dem innerverbandlichen Wissenstransfer im Bereich der politischen Jugendbildung. Raphaela Schlicht-Schmälzle hat gemeinsam mit Kolleg*innen einen Beitrag zum Verhältnis von politischer Bildung und Radikalisierungsprävention 2021 veröffentlicht, der den Impuls für das diesjährige Fachthema gegeben hat.

September 2021: Verleihung des Innovationspreises Weiterbildung 2021 des Freistaates Sachsen – 3. Preis für das Projekt JuRe / Arbeit und Leben Sachsen

Zum zwanzigsten Mal verleiht der Freistaat Sachsen den Innovationspreis Weiterbildung. In diesem Jahr zählt auch Arbeit und Leben Sachsen mit dem Projekt JuRe zu den Preisträgern. Wir freuen uns über die Anerkennung des Projektes JuRe und der Arbeit des JuRe-Koordinators Steffen Rohkohl, Arbeit und Leben Sachsen. Weitere Informationen zum sächsischen Innovationspreis Weiterbildung findet Ihr hier: https://www.weiterbildung.sachsen.de/140.htm

21. September 2021: Wertschätzende Kommunikation: Einführung in die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation - Impulse für den Einsatz in der politischen Jugendbildung

Der Workshop vermittelt die Haltung, die Grundannahmen und die 4 Schritte-Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach M. B. Rosenberg. Ziel ist es in Konflikten so zu kommunizieren, dass die Situation entschärft werden kann und gemeinsam Lösungen, die auf Rücksichtnahme und Respekt basieren, in einer Gruppe greifbar werden.

Der Workshop ist lebendig und praxisnah aufgebaut. Eine aktive Teilnahme ist erwünscht.

20. - 24. September 2021: Workshopreihe „Identität und Emotionen“ – in Kooperation mit JMD Caritasverband Peine) / BBS Peine / JuRe Standort Arbeit und Leben Niedersachsen

Die Workshopreihe „Identität & Emotionen“ wird mit zwei Schulklassen durchgeführt. Im Themenblock „Identität“ soll es um die Werte gehen, die den Schüler*innen wichtig sind und die ihre Identitäten auszeichnen. Der Schwerpunkt „Emotionen“ wird von wichtigen Zielen im Leben der Jugendlichen ausgehen und sich mit den damit verbundenen Emotionen beschäftigen. Das Ziel des Workshops ist, den Jugendlichen Raum zu geben, sich mit persönlichen Fragen und Erfahrungen auseinandersetzen. Somit soll die Workshop-Reihe die Jugendlichen nach der herausfordernden Lockdown Phase stärken und ihnen helfen, in den Schulalltag zurückzufinden.

September – 10. Oktober 2021: GEBOREN IN AUSCHWITZ – JuRe-Ausstellungs-Exkursionen von Arbeit und Leben Thüringen

Nur 750 Kinder und Jugendliche konnten am 27. Januar 1945 in Auschwitz befreit werden. Die meisten waren 14 Jahre und jünger. Darunter waren 60 Neugeborene, von denen mehrere kurze Zeit später an den Folgen von Auschwitz starben.

Zehn waren bereit Auskunft zu geben. Der Autor und Dokumentarist Alwin Meyer konnte ihr Vertrauen gewinnen und erzählt mit berührenden Worten, Dokumenten und Fotografien die Geschichte ihrer Geburt, ihres Überlebens und des Lebens danach.

7./8. September 2021: Online Info-Lounge: Politische Bildung. Ein Angebot für Respekt Coaches – 10:00 bis 13:00 Uhr, Veranstalter: GEMINI (Gemeinsame Initiative der Träger der politischen Jugendbildung im Bundesausschuss Politische Bildung)

Was ist eigentlich politische Jugendbildung, was macht sie und wie passt sie zur Arbeit der JMD Respekt Coaches? Zu diesen Fragen möchten wir uns mit Euch in einem neuen Format austauschen und laden zur ersten ONLINE INFO-LOUNGE: POLITISCHE JUGENDBILDUNG ein.

1. Juli 2021: Neue JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Fanny Jouvenelle

Die Kollegin Fanny Jouvenelle von Arbeit und Leben Hamburg übernimmt als Koordinatorin das Projekt JuRe bis Anfang Oktober, nachdem Ilona Berntien in den Mutterschutz gegangen ist. Wir freuen uns, sie im JuRe-Team begrüßen zu können und werden Fanny im nächsten Newsletter etwas ausführlicher vorstellen.

Zu erreichen ist Fanny Jouvenelle ab dem 05.07.2021 unter der Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

29. Juni 2021: Das Bundesministerium informiert über zusätzliche Stellen im Programm „Respekt Coaches“ und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung

Das BMFSFJ hat über den Aufwuchs von 105 neuen Stellen und 15 Millionen Euro mehr im Programm „Respekt Coaches“ informiert. Damit umfasst das Programm 151 Vollzeitstellen, die an allen weiterführenden Schulen ab der Klasse fünf tätig werden. Die Förderung in Höhe von 36 Millionen Euro jährlich stehe bis 2024  zur Verfügung.

Außerdem wurden zentrale Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Programms von Staatssekretärin Juliane Seifert vorgestellt. Demnach habe das Programm, das über eine hohe Akzeptanz bei den beteiligten Schulen verfüge, u.a. positive Auswirkungen auf das Klassenklima.  Der primärpräventive Ansatz des Programms beziehe sich auf religiösen und politischen Extremismus sowie Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

30. Juni 2021:Vernetzt? Verstrickt? Verloren? – Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien, JuRe-Broschüre 2021 (PDF)

Die JuRe-Broschüre 2021 enthält Beiträge der Referent*innen vom JuRe-Fachtag 2020 digital. Auch auf diesem Weg wollen wir uns am Fachdiskurs zum Thema „Meinungsbildung und digitale Medien“ beteiligen. Die Entwicklungen seit dem Fachtag im November 2020, unterstreichen die Bedeutung der Thematik. So wurde zum Beispiel vor Kurzem bekannt, dass führende Epidemiolog*innen und Influencer*innen aufgefordert wurden gegen Bezahlung Fake News über einen bestimmten Impfstoff zu verbreiten. Die Stärkung kritischer Medienkompetenz von Jugendlichen gehört zu den aktuellen Herausforderungen der politischen Jugendbildung und ihrer Kooperationspartner*innen.

15. + 17. Juni 2021: Gewaltfreie Kommunikation – 2 Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

Manchmal brennt uns etwas auf der Seele. Auch wenn es schwerfällt, wollen wir es unbedingt ansprechen. Doch kaum haben wir einen Satz gesagt geht unser Gegenüber auf Abstand, in Verteidigung oder zum Gegenangriff über. Dies führt oft zu einem “Schlagabtausch“, den wir so nicht wollten. Es gelingt uns irgendwie nicht, unsere gute Absicht zu transportieren. Distanz und Frustration sind die Folge. In diesem Workshop werden die Schüler*innen lernen, wie sie ihre gute Absicht so kommunizieren, dass ihr/e Gesprächspartner/in zuhört, offenbleibt und sie sich auf Augenhöhe austauschen können über das, was beiden wirklich wichtig ist.

14./15. Juli 2021: Bildmachen – Online-Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wird die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten angesprochen. Dabei werden alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufgezeigt. In diesen Workshops lernen die Schüler*innen, wie sie den Hetzern den Raum nehmen können.

11./12. Juni 2021: Multiplikator*innenschulung „Traumasensibilität nach extremistischen Gewalttaten in der politischen Bildung stärken“ / Evangelische Akademie Frankfurt u. JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Aufgrund von Flucht-, Terror-, Bürgerkriegs- oder Rassismus-Erfahrungen von Teilnehmenden besteht der Bedarf, sich mit dem Komplex Trauma und den verschiedenen Ebenen der Folgen traumatischer Erfahrungen im Kontext politischer Bildungsarbeit auseinanderzusetzen. Mehr Infos im Flyer… [Flyer Download]

11. + 18. Juni 2021: STÄRKEN - Persönlichkeitsstärkung, Demokratieförderung, Stärkung der Akzeptanz weltanschaulicher Vielfalt –4 Präsenz-Workshops mit dem Technischen Berufskolleg Solingen / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

In diesem Workshop arbeiten die Schüler*innen an ihrer Biografie und an den Werten, die sie mit ihrem Leben und ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben verbinden. Es geht dabei um die Fragen: "Woran glaube ich?", "Was erhoffe ich mir?" und "Wie kann ich mich dafür einsetzen?". Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen bei den Diskussionen und Konflikten um diese Fragen und möchte sie bestärken, bestehende Meinungsverschiedenheiten auszuhalten und neue Perspektiven einzunehmen.

8. Juni 2021: Online-Workshop für Fachkräfte „Einfache Sprache – So erreichst Du alle! / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg. (ausgebucht)

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben. Mehr Infos zum Workshop findest Du im Flyer (Download als PDF). Da der zweite Workshop schon ausgebucht ist, wir aber gerne bei Bedarf weitere Angebote bereitstellen wollen, bitten wir um Interessensbekundung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20. Mai 2021: Hybrid-Workshop „Wie will ich (zusammen)leben?“, Elly-Heuss-Knapp-Schule, Berufskolleg der Stadt Düsseldorf, JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Religiöse Inhalte und Praxen werden unterschiedlich ausgelegt und gelebt. Für viele sind sie orientierend. Doch die einen gehen “flexibel“ mit ihnen um, für andere sind sie eindeutig. In welchen Bereichen des Lebens spielen Weltanschauungen für die Schüler*innen eine orientierende oder reglementierende Rolle? Welche Regeln gelten dabei für sie? In diesem Workshop sollen die Schüler*innen die Sichtweisen der jeweils anderen kennenlernen und darin gestärkt werden, Differenzen zur eigenen Position auszuhalten und zu akzeptieren.

11. Mai 2021: Einfache Sprache – so erreichst Du alle!

Online-Workshop (Zoom) für Multiplikator*innen, 10:00 bis 15:00 Uhr /JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben.

11. Mai 2021: Ich erklär mir die Welt wie sie mir gefällt – Umgang mit Verschwörungserzählungen im Kontext Corona (Schwerpunkt Berufsschule) / Online-Workshop der Fach- und Koordinierungsstelle JMD Respekt Coaches / 9:00 – 12:00 Uhr

In diesem Online-Seminar werden grundlegende Kompetenzen zum Umgang mit Verschwörungserzählungen im Berufsschulkontext vermittelt. Neben theoretischem Wissen über den Aufbau, die Inhalte und Verbreitung sowie die Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen, geht es auch um die speziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf (Berufs)Schüler*innen und Schüler sowie um die Frage, welche Funktionen Verschwörungserzählungen für diese haben können. Auf der Handlungsseite werden sowohl Möglichkeiten für ein akutes Eingreifen, als auch Präventionsstrategien vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Referentin: Nora Schrimpf // JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

7. Mai 2021: „Me, Myself and I im Kontext von Rassismus“ – Workshop an der BWS Hofheim, JuRe Standort Arbeit und Leben Hessen

Im Rahmen des Workshops setzten wir einen identitätsbezogenen Schwerpunkt, um uns dem Thema Rassismus anzunähern. Was bedeutet Identität und wie  funktionieren in diesem Kontext Zuschreibungen? Was hat das Thema mit Vorurteilen und Diskriminierung zu tun?

Der Workshop ist explizit Ressourcen-orientiert und soll die Jugendlichen dazu empowern, einen positiven Bezug zu ihrer individuellen Geschichte zu stärken und Kontinuität zu setzten.

5. Mai 2021: Projekttag „Props gehen raus an ... – Respekt kriegen und geben. Alles nur eine Frage der Perspektive?", BSZ Friedrich Siemens Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Perspektivenübernahme ist die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen und die Welt aus deren Blickwinkel zu betrachten. Im besten Fall führt sie zu einer hohen Wahrnehmung von Ähnlichkeit, Identifikation und Empathie mit anderen Personen außerhalb der eigenen sozialen Gruppe. Demnach kann eine gelungene Perspektivenübernahme zur Reduktion von Vorurteilen, Stereotypen und sozialer Aggression beitragen. Zusammen mit Schüler*innen des Berufsschulzentrums in Pirna begeben wir uns auf den Sportplatz und verbinden Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen. In diesem Sinne "Sport frei!". 

4. Mai 2021: „Leben nach Hanau“ - Ein Gesprächsworkshop zu Auswirkungen des Anschlags auf das Zusammenleben und auf gesellschaftliche Zugehörigkeit angesichts bleibender Gefahr rechten Terrors, BWS Hofheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Wir möchten mit Schüler*innen darüber ins Gespräch kommen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können.

3. Mai 2021: Mädchen, Junge, Divers… Online-Workshop zu Geschlechteridentitäten und Sexismus, BS Am Gradierwerk Bad Nauheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Der Workshop dreht sich um einen ganz zentralen Teil unserer aller Identitäten: das Geschlecht. Von Beginn an wachsen wir mit bestimmten Vorstellungen und Anforderungen an unsere Geschlechterrollen auf und werden mit vielen Klischees und Vorurteilen konfrontiert. Was ist typisch männlich oder typisch weiblich, was wird von mir erwartet, wie ich als Mann oder Frau zu sein habe…? Doch was ist, wenn ich nicht in eine eindeutige Kategorie passe oder mich nicht mit den typischen Bildern identifizieren kann?
Wir setzen uns mit der Bedeutung geschlechtlicher (Rollen-)Anforderungen und möglichen Konsequenzen, die diese für uns haben können, auseinander und öffnen den Raum die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten kennenzulernen. Wir zeigen auf, in welchem Zusammenhang diese mit Sexismus stehen und sensibilisieren für eine Betroffenheitsperspektive. Am Ende des Workshops werden wir in einen Austausch über eigene Erfahrungen kommen und uns gemeinsam Handlungsoptionen im Umgang mit Sexismus erarbeiten.

Konzept-Workshop „Methoden zur Perspektivübernahme in Konflikten“ digital, Kooperation mit der Diakonie Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Zusammen mit Sozialpädagogischen Mitarbeiter*innen der Diakonie Pirna und einem erfahrenen Teamer von ARBEIT UND LEBEN Sachsen wird ein Veranstaltungskonzept für einen Projekttag entwickelt, der Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen verbindet. 

19./20. April 2021: Über Religion sprechen – muss das sein? Warum Religion Bestandteil politischer Jugendbildung ist.

Online-Workshops (Zoom) für Multiplikator*innen, jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr / JuRe-Standorte Arbeit und Leben Hamburg u. NRW

Religion spielt in vielen Schulklassen keine offensichtliche Rolle. Doch das täuscht.

29. März 2021: JuRe-Broschüre „Digitale Räume öffnen und gestalten. Einstieg in die digitale politische Bildungsarbeit“ veröffentlicht

Irgendwann wäre innerhalb des JuRe Projektes ohnehin der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns mit digitalen Bildungsräumen beschäftigt hätten.

08. März 2021: Welt voller Werte. Online-Workshop mit dem BSZ München, JuRe-Hotspot Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wurden unterschiedliche Wertvorstellungen mit den Schüler*innen besprochen.

Durch interaktive Aufgaben haben sie ihre eigenen Wertvorstellungen reflektiert und in Bezug zu denen anderer Menschen setzen können.

Impulsfragen des Workshops waren:

  • Wer bin ich?
  • Was sind Werte? Im Alltag und im beruflichen Kontext.
  • Welchen Einfluss haben Wertvorstellungen auf Erfolg oder Misserfolg?

Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Auswirkungen meine Werte auf mich, meine Entscheidungen und meine Mitmenschen haben.

22. März 2021: Online-Vernetzungstreffen der politischen Jungendbildung und der JMD Respekt Coaches in Niedersachsen

Die Respekt Coaches und die Akteur*innen der Politischen Jugendbildung in Niedersachsen, Hamburg und Bremen treffen sich zweimal jährlich zu einem Erfahrungsaustausch, um neue Ideen und Kooperationen auszuloten.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens in diesem Jahr sollen Dialogformate mit Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Aktuell für die Reflexion über Corona in der Lebenswelt der Jugendlichen, die alle in der nächsten Zeit sicherlich noch stark beschäftigen wird, bieten sich solche offenen, dialogischen Formate an.

Gülay Olcay, die im Projekt JuRe (Arbeit und Leben) arbeitet und langjährige Erfahrungen aus „Dialog macht Schule“ mitbringt, wird einen Impuls zu dialogischen Formaten in der Arbeit mit Schüler*innen geben.

Anschließend soll eine Diskussion in gemischten Gruppen, über Erfahrungen mit dialogischen Formaten und zu Umsetzungsmöglichkeiten im laufenden Jahr, stattfinden.

Die Verantwortlichen nehmen gerne Diskussionsanliegen in ihre Planungen für das Treffen mit auf. Anmeldungen per E-Mail bis zum 18.03.2021 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

15./16. Juli 2021: Genderrolle und Frauenbewegung – Video-Workshop mit der BSZ München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

In diesem 2-tägige Workshop werden die Schüler*innen Mindmaps erstellen mit dem, was die Perspektiven auf Geschlechterbilder beeinflussen können (Kultur, Medienangebote, Spielzeuge, Filme oder Computerspiele). Wir widmen uns dabei den Fragen: Kann (überhaupt) etwas „typisch Mädchen“ oder „typisch Junge“ sein? Am Ende werden die Schüler*innen ihre Ergebnisse in einem kurzen Video visualisieren.

Die Mutter des bei dem Anschlag in Hanau ermordeten Ferhat Unvar gründet die Bildungsinitiative Ferhat Unvar

„Wir machen diese Arbeit für eine bessere Gesellschaft. Und für Ferhat. Denn tot sind wir erst, wenn man uns vergisst.“ - Serpil Temiz Unvar

Am 19. Februar jährte sich der rassistische Terroranschlag in Hanau zum ersten Mal. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet und weitere schwer verletzt.

Die Mutter des bei dem Anschlag ermordeten Ferhat Unvar will nicht, dass ihr Sohn umsonst gestorben ist. An seinem Geburtstag, dem 14. November 2020, gründete Serpil Temiz Unvar die Bildungsinitiative Ferhat Unvar.

Mit der Bildungsinitiative möchte sie das Gedenken an Ferhat Unvar aufrechterhalten und andere Menschen unterstützen, die in Schule und Alltag rassistische Erfahrungen machen, so wie Ferhat und sie.  Für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern, die immer wieder Rassismus erfahren, soll eine Anlaufstelle geschaffen werden.

In der Bildungsinitiative engagieren sich Familie und Freund*innen von Ferhat Unvar, Jugendliche und Erwachsene und es gibt vielfältige Angebote. Auch Workshops und Veranstaltungen an Schulen zu Sensibilisierung und Empowerment werden neben Beratung und Materialentwicklung angeboten.

Bildungsinitiative FERHAT UNVAR - antirassistische Bildung & Empowerment (bildungsinitiative-ferhatunvar.de)

Weitere Artikel und Informationen über die Bildungsinitiative:

Im Namen von Ferhat | Hanau (fr.de)

Ein Jahr nach Hanau: Der Kampf für Ferhat - taz.de

Hanau: »Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst« (neues-deutschland.de)

25./26.02.2021 – Online-Fachaustausch des JuRe-Teams mit den JMD Respekt Coaches der AWO

Zum ersten Austauschtreffen der Respekt Coaches der AWO ist das JuRe-Team zu einem gemeinsamen Fachaustausch eingeladen. Im Mittelpunkt steht ein digitales World Café zu drei Themen, die den Respekt Coaches der AWO in besonders unter den Nägeln brennen:

  1. Arbeit mit heterogenen Gruppen; unter besonderer Berücksichtigung von Sprach-, Bildungs- und sozio-kulturellen Verschiedenheiten.
  2. Angebote zu Geschlechterrollen und Genderfragen
  3. Umgang mit dem System Schule – Lehrkräfte sensibilisieren

Aus unseren bisherigen Projekterfahrungen wollen wir als JuRe-Team Impulse für den Austausch setzen und sind sehr gespannt auf die Fragen, Erfahrungen und Ideen, die dabei zusammenkommen.

19. Februar 2021 – Workshops anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau (Hessen) vor einem Jahr – JuRe-HotSpot Arbeit und Leben Hessen

Am 19. Februar 2021 jährte sich der rassistische Terroranschlag von Hanau, bei dem neun Menschen erschossen wurden. Es war einer der schwersten, rassistisch motivierten Mordanschläge in Deutschland. Nicht wenige der Schüler*innen an hessischen Schulen waren direkt oder indirekt betroffen und haben Redebedarf. Mit unserem neuen Workshopangebot „Leben nach Hanau“ wollen wir diesem Redebedarf entgegenkommen. Wir möchten mit Schüler*innen darüber sprechen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können. Die Workshops sind als Präsenz-, Hybrid- und Online-Format konzipiert.

Mehr im Flyer…

Ab Februar 2021: Leben nach Hanau. Ein Workshop-Angebot für Schüler*innen (präsenz oder digital)

Netzwerkprojekt von: Evangelische Akademie Frankfurt/ Main, Projekt „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft“ und Arbeit und Leben Hessen, Projekt „JuRe“ / min. 4 Schulstunden

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Terroranschlage von Hanau,  bei dem 9 Menschen erschossen wurden. Es war einer der schwersten, rassistisch motivierten Mordanschläge in Deutschland. Nicht wenige der Schüler*innen an hessischen Schulen waren direkt oder indirekt betroffen und haben Redebedarf. Mit unserem neuen Workshopangebot „Leben nach Hanau“ wollen wir diesem Redebedarf entgegenkommen. Wir möchten mit Schüler*innen darüber sprechen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können.

pdfWeitere Infos, Kontakt- und Anmeldedaten im PDF-Flyer ...

18. Januar 2021: Dokumentation des JuRe-Fachtags 2020 digital als Download verfügbar

Präsentationen und Materialien des JuRe-Fachtags 2020 digital mit dem Titel „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ werden auf dieser Website zum Download zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden erhalten die Dokumentation per E-Mail.

01. Januar 2021: Neue JuRe-Koordinatorin bei Arbeit und Leben Thüringen

Mit Beginn des neuen Jahres übernimmt Judy Slivi die JuRe-Koordination bei Arbeit und Leben Thüringen. Katja Nonn, die bisher in Thüringen das Projekt begleitet hat, übernimmt neue Aufgaben. Wir danken ihr für ihre Arbeit am Standort Thüringen und im JuRe-Team.

Judy Slivi ist bereits seit 2016 bei AL Thüringen als pädagogische Mitarbeiterin tätig und wir freuen uns, sie im JuRe-Team begrüßen zu dürfen.

Îda Êzîd (18.12.2020) und weitere êzîdische Feiertage

Anzal Bridge in LalishDie Anzal-Brücke in Lalish (Nordirak), der heiligen Pilgerstätte der Êzîd*innen
(Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anzal_Bridge_in_Lalish,_the_holiest_place_in_Ezidkhan_02.jpg)

Die Êzîd*innen (Jesid*innen) sind eine ethnisch-religiöse Minderheit, die ursprünglich aus den nördlichen Gebieten des Iraks und Syriens sowie aus dem Südosten der Türkei stammt. Ein Großteil der Êzîd*innen definiert sich als ethnische Kurd*innen; ein kleinerer Teil als eigene, unabhängige ethnische Volksgruppe. Aufgrund ihres êzîdischen (jesidischen) Glaubens wurden und werden Êzîd*innen bis heute vielfach verfolgt; zuletzt systematisch durch den Islamischen Staat (IS) im Nordirak.

Weltweit gibt es rund eine Million Êzîd*innen, von der die größte Diaspora mit ca. 150.000-200.000 Menschen in Deutschland lebt. Größere êzîdische Gemeinden sind in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bremen, Hamburg und Berlin zu finden. Hier sind sie teilweise dazu auf- und herausgefordert, ihre religiösen und kulturellen Traditionen, die nur mündlich überliefert sind, neuauszurichten. Denn als sich einst als exklusiv verstehende Minderheit sind Êzîd*innen nunmehr eine offene und aktiv den Dialog mit anderen Religionen suchende Glaubensgemeinschaft.

Êzîd*innen (Jesid*innen) fasten im Monat Dezember dreimal, bevor sie in der Woche vor der Wintersonnenwende ihren wichtigsten Feiertag, Îda Êzîd, feiern. Von jeweils Dienstag bis Donnerstag fasten sie drei Wochen lang zu Ehren verschiedener Heiliger: Vom 01.-03. Dezember haben sie zu Ehren Şêşims gefastet, vom 08.-10. Dezember zu Ehren der Familienheiligen und vom 15.-17. Dezember fasten sie zu Ehren Gottes. Die Fastentage werden jeweils mit einem Fest am folgenden Freitag beendet (Fest Şêşims, Fest Xûdan und Fest Êzî). Somit bildet Îda Êzîd den Höhepunkt der vorangegangenen Fastentage.

Îda Êzîd ist gleichzeitig das Fest zur Erschaffung der Erde. Denn nach êzîdischem (jesidischem) Glauben hat Gott die Engel geschaffen, die wiederum die Erde in sieben Tagen von Samstag bis Sonntag erschufen und von Dienstag bis Donnerstag fasteten und am Freitag die Schöpfung der Welt feierten.

Der Ursprung des Festes zu Ehren Gottes geht auf den Mithraismus zurück, der seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. im Römischen Reich verbreitet war und in dem die Sonne verehrt wurde. Deswegen nimmt die Sonne einen besonderen Stellenwert im Jesidentum ein, sodass sie als sichtbares Symbol Gottes verstanden wird. Aus diesem Grund findet das Fest Êzî zur Wintersonnenwende statt, um das Ende der langen Nächte und kurzen Tage zu feiern.

 

Quellen:

https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/filmbildung/270902/die-jesiden#fr-footnode4

http://eziden-niedersachsen.de/jesidische-feier-und-gedenktage-2020

https://kurdische-gemeinde.de/ida-ezi-das-yezidische-fest-zu-ehren-gottes/https://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden

JuRe Fachtag am 25./26. November 2020: Noch Plätze frei

mit diesem kurzen Post möchten wir noch einmal auf unseren diesjährigen Fachtag am 25./26. November 2020 aufmerksam machen. 

Es sind noch ein paar Plätze frei! Eine Teilnahme ist auch tageweise möglich und bietet Auswahlmöglichkeiten innerhalb des Programms.

Im beigefügten Programm finden Sie auch den Anmeldelink.

Die Veranstaltung ist digital und kostenlos.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

QR-Code Fachtag 11-2020

Wir freuen uns auf Deine / Ihre Teilnahme!

Das JuRe-Team

25.-26. November 2020: JuRe-Fachtag 2020 digital: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“, BAK AL

Inputs und Workshops u.a. mit: Dr.in Helle Becker (Transfer für Bildung e.V.), Stefan Schönwetter (dkjs), Dr. Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis), Dr. Raphael Smarzoch (Deutschlandfunk), Oliver Baumann-Gibbon (Kooperative Berlin), Dr.in Daniela Kallinich (LPB Niedersachsen), Dr. Jesko Friedrich (NDR extra3)

Dass digitale Medien fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten sind, ist mittlerweile ein Allgemeinplatz. Ihre Bedeutung hat durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Digitalisierung weiterer Alltagsbereiche noch zugenommen. Mit und in ihnen wird kommuniziert und interagiert, werden Informationen, Meinungen und Emotionen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und private wie öffentliche Aktionen organisiert. Somit sind digitale Medien vielfältig an Meinungsbildungsprozessen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beteiligt, so auch an der Entwicklung politischer, religiöser und weltanschaulicher Meinungen, Überzeugungen und Haltungen.

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

qr code jure fachtag

Das komplette Programm als PDF kann hier heruntergeladen werden.

13.-15. November 2020: Teach-the-Teachers-Workshop in Hamburg Corona-bedingt abgesagt

Schweren Herzens mussten wir angesichts der aktuellen und auch der prognostizierten Corona-Entwicklung den diesjährigen TtT-Workshop absagen.

Das Format lässt sich aus unserer Sicht nicht digital umsetzen, da es entscheidend von den Prozessen und Energien der Gruppe und des persönlichen Austauschs abhängt. Nun hoffen wir auf TtT 2021 in Hamburg.

3. November 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 3. November 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, das für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

Der Web-Workshop ist interaktiv aufgebaut und lädt dazu ein, einzelne Übungen aus dem STÄRKEN-Konzept selbst zu erproben.

Die Online-Schulung richtet sich an Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung, die ein demokratisches Miteinander, den Austausch über und die Akzeptanz von unterschiedlichen Wert- und Glaubensvorstellungen sowie die politische Mündigkeit von Berufsschüler*innen stärken möchten.

Der Konzept-Transfer wird über das Programm BigBlueButton durchgeführt. Für Rückfragen steht Sonja Lüddecke zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0202-264 708 94

Weitere Informationen zum Workshop sowie das Anmeldeformular finden sich hier.

Dashahara (25.10.2020) und Reformationstag (31.10.2020)

Vijaya Dashami The art work India October 2013©: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.Dashahara ist ein hinduistisches Fest, das man in jeder Region Indiens anders bezeichnet (Navarati, Durga Puja u.a.). Es fällt in die ersten zehn Tage der hellen Hälfte des Mondmonats Ashvin (Ende September – Anfang Oktober) und ist mit der Tagundnachtgleiche im Herbst sowie mit dem Beginn der Herbsterntezeit verbunden.

Die zu diesem Fest gehörenden Erzählungen, Sitten und Gebräuche sind regional unterschiedlich. Im Kern feiert man jedoch überall den Sieg des Guten (einer Gottheit) über das Böse (einen Dämon).

Im Norden Indiens feiert man zu Dashahara Rama, eine der Inkarnationen des hinduistischen Gottes Vishnu, der den Dämon Ravana besiegt hat. In Theateraufführungen werden die zugrundeliegenden Geschichten des dramatischen Kampfes nachgespielt. Diese Theaterdarbietungen sind ein wesentlicher Teil des Festes. Am Ende werden große Puppen, die Ravana darstellen, verbrannt.

In einigen indischen Regionen bleiben während des Festes Schulen und Geschäfte geschlossen.

Der Reformationstag wird immer am 31. Oktober in den evangelischen Kirchen (Christen) gefeiert. Erinnert wird an diesem Tag an den deutschen Reformator Martin Luther (*1483 und † 1546 in Eisleben). Er vertrat andere Ansichten über das Verhältnis des sündigen Menschen zu Gott und über die Bibel als die damalige Kirche und kritisierte ihre Geschäfte mit Heiligenandenken (Reliquienhandel) und dem Freikauf von Schuld und Sünde (Ablasshandel).

Am Vorabend zu Allerheiligen (1. November) 1517 soll er in Wittenberg an der Schlosskirche 95 Thesen veröffentlicht haben, die zur Bildung der evangelischen Kirchen führten. So ist der Reformationstag auch ein Gedenktag dafür, dass auch religiöse Gemeinschaften sich stets hinterfragen und reformieren müssen.

Quellen:

16. - 18. Dezember 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

18., 20. & 27. November 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Cuno-Berufskolleg I für Technik in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

03. November 2020, 10.00 – 14.00 Uhr: Web-Workshop „STÄRKEN vermitteln“ – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Im Übergang von der Schule in die Berufswelt stellen sich junge Menschen verstärkt die Frage nach den eigenen Identitäten, Zugehörigkeiten und Werten. Die Berufswahl und die drängende Sinnfrage „Wie will ich leben?“ verlangen Orientierung und Entscheidungen. Selbstwirksamkeitskompetenzen, Glaubensgrundsätze, Urteilsfähigkeit und Handlungsorientierung werden demnach wichtiger denn je. Doch macht diese Phase auch sichtbarer, welche persönlichen Chancen auf gesellschaftliche und politische Teilhabe überhaupt existieren und wo der Weg mit Konflikten und Misserfolgserfahrungen verbunden ist. Von außen herangetragene Zuschreibungen und Rollenbilder spielen hierbei eine große Rolle. Dies gilt umso mehr in der heutigen Migrationsgesellschaft und in einer Gesellschaft, in der durch Krisen bestehende Differenzen und vorherrschende Ausgrenzungsmechanismen offener zutage treten.

27. Oktober 2020: Feuerworkshop zu Teambuilding und Selbstwirksamkeit am Berufskolleg Bergisch Gladbach Gewerblich, JuRe-Hotspot NRW

In Kooperation mit dem Verein FeuerPädagogik e.V. aus Dortmund werden die Schüler*innen eingeführt in den Umgang mit dem Medium Feuer. Dieses Medium eignet sich auf seine ganz spezielle und oft ungewöhnliche Weise dazu, die eigenen Grenzen zu erfahren, zu erweitern und die individuellen Grenzen im sozialen Miteinander sichtbar zu machen, zu akzeptieren und einzuhalten. Zusammen mit den Komponenten der körperlichen Bewegung und Koordination werden somit Sach-, Selbstwirksamkeits- und Sozialkompetenzen gestärkt.

22. September 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 22. September 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, welches für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

24. September / 08. Oktober / 22. Oktober 2020: WebWorkShops für Fachkräfte „OHREN AUF! Podcasten als pädagogisches Angebot“, BAK AL

Bild: © Christian Horz / i-StockBild: © Christian Horz / i-StockPodcasts sind ein Medienformat, das vor allem von jungen Leuten (14- bis 29-Jährige) mit höherer formaler Bildung genutzt wird.

Vorrangiges Ziel der Fortbildung ist es, Schüler*innen mit Sprach- und Bildungsbarrieren das Medium Podcast näher zu bringen und sie zu befähigen, eigene Podcasts zu erstellen. Damit sollen ihre Medienkompetenzen erweitert und gestärkt werden und sie sollen Möglichkeiten gewinnen, selbst medial sprech- und ausdrucksfähig zu werden.

In den WebWorkShops (WWS) gibt es digitale Gruppenarbeit sowie Einzelarbeit und Möglichkeiten Inhalte miteinander zu teilen. Es ist der Anspruch der gesamten Reihe, dass die Teilnehmenden (TN) am Ende ein Konzept für einen pädagogischen Einsatz des Medienformates entwickelt haben.

13. und 20. November 2020: Digitaler Konzept-Workshop „Cybermobbing und Hate Speech“, JuRe-HotSpot AL Thüringen

Am 13. und 20. November 2020 führt Katja Nonn einen Online-Workshop zu Cybermobbing und Hate Speech mit dem Titel „Digital Na(t)ives?! Digitale Medien in der Lebenswelt von jungen Menschen: Herausforderungen und Chancen für die schulische Sozialarbeit“ durch.

Darum wird es gehen:

Cybermobbing, Cybergrooming oder Sexting basieren auf gewaltbezogenen Phänomenen, die nicht neu sind, aber im Zuge digitaler und multifunktionaler Medien mit veränderten Rollen, Handlungsmustern, Hemmschwellen und Konsequenzen einhergehen. Demütigung, Auslachen, Ausgrenzen oder sexuelle Belästigung sowie das ungewollte Weitergeben und Veröffentlichen von persönlichen und höchst intimen Daten kann vor allem für junge Menschen drastische Konsequenzen haben. Das Wichtigste ist in diesem Bereich Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskussionen und Reflexionen anzuregen und den Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten und Tipps an die Hand zu geben. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Konzept-Workshop mit der Vermittlung von aktuellem Wissen und Hintergründen sowie mit dem Vorstellen und ggf. Erproben von Handlungsmöglichkeiten, Tools und Techniken für das soziale Beziehungsgefüge in Berufsschulen.

Rosch Haschana (18.-20.09.2020) und Jom Kippur (27.-28.09.2020)

Jüdisches Neujahrsfest und Versöhnungstag

Maurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom KippurMaurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur (Public Domain)Im September wird im jüdischen Glauben unter anderem das Neujahrsfest Rosch Haschana und der Versöhnungstag Jom Kippur zelebriert.

An Rosch Haschana, hebräisch „Kopf des Jahres“, feiern Jüd*innen vom Abend des 18. Septembers 2020 bis zum 20. September 2020 das Neujahrsfest. Dies soll sie an den Bund zwischen Gott und Israel sowie an ihre moralischen Pflichten erinnern. Daher sind Jüd*innen an diesen Feiertagen dazu angehalten, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. So sollen sie während der Festtage Rechenschaft über ihr Tun ablegen, weshalb das Neujahrsfest auch der Tag des Gerichts genannt wird.

An Rosch Haschana ist es in vielen Gemeinden Brauch, die Gebetsräume feierlich und in weißer Farbe zu gestalten. Zu Hause feiert man das Neujahrsfest mit süßen Äpfeln, die man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht. Damit wird der Wunsch betont, ein gutes und süßes Jahr verbringen zu wollen.

28. September 2020: Workshop organsiert von der SV der Brühlwiesenschule Hofheim zum Thema „Black Lives Matter“, JuRe-HotSpot AL Hessen

Eine AG, die aus der SV hervorgeht, wünscht sich mehr Raum, um sich in Workshops mit aktuellen politischen Themen zu beschäftigen. Den Auftakt bildet ein Workshop zu den aktuellen Forderungen der Black Lives Matter Bewegung in den USA und in Deutschland. Was fordern die Aktivist*innen? Welche Bedeutung hat das für den deutschen Kontext? Und wie kann ich mich einbringen?

25. September / 02. Oktober / 13. Oktober 2020: Digitaler Workshop zum Thema „Alltagsrassismus“, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim, JuRe-HotSpot AL Hessen

An drei Terminen lernen die Schüler*innen mehr über Alltagsrassismus und die Funktionsweisen von Diskriminierung, setzen sich mit den Auswirkungen auf ihren und den Alltag von Betroffenen auseinander und suchen zum Abschluss gemeinsam nach Handlungsstrategien und Möglichkeiten, sich gegen Rassismus zu positionieren und zu engagieren.

14. September 2020: Workshop „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“ an der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, JuRe-HotSpot AL Sachsen

Der Workshop dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen einer neu gebildeten Schulklasse und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Das Format verdeutlicht die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders.

Hierbei geht es auch um die Frage, wie politische Bildung überhaupt dazu anregen kann, aus der eigenen Isolation zu treten, durch Gespräche mit Peers und mithilfe von Moderation eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und Zuversicht zu schöpfen, indem die Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe erkannt werden.

4. + 11. August / 15. September: JuRe-WebWorkShop-Reihe: „Podcasten als pädagogisches Angebot für Empowerment und Medienkompetenz“

Die drei WWS stellen das Medium Podcast vor (1), vermitteln technisches Handwerkszeug zur Erstellung von Audiofiles (2) und geben Anregungen und Hilfen zur Entwicklung eines pädagogischen Podcast-Konzeptes (3).

Vorrangiges Ziel ist, mit Schüler*innen eigene Podcasts erstellen zu können mit ihren Themen. Damit sollen sie medial sprech- und ausdrucksfähig werden und eine Motivation haben, sich reflektiert zu Themen zu äußern.

12. August 2020: Personalwechsel beim JuRe-HotSpot Arbeit und Leben Hamburg

Unsere JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Saskia Spath, geht in Mutterschutz und an ihrer Stelle übernimmt (wieder) Ilona Berntien die JuRe-Koordination zum 12. August 2020.

Es ist für einen möglichst reibungslosen Übergang gesorgt worden und mit Ilona Berntien kommt eine qualifizierte Kollegin, die das Projekt und viele Kooperationspartner*innen in Hamburg bereits kennt.

24. Juli 2020: Imagefilm zum Programm Respekt Coaches ist online

Die Fach- und Koordinierungsstelle im Programm JMD Respekt Coaches hat uns informiert, dass der Film zum Respekt Coach-Programm nun online ist.

Es kommen Respekt Coaches, Lehrer*innen und Schüler*innen zu Wort und im Bild ist auch unsere ehemalige Kollegin Ilona Berntien aus Hamburg, die ab dem 12. August wieder zum JuRe-Team gehört.

YouTube:

Juli / August: Beginn einer Reihe von Expertise- und Konzept-Workshops zum Thema „Podcasts als Medium in der Präventionsarbeit mit Schüler*innen“, JuRe-Gesamtkoordination BAK AL

Nach dem Fachinput von Nele Heise (Hamburg) bei der ViKo des JuRe-Teams am 3. Juni 2020 planen wir das Thema auszuweiten. Wir werden verschiedene Online-Workshops für Respekt Coaches und andere Fachkräfte im Projektbereich anbieten, wie Podcasts mit Berufsschüler*innen entwickelt und umgesetzt werden können. 

Bei Interesse an den geplanten Veranstaltungen gerne an Klaus Gerhards, JuRe-Gesamtkoordination wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

30. Juni / 2. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr Info-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“

Am 30. Juni und 2. Juli 2020 von jeweils 11.00 – 13.00 Uhr geben die zwei JuRe-HotSpot-Koordinator*innen Ruba Aburas (AL Bayern) und Steffen Rohkohl (AL Sachsen) Informationen über deutsch- und arabischsprachige Quellen von Fake News. Mit diesem Bildungsangebot richten sie sich an die Respekt Coaches von der Fachstelle JMD Respekt Coaches, Berlin.

Kontakt: Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

29. Juni: Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“, JuRe-HotSpot AL Niedersachsen

AL Niedersachsen, die Evangelische Akademie Loccum und das St. Jakobushaus führen am 29. Juni 2020 das Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“ gemeinsam durch. Es richtet sich an Respekt Coaches und politische Bildner*innen aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen, um wichtige Impulse für die zukünftige (digitale) Arbeit zu geben. Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:

  • Mit welchen (niedrigschwelligen) Angeboten können wir in Kontakt mit den Jugendlichen treten?
  • Wie können wir unsere Arbeit unter den derzeitigen Bedingungen chancengerecht gestalten? Wie können wir inklusiv (und nicht exklusiv) arbeiten?
  • Welche Ideen und Angebote gibt es, bestehende Ungleichheiten nicht noch weiter zu verschärfen?
  • Sind Online-Angebote die richtige, einzige Antwort?

Für die Veranstaltung konnte Angela Khosla-Baryalei als Referentin gewonnen werden. Sie ist Diversity-Trainerin, Lehrerin und Mitarbeiterin im Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD).

Weitere Infos erteilt Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

15. Juni: Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Hamburger Schüler*innen, JuRe-HotSpots AL Hamburg und AL NRW

Das Erfordernis, politische Jugendbildungsformate in den digitalen Raum zu verlagern, eröffnet auch neue Möglichkeiten der (internen) Zusammenarbeit: So führen die JuRe-Koordinatorinnen Saskia Spath (AL Hamburg) und Sonja Lüddecke (AL NRW) gemeinsam als Workshop-Team das Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Schüler*innen einer Hamburger Berufsschule durch.

Kontakt: Saskia Spath (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

3. Juni: Fachinput von Nele Heise zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“

Zu unserer 10. JuRe-Videokonferenz 2020 luden wir Nele Heise zu einem Fachinput zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“ ein. Nele Heise ist freie Medienwissenschaftlerin, Referentin und Beraterin aus Hamburg.

Wir wollten uns ein Bild davon machen, was es braucht, um Podcasts als pädagogisches Medium im Projekt JuRe einzusetzen.

Einige Inhalte des Austauschs in Stichworten:

  • Podcasts sind Sammlungen / Reihen von Audiodateien, die man i.d.R. abonnieren kann
  • Sie haben eine riesige Bandbreite an Themen (Comedy, Ratgeber, Prominente führen Interviews, Tagesgeschehen, True Crime, Nachrichtenpodcast, Corona-Update, Wissenschaftskommunikation)
  • Podcasts thematisieren auch gesellschaftlich-relevante Themen, wie Rassismus oder Gleichstellung
  • Podcast-Suchmaschine: https://fyyd.de
  • ARD/ZDF Onlinestudie von 2019: Ca. 12 Mio. Menschen nutzen gelegentlich Podcasts
  • Wichtige Tools für die medienpädagogische Arbeit mit Audios und Podcasts im Überblick: https://clearingstellemedienkompetenz.de/medienpaedagogik-projekte.html
  • Konzeptentwicklung notwendig
  • Länge: 15-60 Minuten
  • regelmäßig Inhalte online stellen

Tipps für die Arbeit mit Jugendlichen:

  • Jugendliche selbständig arbeiten lassen
  • Ihnen aber eine technische Einweisung geben

2. Juni: Teilnahme an einem Actionbound-Online-Seminar, JuRe-HotSpots AL NRW, AL Hessen und AL Niedersachsen

Die JuRe-Koordinatorinnen Sonja Lüddecke (AL NRW), Nora Schrimpf (AL Hessen) und Gülay Olcay (AL Niedersachsen) nahmen an einem Online-Seminar zur Erstellung und Durchführung von Actionbounds, also digitalen Schnitzeljagden und Handy-Rallyes, teil. Das Online-Seminar vermittelte die grundlegenden Anwendungen und bot einen hohen Praxisbezug. Für die Arbeit an Berufsschulen empfiehlt sich die Verwendung auf dem Handy und die Integration in Präsenzveranstaltungen.

Sonja Lüddecke, Nora Schrimpf und Gülay Olcay planen mithilfe eines Actionbounds die Methode „Die ideale Stadt“ aus dem Workshop-Konzept „STÄRKEN“ für Berufsschulklassen umzusetzen.

Kontakt: Sonja Lüddecke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Nora Schrimpf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

2. Juni: Konzept-Online-Seminar „Corona und Fake News“ von den JuRe-HotSpots AL in Bayern, AL Sachsen und AL Thüringen

Am 2. Juni 2020 führten die JuRe-Koordinator*innen Ruba Aburas, Steffen Rohkohl und Katja Nonn ein Online-Seminar zu „Corona und Fake News“ durch, an dem 12 Interessierte, hauptsächlich Respekt Coaches, teilnahmen. Neben den vermittelten Inhalten stießen auch die eingesetzten Online-Tools Kahoot und Mentimeter auf positive Resonanz bei den Teilnehmenden.

Quintessenz für Gruppenangebote: Für die Durchführung in Schulklassen empfiehlt sich die Nutzung eines digitalen Whiteboards und die Verwendung einfacherer Sprache.

Das Konzept-Online-Seminar fand bereits zum zweiten Mal statt. Das Konzept wurde optimiert und die Überarbeitungen wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Bei Interesse an näheren Informationen stehen gerne zur Verfügung:

Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Feier zum Gedenken an Abdal Musa (6. – 7. Juni 2020)

Abdal Musa Sultan ve Kaygusuz AbdalAbdal Musa Sultan ve Kaygusuz Abdal
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abdal_Musa#/media/Datei:Abdal_Musa_Sultan_ve_Kaygusuz_Abdal.jpg
Das Alevitentum und seine Anfänge liegen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die alevitische Glaubensgemeinschaft ist geprägt von verschiedenen religiösen Strömungen, u.a. des Sufismus, der auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Eine prägende Persönlichkeit innerhalb der islamischen Mystik und des Alevitentums war der sufistische Gelehrte Haci Bektas Veli, der von 1209 bis 1295 in Nishabur, dem heutigen Iran, lebte.

Die jährlich am ersten Juni-Wochenende stattfindenden Gedenktage sind Abdal Musa, einem Schüler Haci Bektas Velis, gewidmet. Abdal Musa wurde in der Stadt Khoy, im heutigen Iran, geboren und nahm bei der Verbreitung des Alevitentums in der Türkei eine wichtige Rolle ein.

Abdal Musa war ein Geistlicher, der von der alevitischen Community u.a. wegen seiner Erneuerungen der alevitischen Gebetspraxis und -lehre verehrt wird. Zudem war er ein Verfasser von lebensfrohen Gedichten. Auch Sagen ranken sich um seine Person. So z.B., dass er den Lauf des Wassers beeinflussen konnte. Alevit*innen sahen in Abdal Musa einen Menschen mit besonderen Kräften. Ein Gottesdienst, der ihm zu Ehren gefeiert wird, bildet auch heute noch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um Abdal Musa in den alevitischen Gemeinden.

Quellen zu diesem Beitrag:

https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20191463_kalender_2020_gesamtansichtweb-pdf.pdf

https://www.mdr.de/religion/religion/interreligioeser-kalender-juni-zwanzig100.html#sprung1