Jugend und Religion (JuRe)

Politische Jugendbildung an Berufsschulen

Ein Projekt des Bundesarbeitskreises Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.
in Kooperation mit den Landesorganisationen
AL in Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen

15./16. Juli 2021: Genderrolle und Frauenbewegung – Video-Workshop mit der BSZ München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

In diesem 2-tägige Workshop werden die Schüler*innen Mindmaps erstellen mit dem, was die Perspektiven auf Geschlechterbilder beeinflussen können (Kultur, Medienangebote, Spielzeuge, Filme oder Computerspiele). Wir widmen uns dabei den Fragen: Kann (überhaupt) etwas „typisch Mädchen“ oder „typisch Junge“ sein? Am Ende werden die Schüler*innen ihre Ergebnisse in einem kurzen Video visualisieren.

14./15. Juli 2021: Bildmachen – Online-Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wird die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen im Umgang mit rassistischen und diskriminierenden Inhalten angesprochen. Dabei werden alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen aufgezeigt. In diesen Workshops lernen die Schüler*innen, wie sie den Hetzern den Raum nehmen können.

30. Juni 2021:Vernetzt? Verstrickt? Verloren? – Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien, JuRe-Broschüre 2021 (PDF)

Die JuRe-Broschüre 2021 enthält Beiträge der Referent*innen vom JuRe-Fachtag 2020 digital. Auch auf diesem Weg wollen wir uns am Fachdiskurs zum Thema „Meinungsbildung und digitale Medien“ beteiligen. Die Entwicklungen seit dem Fachtag im November 2020, unterstreichen die Bedeutung der Thematik. So wurde zum Beispiel vor Kurzem bekannt, dass führende Epidemiolog*innen und Influencer*innen aufgefordert wurden gegen Bezahlung Fake News über einen bestimmten Impfstoff zu verbreiten. Die Stärkung kritischer Medienkompetenz von Jugendlichen gehört zu den aktuellen Herausforderungen der politischen Jugendbildung und ihrer Kooperationspartner*innen.

15. + 17. Juni 2021: Gewaltfreie Kommunikation – 2 Workshops mit dem Berufsschulzentrum München / JuRe-Standort Arbeit und Leben in Bayern

Manchmal brennt uns etwas auf der Seele. Auch wenn es schwerfällt, wollen wir es unbedingt ansprechen. Doch kaum haben wir einen Satz gesagt geht unser Gegenüber auf Abstand, in Verteidigung oder zum Gegenangriff über. Dies führt oft zu einem “Schlagabtausch“, den wir so nicht wollten. Es gelingt uns irgendwie nicht, unsere gute Absicht zu transportieren. Distanz und Frustration sind die Folge. In diesem Workshop werden die Schüler*innen lernen, wie sie ihre gute Absicht so kommunizieren, dass ihr/e Gesprächspartner/in zuhört, offenbleibt und sie sich auf Augenhöhe austauschen können über das, was beiden wirklich wichtig ist.

11./12. Juni 2021: Multiplikator*innenschulung „Traumasensibilität nach extremistischen Gewalttaten in der politischen Bildung stärken“ / Evangelische Akademie Frankfurt u. JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Aufgrund von Flucht-, Terror-, Bürgerkriegs- oder Rassismus-Erfahrungen von Teilnehmenden besteht der Bedarf, sich mit dem Komplex Trauma und den verschiedenen Ebenen der Folgen traumatischer Erfahrungen im Kontext politischer Bildungsarbeit auseinanderzusetzen. Mehr Infos im Flyer… [Flyer Download]

11. + 18. Juni 2021: STÄRKEN - Persönlichkeitsstärkung, Demokratieförderung, Stärkung der Akzeptanz weltanschaulicher Vielfalt –4 Präsenz-Workshops mit dem Technischen Berufskolleg Solingen / JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

In diesem Workshop arbeiten die Schüler*innen an ihrer Biografie und an den Werten, die sie mit ihrem Leben und ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben verbinden. Es geht dabei um die Fragen: "Woran glaube ich?", "Was erhoffe ich mir?" und "Wie kann ich mich dafür einsetzen?". Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen bei den Diskussionen und Konflikten um diese Fragen und möchte sie bestärken, bestehende Meinungsverschiedenheiten auszuhalten und neue Perspektiven einzunehmen.

8. Juni 2021: Online-Workshop für Fachkräfte „Einfache Sprache – So erreichst Du alle! / JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg. (ausgebucht)

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben. Mehr Infos zum Workshop findest Du im Flyer (Download als PDF). Da der zweite Workshop schon ausgebucht ist, wir aber gerne bei Bedarf weitere Angebote bereitstellen wollen, bitten wir um Interessensbekundung per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20. Mai 2021: Hybrid-Workshop „Wie will ich (zusammen)leben?“, Elly-Heuss-Knapp-Schule, Berufskolleg der Stadt Düsseldorf, JuRe-Standort Arbeit und Leben NRW

Religiöse Inhalte und Praxen werden unterschiedlich ausgelegt und gelebt. Für viele sind sie orientierend. Doch die einen gehen “flexibel“ mit ihnen um, für andere sind sie eindeutig. In welchen Bereichen des Lebens spielen Weltanschauungen für die Schüler*innen eine orientierende oder reglementierende Rolle? Welche Regeln gelten dabei für sie? In diesem Workshop sollen die Schüler*innen die Sichtweisen der jeweils anderen kennenlernen und darin gestärkt werden, Differenzen zur eigenen Position auszuhalten und zu akzeptieren.

11. Mai 2021: Einfache Sprache – so erreichst Du alle!

Online-Workshop (Zoom) für Multiplikator*innen, 10:00 bis 15:00 Uhr /JuRe-Standort Arbeit und Leben Hamburg

Du bietest Workshops in sprachlich heterogenen Gruppen an? Einfache Sprache hilft Dir dabei, für ALLE verständlich zu sprechen und zu schreiben.

11. Mai 2021: Ich erklär mir die Welt wie sie mir gefällt – Umgang mit Verschwörungserzählungen im Kontext Corona (Schwerpunkt Berufsschule) / Online-Workshop der Fach- und Koordinierungsstelle JMD Respekt Coaches / 9:00 – 12:00 Uhr

In diesem Online-Seminar werden grundlegende Kompetenzen zum Umgang mit Verschwörungserzählungen im Berufsschulkontext vermittelt. Neben theoretischem Wissen über den Aufbau, die Inhalte und Verbreitung sowie die Funktionsweisen von Verschwörungserzählungen, geht es auch um die speziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf (Berufs)Schüler*innen und Schüler sowie um die Frage, welche Funktionen Verschwörungserzählungen für diese haben können. Auf der Handlungsseite werden sowohl Möglichkeiten für ein akutes Eingreifen, als auch Präventionsstrategien vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Referentin: Nora Schrimpf // JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

7. Mai 2021: „Me, Myself and I im Kontext von Rassismus“ – Workshop an der BWS Hofheim, JuRe Standort Arbeit und Leben Hessen

Im Rahmen des Workshops setzten wir einen identitätsbezogenen Schwerpunkt, um uns dem Thema Rassismus anzunähern. Was bedeutet Identität und wie  funktionieren in diesem Kontext Zuschreibungen? Was hat das Thema mit Vorurteilen und Diskriminierung zu tun?

Der Workshop ist explizit Ressourcen-orientiert und soll die Jugendlichen dazu empowern, einen positiven Bezug zu ihrer individuellen Geschichte zu stärken und Kontinuität zu setzten.

5. Mai 2021: Projekttag „Props gehen raus an ... – Respekt kriegen und geben. Alles nur eine Frage der Perspektive?", BSZ Friedrich Siemens Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Perspektivenübernahme ist die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen und die Welt aus deren Blickwinkel zu betrachten. Im besten Fall führt sie zu einer hohen Wahrnehmung von Ähnlichkeit, Identifikation und Empathie mit anderen Personen außerhalb der eigenen sozialen Gruppe. Demnach kann eine gelungene Perspektivenübernahme zur Reduktion von Vorurteilen, Stereotypen und sozialer Aggression beitragen. Zusammen mit Schüler*innen des Berufsschulzentrums in Pirna begeben wir uns auf den Sportplatz und verbinden Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen. In diesem Sinne "Sport frei!". 

4. Mai 2021: „Leben nach Hanau“ - Ein Gesprächsworkshop zu Auswirkungen des Anschlags auf das Zusammenleben und auf gesellschaftliche Zugehörigkeit angesichts bleibender Gefahr rechten Terrors, BWS Hofheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Wir möchten mit Schüler*innen darüber ins Gespräch kommen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können.

3. Mai 2021: Mädchen, Junge, Divers… Online-Workshop zu Geschlechteridentitäten und Sexismus, BS Am Gradierwerk Bad Nauheim, JuRe-Standort Arbeit und Leben Hessen

Der Workshop dreht sich um einen ganz zentralen Teil unserer aller Identitäten: das Geschlecht. Von Beginn an wachsen wir mit bestimmten Vorstellungen und Anforderungen an unsere Geschlechterrollen auf und werden mit vielen Klischees und Vorurteilen konfrontiert. Was ist typisch männlich oder typisch weiblich, was wird von mir erwartet, wie ich als Mann oder Frau zu sein habe…? Doch was ist, wenn ich nicht in eine eindeutige Kategorie passe oder mich nicht mit den typischen Bildern identifizieren kann?
Wir setzen uns mit der Bedeutung geschlechtlicher (Rollen-)Anforderungen und möglichen Konsequenzen, die diese für uns haben können, auseinander und öffnen den Raum die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten kennenzulernen. Wir zeigen auf, in welchem Zusammenhang diese mit Sexismus stehen und sensibilisieren für eine Betroffenheitsperspektive. Am Ende des Workshops werden wir in einen Austausch über eigene Erfahrungen kommen und uns gemeinsam Handlungsoptionen im Umgang mit Sexismus erarbeiten.

Konzept-Workshop „Methoden zur Perspektivübernahme in Konflikten“ digital, Kooperation mit der Diakonie Pirna, JuRe-Standort Arbeit und Leben Sachsen

Zusammen mit Sozialpädagogischen Mitarbeiter*innen der Diakonie Pirna und einem erfahrenen Teamer von ARBEIT UND LEBEN Sachsen wird ein Veranstaltungskonzept für einen Projekttag entwickelt, der Methoden der Perspektivenübernahme mit Sport und interaktiven Spielen verbindet. 

19./20. April 2021: Über Religion sprechen – muss das sein? Warum Religion Bestandteil politischer Jugendbildung ist.

Online-Workshops (Zoom) für Multiplikator*innen, jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr / JuRe-Standorte Arbeit und Leben Hamburg u. NRW

Religion spielt in vielen Schulklassen keine offensichtliche Rolle. Doch das täuscht.

29. März 2021: JuRe-Broschüre „Digitale Räume öffnen und gestalten. Einstieg in die digitale politische Bildungsarbeit“ veröffentlicht

Irgendwann wäre innerhalb des JuRe Projektes ohnehin der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns mit digitalen Bildungsräumen beschäftigt hätten.

08. März 2021: Welt voller Werte. Online-Workshop mit dem BSZ München, JuRe-Hotspot Arbeit und Leben in Bayern

In diesem Workshop wurden unterschiedliche Wertvorstellungen mit den Schüler*innen besprochen.

Durch interaktive Aufgaben haben sie ihre eigenen Wertvorstellungen reflektiert und in Bezug zu denen anderer Menschen setzen können.

Impulsfragen des Workshops waren:

  • Wer bin ich?
  • Was sind Werte? Im Alltag und im beruflichen Kontext.
  • Welchen Einfluss haben Wertvorstellungen auf Erfolg oder Misserfolg?

Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Auswirkungen meine Werte auf mich, meine Entscheidungen und meine Mitmenschen haben.

22. März 2021: Online-Vernetzungstreffen der politischen Jungendbildung und der JMD Respekt Coaches in Niedersachsen

Die Respekt Coaches und die Akteur*innen der Politischen Jugendbildung in Niedersachsen, Hamburg und Bremen treffen sich zweimal jährlich zu einem Erfahrungsaustausch, um neue Ideen und Kooperationen auszuloten.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens in diesem Jahr sollen Dialogformate mit Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Aktuell für die Reflexion über Corona in der Lebenswelt der Jugendlichen, die alle in der nächsten Zeit sicherlich noch stark beschäftigen wird, bieten sich solche offenen, dialogischen Formate an.

Gülay Olcay, die im Projekt JuRe (Arbeit und Leben) arbeitet und langjährige Erfahrungen aus „Dialog macht Schule“ mitbringt, wird einen Impuls zu dialogischen Formaten in der Arbeit mit Schüler*innen geben.

Anschließend soll eine Diskussion in gemischten Gruppen, über Erfahrungen mit dialogischen Formaten und zu Umsetzungsmöglichkeiten im laufenden Jahr, stattfinden.

Die Verantwortlichen nehmen gerne Diskussionsanliegen in ihre Planungen für das Treffen mit auf. Anmeldungen per E-Mail bis zum 18.03.2021 bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

JuRe-Podcast-Reihe: „Ich bin… Berufsschüler*innen im Ohr“

In der Podcast-Reihe „Ich bin… Berufsschüler*innen im Ohr“ erzählen Berufsschüler*innen von von sich, ihrer Ausbildung, der Berufsschule und Themen, die ihnen wichtig sind. Die Interviews, die Andreas Kubitza, freier Medienschaffender aus Erfurt, Ende 2020 aufgezeichnet hat, wurden in Dresden, Oldenburg, Regensburg und Hamburg geführt. Die sechs beteiligten Berufsschüler*innen hatten in den vergangenen Jahren am „Teach-the-Teachers-Workshop“ von JuRe teilgenommen. 

Die Fotos zu den Interviews, die die Fotografin Leona Ohsiek aus Hannover gemacht hat, sind auf der JuRe-Website unter „Profile“ zu sehen.

 

Die ersten Interviews mit Fabian, Jana sowie Lucy und Vanessa sind bereits online. In den kommenden Wochen folgen die nächsten Interviews mit Oliver und Regina.

 

Die Mutter des bei dem Anschlag in Hanau ermordeten Ferhat Unvar gründet die Bildungsinitiative Ferhat Unvar

„Wir machen diese Arbeit für eine bessere Gesellschaft. Und für Ferhat. Denn tot sind wir erst, wenn man uns vergisst.“ - Serpil Temiz Unvar

Am 19. Februar jährte sich der rassistische Terroranschlag in Hanau zum ersten Mal. Neun Menschen wurden aus rassistischen Motiven ermordet und weitere schwer verletzt.

Die Mutter des bei dem Anschlag ermordeten Ferhat Unvar will nicht, dass ihr Sohn umsonst gestorben ist. An seinem Geburtstag, dem 14. November 2020, gründete Serpil Temiz Unvar die Bildungsinitiative Ferhat Unvar.

Mit der Bildungsinitiative möchte sie das Gedenken an Ferhat Unvar aufrechterhalten und andere Menschen unterstützen, die in Schule und Alltag rassistische Erfahrungen machen, so wie Ferhat und sie.  Für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern, die immer wieder Rassismus erfahren, soll eine Anlaufstelle geschaffen werden.

In der Bildungsinitiative engagieren sich Familie und Freund*innen von Ferhat Unvar, Jugendliche und Erwachsene und es gibt vielfältige Angebote. Auch Workshops und Veranstaltungen an Schulen zu Sensibilisierung und Empowerment werden neben Beratung und Materialentwicklung angeboten.

Bildungsinitiative FERHAT UNVAR - antirassistische Bildung & Empowerment (bildungsinitiative-ferhatunvar.de)

Weitere Artikel und Informationen über die Bildungsinitiative:

Im Namen von Ferhat | Hanau (fr.de)

Ein Jahr nach Hanau: Der Kampf für Ferhat - taz.de

Hanau: »Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst« (neues-deutschland.de)

25./26.02.2021 – Online-Fachaustausch des JuRe-Teams mit den JMD Respekt Coaches der AWO

Zum ersten Austauschtreffen der Respekt Coaches der AWO ist das JuRe-Team zu einem gemeinsamen Fachaustausch eingeladen. Im Mittelpunkt steht ein digitales World Café zu drei Themen, die den Respekt Coaches der AWO in besonders unter den Nägeln brennen:

  1. Arbeit mit heterogenen Gruppen; unter besonderer Berücksichtigung von Sprach-, Bildungs- und sozio-kulturellen Verschiedenheiten.
  2. Angebote zu Geschlechterrollen und Genderfragen
  3. Umgang mit dem System Schule – Lehrkräfte sensibilisieren

Aus unseren bisherigen Projekterfahrungen wollen wir als JuRe-Team Impulse für den Austausch setzen und sind sehr gespannt auf die Fragen, Erfahrungen und Ideen, die dabei zusammenkommen.

19. Februar 2021 – Workshops anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau (Hessen) vor einem Jahr – JuRe-HotSpot Arbeit und Leben Hessen

Am 19. Februar 2021 jährte sich der rassistische Terroranschlag von Hanau, bei dem neun Menschen erschossen wurden. Es war einer der schwersten, rassistisch motivierten Mordanschläge in Deutschland. Nicht wenige der Schüler*innen an hessischen Schulen waren direkt oder indirekt betroffen und haben Redebedarf. Mit unserem neuen Workshopangebot „Leben nach Hanau“ wollen wir diesem Redebedarf entgegenkommen. Wir möchten mit Schüler*innen darüber sprechen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können. Die Workshops sind als Präsenz-, Hybrid- und Online-Format konzipiert.

Mehr im Flyer…

Ab Februar 2021: Leben nach Hanau. Ein Workshop-Angebot für Schüler*innen (präsenz oder digital)

Netzwerkprojekt von: Evangelische Akademie Frankfurt/ Main, Projekt „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft“ und Arbeit und Leben Hessen, Projekt „JuRe“ / min. 4 Schulstunden

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Terroranschlage von Hanau,  bei dem 9 Menschen erschossen wurden. Es war einer der schwersten, rassistisch motivierten Mordanschläge in Deutschland. Nicht wenige der Schüler*innen an hessischen Schulen waren direkt oder indirekt betroffen und haben Redebedarf. Mit unserem neuen Workshopangebot „Leben nach Hanau“ wollen wir diesem Redebedarf entgegenkommen. Wir möchten mit Schüler*innen darüber sprechen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können.

pdfWeitere Infos, Kontakt- und Anmeldedaten im PDF-Flyer ...

18. Januar 2021: Dokumentation des JuRe-Fachtags 2020 digital als Download verfügbar

Präsentationen und Materialien des JuRe-Fachtags 2020 digital mit dem Titel „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ werden auf dieser Website zum Download zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden erhalten die Dokumentation per E-Mail.

01. Januar 2021: Neue JuRe-Koordinatorin bei Arbeit und Leben Thüringen

Mit Beginn des neuen Jahres übernimmt Judy Slivi die JuRe-Koordination bei Arbeit und Leben Thüringen. Katja Nonn, die bisher in Thüringen das Projekt begleitet hat, übernimmt neue Aufgaben. Wir danken ihr für ihre Arbeit am Standort Thüringen und im JuRe-Team.

Judy Slivi ist bereits seit 2016 bei AL Thüringen als pädagogische Mitarbeiterin tätig und wir freuen uns, sie im JuRe-Team begrüßen zu dürfen.

Îda Êzîd (18.12.2020) und weitere êzîdische Feiertage

Anzal Bridge in LalishDie Anzal-Brücke in Lalish (Nordirak), der heiligen Pilgerstätte der Êzîd*innen
(Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Anzal_Bridge_in_Lalish,_the_holiest_place_in_Ezidkhan_02.jpg)

Die Êzîd*innen (Jesid*innen) sind eine ethnisch-religiöse Minderheit, die ursprünglich aus den nördlichen Gebieten des Iraks und Syriens sowie aus dem Südosten der Türkei stammt. Ein Großteil der Êzîd*innen definiert sich als ethnische Kurd*innen; ein kleinerer Teil als eigene, unabhängige ethnische Volksgruppe. Aufgrund ihres êzîdischen (jesidischen) Glaubens wurden und werden Êzîd*innen bis heute vielfach verfolgt; zuletzt systematisch durch den Islamischen Staat (IS) im Nordirak.

Weltweit gibt es rund eine Million Êzîd*innen, von der die größte Diaspora mit ca. 150.000-200.000 Menschen in Deutschland lebt. Größere êzîdische Gemeinden sind in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bremen, Hamburg und Berlin zu finden. Hier sind sie teilweise dazu auf- und herausgefordert, ihre religiösen und kulturellen Traditionen, die nur mündlich überliefert sind, neuauszurichten. Denn als sich einst als exklusiv verstehende Minderheit sind Êzîd*innen nunmehr eine offene und aktiv den Dialog mit anderen Religionen suchende Glaubensgemeinschaft.

Êzîd*innen (Jesid*innen) fasten im Monat Dezember dreimal, bevor sie in der Woche vor der Wintersonnenwende ihren wichtigsten Feiertag, Îda Êzîd, feiern. Von jeweils Dienstag bis Donnerstag fasten sie drei Wochen lang zu Ehren verschiedener Heiliger: Vom 01.-03. Dezember haben sie zu Ehren Şêşims gefastet, vom 08.-10. Dezember zu Ehren der Familienheiligen und vom 15.-17. Dezember fasten sie zu Ehren Gottes. Die Fastentage werden jeweils mit einem Fest am folgenden Freitag beendet (Fest Şêşims, Fest Xûdan und Fest Êzî). Somit bildet Îda Êzîd den Höhepunkt der vorangegangenen Fastentage.

Îda Êzîd ist gleichzeitig das Fest zur Erschaffung der Erde. Denn nach êzîdischem (jesidischem) Glauben hat Gott die Engel geschaffen, die wiederum die Erde in sieben Tagen von Samstag bis Sonntag erschufen und von Dienstag bis Donnerstag fasteten und am Freitag die Schöpfung der Welt feierten.

Der Ursprung des Festes zu Ehren Gottes geht auf den Mithraismus zurück, der seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. im Römischen Reich verbreitet war und in dem die Sonne verehrt wurde. Deswegen nimmt die Sonne einen besonderen Stellenwert im Jesidentum ein, sodass sie als sichtbares Symbol Gottes verstanden wird. Aus diesem Grund findet das Fest Êzî zur Wintersonnenwende statt, um das Ende der langen Nächte und kurzen Tage zu feiern.

 

Quellen:

https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/filmbildung/270902/die-jesiden#fr-footnode4

http://eziden-niedersachsen.de/jesidische-feier-und-gedenktage-2020

https://kurdische-gemeinde.de/ida-ezi-das-yezidische-fest-zu-ehren-gottes/https://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden

JuRe Fachtag am 25./26. November 2020: Noch Plätze frei

mit diesem kurzen Post möchten wir noch einmal auf unseren diesjährigen Fachtag am 25./26. November 2020 aufmerksam machen. 

Es sind noch ein paar Plätze frei! Eine Teilnahme ist auch tageweise möglich und bietet Auswahlmöglichkeiten innerhalb des Programms.

Im beigefügten Programm finden Sie auch den Anmeldelink.

Die Veranstaltung ist digital und kostenlos.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

QR-Code Fachtag 11-2020

Wir freuen uns auf Deine / Ihre Teilnahme!

Das JuRe-Team

25.-26. November 2020: JuRe-Fachtag 2020 digital: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“, BAK AL

Inputs und Workshops u.a. mit: Dr.in Helle Becker (Transfer für Bildung e.V.), Stefan Schönwetter (dkjs), Dr. Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis), Dr. Raphael Smarzoch (Deutschlandfunk), Oliver Baumann-Gibbon (Kooperative Berlin), Dr.in Daniela Kallinich (LPB Niedersachsen), Dr. Jesko Friedrich (NDR extra3)

Dass digitale Medien fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten sind, ist mittlerweile ein Allgemeinplatz. Ihre Bedeutung hat durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Digitalisierung weiterer Alltagsbereiche noch zugenommen. Mit und in ihnen wird kommuniziert und interagiert, werden Informationen, Meinungen und Emotionen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und private wie öffentliche Aktionen organisiert. Somit sind digitale Medien vielfältig an Meinungsbildungsprozessen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beteiligt, so auch an der Entwicklung politischer, religiöser und weltanschaulicher Meinungen, Überzeugungen und Haltungen.

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

qr code jure fachtag

Das komplette Programm als PDF kann hier heruntergeladen werden.

13.-15. November 2020: Teach-the-Teachers-Workshop in Hamburg Corona-bedingt abgesagt

Schweren Herzens mussten wir angesichts der aktuellen und auch der prognostizierten Corona-Entwicklung den diesjährigen TtT-Workshop absagen.

Das Format lässt sich aus unserer Sicht nicht digital umsetzen, da es entscheidend von den Prozessen und Energien der Gruppe und des persönlichen Austauschs abhängt. Nun hoffen wir auf TtT 2021 in Hamburg.

3. November 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 3. November 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, das für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

Der Web-Workshop ist interaktiv aufgebaut und lädt dazu ein, einzelne Übungen aus dem STÄRKEN-Konzept selbst zu erproben.

Die Online-Schulung richtet sich an Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung, die ein demokratisches Miteinander, den Austausch über und die Akzeptanz von unterschiedlichen Wert- und Glaubensvorstellungen sowie die politische Mündigkeit von Berufsschüler*innen stärken möchten.

Der Konzept-Transfer wird über das Programm BigBlueButton durchgeführt. Für Rückfragen steht Sonja Lüddecke zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0202-264 708 94

Weitere Informationen zum Workshop sowie das Anmeldeformular finden sich hier.

Dashahara (25.10.2020) und Reformationstag (31.10.2020)

Vijaya Dashami The art work India October 2013©: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.Dashahara ist ein hinduistisches Fest, das man in jeder Region Indiens anders bezeichnet (Navarati, Durga Puja u.a.). Es fällt in die ersten zehn Tage der hellen Hälfte des Mondmonats Ashvin (Ende September – Anfang Oktober) und ist mit der Tagundnachtgleiche im Herbst sowie mit dem Beginn der Herbsterntezeit verbunden.

Die zu diesem Fest gehörenden Erzählungen, Sitten und Gebräuche sind regional unterschiedlich. Im Kern feiert man jedoch überall den Sieg des Guten (einer Gottheit) über das Böse (einen Dämon).

Im Norden Indiens feiert man zu Dashahara Rama, eine der Inkarnationen des hinduistischen Gottes Vishnu, der den Dämon Ravana besiegt hat. In Theateraufführungen werden die zugrundeliegenden Geschichten des dramatischen Kampfes nachgespielt. Diese Theaterdarbietungen sind ein wesentlicher Teil des Festes. Am Ende werden große Puppen, die Ravana darstellen, verbrannt.

In einigen indischen Regionen bleiben während des Festes Schulen und Geschäfte geschlossen.

Der Reformationstag wird immer am 31. Oktober in den evangelischen Kirchen (Christen) gefeiert. Erinnert wird an diesem Tag an den deutschen Reformator Martin Luther (*1483 und † 1546 in Eisleben). Er vertrat andere Ansichten über das Verhältnis des sündigen Menschen zu Gott und über die Bibel als die damalige Kirche und kritisierte ihre Geschäfte mit Heiligenandenken (Reliquienhandel) und dem Freikauf von Schuld und Sünde (Ablasshandel).

Am Vorabend zu Allerheiligen (1. November) 1517 soll er in Wittenberg an der Schlosskirche 95 Thesen veröffentlicht haben, die zur Bildung der evangelischen Kirchen führten. So ist der Reformationstag auch ein Gedenktag dafür, dass auch religiöse Gemeinschaften sich stets hinterfragen und reformieren müssen.

Quellen:

16. - 18. Dezember 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

18., 20. & 27. November 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Cuno-Berufskolleg I für Technik in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

03. November 2020, 10.00 – 14.00 Uhr: Web-Workshop „STÄRKEN vermitteln“ – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Im Übergang von der Schule in die Berufswelt stellen sich junge Menschen verstärkt die Frage nach den eigenen Identitäten, Zugehörigkeiten und Werten. Die Berufswahl und die drängende Sinnfrage „Wie will ich leben?“ verlangen Orientierung und Entscheidungen. Selbstwirksamkeitskompetenzen, Glaubensgrundsätze, Urteilsfähigkeit und Handlungsorientierung werden demnach wichtiger denn je. Doch macht diese Phase auch sichtbarer, welche persönlichen Chancen auf gesellschaftliche und politische Teilhabe überhaupt existieren und wo der Weg mit Konflikten und Misserfolgserfahrungen verbunden ist. Von außen herangetragene Zuschreibungen und Rollenbilder spielen hierbei eine große Rolle. Dies gilt umso mehr in der heutigen Migrationsgesellschaft und in einer Gesellschaft, in der durch Krisen bestehende Differenzen und vorherrschende Ausgrenzungsmechanismen offener zutage treten.

27. Oktober 2020: Feuerworkshop zu Teambuilding und Selbstwirksamkeit am Berufskolleg Bergisch Gladbach Gewerblich, JuRe-Hotspot NRW

In Kooperation mit dem Verein FeuerPädagogik e.V. aus Dortmund werden die Schüler*innen eingeführt in den Umgang mit dem Medium Feuer. Dieses Medium eignet sich auf seine ganz spezielle und oft ungewöhnliche Weise dazu, die eigenen Grenzen zu erfahren, zu erweitern und die individuellen Grenzen im sozialen Miteinander sichtbar zu machen, zu akzeptieren und einzuhalten. Zusammen mit den Komponenten der körperlichen Bewegung und Koordination werden somit Sach-, Selbstwirksamkeits- und Sozialkompetenzen gestärkt.

22. September 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 22. September 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, welches für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

24. September / 08. Oktober / 22. Oktober 2020: WebWorkShops für Fachkräfte „OHREN AUF! Podcasten als pädagogisches Angebot“, BAK AL

Bild: © Christian Horz / i-StockBild: © Christian Horz / i-StockPodcasts sind ein Medienformat, das vor allem von jungen Leuten (14- bis 29-Jährige) mit höherer formaler Bildung genutzt wird.

Vorrangiges Ziel der Fortbildung ist es, Schüler*innen mit Sprach- und Bildungsbarrieren das Medium Podcast näher zu bringen und sie zu befähigen, eigene Podcasts zu erstellen. Damit sollen ihre Medienkompetenzen erweitert und gestärkt werden und sie sollen Möglichkeiten gewinnen, selbst medial sprech- und ausdrucksfähig zu werden.

In den WebWorkShops (WWS) gibt es digitale Gruppenarbeit sowie Einzelarbeit und Möglichkeiten Inhalte miteinander zu teilen. Es ist der Anspruch der gesamten Reihe, dass die Teilnehmenden (TN) am Ende ein Konzept für einen pädagogischen Einsatz des Medienformates entwickelt haben.

13. und 20. November 2020: Digitaler Konzept-Workshop „Cybermobbing und Hate Speech“, JuRe-HotSpot AL Thüringen

Am 13. und 20. November 2020 führt Katja Nonn einen Online-Workshop zu Cybermobbing und Hate Speech mit dem Titel „Digital Na(t)ives?! Digitale Medien in der Lebenswelt von jungen Menschen: Herausforderungen und Chancen für die schulische Sozialarbeit“ durch.

Darum wird es gehen:

Cybermobbing, Cybergrooming oder Sexting basieren auf gewaltbezogenen Phänomenen, die nicht neu sind, aber im Zuge digitaler und multifunktionaler Medien mit veränderten Rollen, Handlungsmustern, Hemmschwellen und Konsequenzen einhergehen. Demütigung, Auslachen, Ausgrenzen oder sexuelle Belästigung sowie das ungewollte Weitergeben und Veröffentlichen von persönlichen und höchst intimen Daten kann vor allem für junge Menschen drastische Konsequenzen haben. Das Wichtigste ist in diesem Bereich Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskussionen und Reflexionen anzuregen und den Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten und Tipps an die Hand zu geben. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Konzept-Workshop mit der Vermittlung von aktuellem Wissen und Hintergründen sowie mit dem Vorstellen und ggf. Erproben von Handlungsmöglichkeiten, Tools und Techniken für das soziale Beziehungsgefüge in Berufsschulen.

Rosch Haschana (18.-20.09.2020) und Jom Kippur (27.-28.09.2020)

Jüdisches Neujahrsfest und Versöhnungstag

Maurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom KippurMaurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur (Public Domain)Im September wird im jüdischen Glauben unter anderem das Neujahrsfest Rosch Haschana und der Versöhnungstag Jom Kippur zelebriert.

An Rosch Haschana, hebräisch „Kopf des Jahres“, feiern Jüd*innen vom Abend des 18. Septembers 2020 bis zum 20. September 2020 das Neujahrsfest. Dies soll sie an den Bund zwischen Gott und Israel sowie an ihre moralischen Pflichten erinnern. Daher sind Jüd*innen an diesen Feiertagen dazu angehalten, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. So sollen sie während der Festtage Rechenschaft über ihr Tun ablegen, weshalb das Neujahrsfest auch der Tag des Gerichts genannt wird.

An Rosch Haschana ist es in vielen Gemeinden Brauch, die Gebetsräume feierlich und in weißer Farbe zu gestalten. Zu Hause feiert man das Neujahrsfest mit süßen Äpfeln, die man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht. Damit wird der Wunsch betont, ein gutes und süßes Jahr verbringen zu wollen.

28. September 2020: Workshop organsiert von der SV der Brühlwiesenschule Hofheim zum Thema „Black Lives Matter“, JuRe-HotSpot AL Hessen

Eine AG, die aus der SV hervorgeht, wünscht sich mehr Raum, um sich in Workshops mit aktuellen politischen Themen zu beschäftigen. Den Auftakt bildet ein Workshop zu den aktuellen Forderungen der Black Lives Matter Bewegung in den USA und in Deutschland. Was fordern die Aktivist*innen? Welche Bedeutung hat das für den deutschen Kontext? Und wie kann ich mich einbringen?

25. September / 02. Oktober / 13. Oktober 2020: Digitaler Workshop zum Thema „Alltagsrassismus“, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim, JuRe-HotSpot AL Hessen

An drei Terminen lernen die Schüler*innen mehr über Alltagsrassismus und die Funktionsweisen von Diskriminierung, setzen sich mit den Auswirkungen auf ihren und den Alltag von Betroffenen auseinander und suchen zum Abschluss gemeinsam nach Handlungsstrategien und Möglichkeiten, sich gegen Rassismus zu positionieren und zu engagieren.

14. September 2020: Workshop „Kennenlernen der Vielfalt unserer Klasse“ an der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, JuRe-HotSpot AL Sachsen

Der Workshop dient dem gegenseitigen Kennenlernen der Schüler*innen einer neu gebildeten Schulklasse und fördert die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Das Format verdeutlicht die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft sowie die Bedeutung der Grundlagen des demokratischen Miteinanders.

Hierbei geht es auch um die Frage, wie politische Bildung überhaupt dazu anregen kann, aus der eigenen Isolation zu treten, durch Gespräche mit Peers und mithilfe von Moderation eigene Standpunkte zum Leben in Deutschland zu entwickeln und Zuversicht zu schöpfen, indem die Möglichkeiten demokratischer Beteiligung und selbstbestimmter Teilhabe erkannt werden.

4. + 11. August / 15. September: JuRe-WebWorkShop-Reihe: „Podcasten als pädagogisches Angebot für Empowerment und Medienkompetenz“

Die drei WWS stellen das Medium Podcast vor (1), vermitteln technisches Handwerkszeug zur Erstellung von Audiofiles (2) und geben Anregungen und Hilfen zur Entwicklung eines pädagogischen Podcast-Konzeptes (3).

Vorrangiges Ziel ist, mit Schüler*innen eigene Podcasts erstellen zu können mit ihren Themen. Damit sollen sie medial sprech- und ausdrucksfähig werden und eine Motivation haben, sich reflektiert zu Themen zu äußern.

12. August 2020: Personalwechsel beim JuRe-HotSpot Arbeit und Leben Hamburg

Unsere JuRe-Koordinatorin in Hamburg, Saskia Spath, geht in Mutterschutz und an ihrer Stelle übernimmt (wieder) Ilona Berntien die JuRe-Koordination zum 12. August 2020.

Es ist für einen möglichst reibungslosen Übergang gesorgt worden und mit Ilona Berntien kommt eine qualifizierte Kollegin, die das Projekt und viele Kooperationspartner*innen in Hamburg bereits kennt.

24. Juli 2020: Imagefilm zum Programm Respekt Coaches ist online

Die Fach- und Koordinierungsstelle im Programm JMD Respekt Coaches hat uns informiert, dass der Film zum Respekt Coach-Programm nun online ist.

Es kommen Respekt Coaches, Lehrer*innen und Schüler*innen zu Wort und im Bild ist auch unsere ehemalige Kollegin Ilona Berntien aus Hamburg, die ab dem 12. August wieder zum JuRe-Team gehört.

YouTube:

Juli / August: Beginn einer Reihe von Expertise- und Konzept-Workshops zum Thema „Podcasts als Medium in der Präventionsarbeit mit Schüler*innen“, JuRe-Gesamtkoordination BAK AL

Nach dem Fachinput von Nele Heise (Hamburg) bei der ViKo des JuRe-Teams am 3. Juni 2020 planen wir das Thema auszuweiten. Wir werden verschiedene Online-Workshops für Respekt Coaches und andere Fachkräfte im Projektbereich anbieten, wie Podcasts mit Berufsschüler*innen entwickelt und umgesetzt werden können. 

Bei Interesse an den geplanten Veranstaltungen gerne an Klaus Gerhards, JuRe-Gesamtkoordination wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

30. Juni / 2. Juli: 11.00 – 13.00 Uhr Info-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“

Am 30. Juni und 2. Juli 2020 von jeweils 11.00 – 13.00 Uhr geben die zwei JuRe-HotSpot-Koordinator*innen Ruba Aburas (AL Bayern) und Steffen Rohkohl (AL Sachsen) Informationen über deutsch- und arabischsprachige Quellen von Fake News. Mit diesem Bildungsangebot richten sie sich an die Respekt Coaches von der Fachstelle JMD Respekt Coaches, Berlin.

Kontakt: Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

29. Juni: Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“, JuRe-HotSpot AL Niedersachsen

AL Niedersachsen, die Evangelische Akademie Loccum und das St. Jakobushaus führen am 29. Juni 2020 das Online-Seminar „‘Nah dran‘ an Jugendlichen – Präventionsarbeit unter den Bedingungen des ‚Distanzlernens‘“ gemeinsam durch. Es richtet sich an Respekt Coaches und politische Bildner*innen aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen, um wichtige Impulse für die zukünftige (digitale) Arbeit zu geben. Folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:

  • Mit welchen (niedrigschwelligen) Angeboten können wir in Kontakt mit den Jugendlichen treten?
  • Wie können wir unsere Arbeit unter den derzeitigen Bedingungen chancengerecht gestalten? Wie können wir inklusiv (und nicht exklusiv) arbeiten?
  • Welche Ideen und Angebote gibt es, bestehende Ungleichheiten nicht noch weiter zu verschärfen?
  • Sind Online-Angebote die richtige, einzige Antwort?

Für die Veranstaltung konnte Angela Khosla-Baryalei als Referentin gewonnen werden. Sie ist Diversity-Trainerin, Lehrerin und Mitarbeiterin im Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ (GuD).

Weitere Infos erteilt Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

15. Juni: Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Hamburger Schüler*innen, JuRe-HotSpots AL Hamburg und AL NRW

Das Erfordernis, politische Jugendbildungsformate in den digitalen Raum zu verlagern, eröffnet auch neue Möglichkeiten der (internen) Zusammenarbeit: So führen die JuRe-Koordinatorinnen Saskia Spath (AL Hamburg) und Sonja Lüddecke (AL NRW) gemeinsam als Workshop-Team das Online-Seminar „Corona und Fake News“ für Schüler*innen einer Hamburger Berufsschule durch.

Kontakt: Saskia Spath (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

3. Juni: Fachinput von Nele Heise zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“

Zu unserer 10. JuRe-Videokonferenz 2020 luden wir Nele Heise zu einem Fachinput zum Thema „Podcasts und politische Jugendbildung“ ein. Nele Heise ist freie Medienwissenschaftlerin, Referentin und Beraterin aus Hamburg.

Wir wollten uns ein Bild davon machen, was es braucht, um Podcasts als pädagogisches Medium im Projekt JuRe einzusetzen.

Einige Inhalte des Austauschs in Stichworten:

  • Podcasts sind Sammlungen / Reihen von Audiodateien, die man i.d.R. abonnieren kann
  • Sie haben eine riesige Bandbreite an Themen (Comedy, Ratgeber, Prominente führen Interviews, Tagesgeschehen, True Crime, Nachrichtenpodcast, Corona-Update, Wissenschaftskommunikation)
  • Podcasts thematisieren auch gesellschaftlich-relevante Themen, wie Rassismus oder Gleichstellung
  • Podcast-Suchmaschine: https://fyyd.de
  • ARD/ZDF Onlinestudie von 2019: Ca. 12 Mio. Menschen nutzen gelegentlich Podcasts
  • Wichtige Tools für die medienpädagogische Arbeit mit Audios und Podcasts im Überblick: https://clearingstellemedienkompetenz.de/medienpaedagogik-projekte.html
  • Konzeptentwicklung notwendig
  • Länge: 15-60 Minuten
  • regelmäßig Inhalte online stellen

Tipps für die Arbeit mit Jugendlichen:

  • Jugendliche selbständig arbeiten lassen
  • Ihnen aber eine technische Einweisung geben

2. Juni: Teilnahme an einem Actionbound-Online-Seminar, JuRe-HotSpots AL NRW, AL Hessen und AL Niedersachsen

Die JuRe-Koordinatorinnen Sonja Lüddecke (AL NRW), Nora Schrimpf (AL Hessen) und Gülay Olcay (AL Niedersachsen) nahmen an einem Online-Seminar zur Erstellung und Durchführung von Actionbounds, also digitalen Schnitzeljagden und Handy-Rallyes, teil. Das Online-Seminar vermittelte die grundlegenden Anwendungen und bot einen hohen Praxisbezug. Für die Arbeit an Berufsschulen empfiehlt sich die Verwendung auf dem Handy und die Integration in Präsenzveranstaltungen.

Sonja Lüddecke, Nora Schrimpf und Gülay Olcay planen mithilfe eines Actionbounds die Methode „Die ideale Stadt“ aus dem Workshop-Konzept „STÄRKEN“ für Berufsschulklassen umzusetzen.

Kontakt: Sonja Lüddecke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Nora Schrimpf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Gülay Olcay (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

2. Juni: Konzept-Online-Seminar „Corona und Fake News“ von den JuRe-HotSpots AL in Bayern, AL Sachsen und AL Thüringen

Am 2. Juni 2020 führten die JuRe-Koordinator*innen Ruba Aburas, Steffen Rohkohl und Katja Nonn ein Online-Seminar zu „Corona und Fake News“ durch, an dem 12 Interessierte, hauptsächlich Respekt Coaches, teilnahmen. Neben den vermittelten Inhalten stießen auch die eingesetzten Online-Tools Kahoot und Mentimeter auf positive Resonanz bei den Teilnehmenden.

Quintessenz für Gruppenangebote: Für die Durchführung in Schulklassen empfiehlt sich die Nutzung eines digitalen Whiteboards und die Verwendung einfacherer Sprache.

Das Konzept-Online-Seminar fand bereits zum zweiten Mal statt. Das Konzept wurde optimiert und die Überarbeitungen wurden von den Teilnehmenden positiv bewertet.

Bei Interesse an näheren Informationen stehen gerne zur Verfügung:

Ruba Aburas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Steffen Rohkohl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Feier zum Gedenken an Abdal Musa (6. – 7. Juni 2020)

Abdal Musa Sultan ve Kaygusuz AbdalAbdal Musa Sultan ve Kaygusuz Abdal
Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abdal_Musa#/media/Datei:Abdal_Musa_Sultan_ve_Kaygusuz_Abdal.jpg
Das Alevitentum und seine Anfänge liegen zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Die alevitische Glaubensgemeinschaft ist geprägt von verschiedenen religiösen Strömungen, u.a. des Sufismus, der auch als islamische Mystik bezeichnet wird. Eine prägende Persönlichkeit innerhalb der islamischen Mystik und des Alevitentums war der sufistische Gelehrte Haci Bektas Veli, der von 1209 bis 1295 in Nishabur, dem heutigen Iran, lebte.

Die jährlich am ersten Juni-Wochenende stattfindenden Gedenktage sind Abdal Musa, einem Schüler Haci Bektas Velis, gewidmet. Abdal Musa wurde in der Stadt Khoy, im heutigen Iran, geboren und nahm bei der Verbreitung des Alevitentums in der Türkei eine wichtige Rolle ein.

Abdal Musa war ein Geistlicher, der von der alevitischen Community u.a. wegen seiner Erneuerungen der alevitischen Gebetspraxis und -lehre verehrt wird. Zudem war er ein Verfasser von lebensfrohen Gedichten. Auch Sagen ranken sich um seine Person. So z.B., dass er den Lauf des Wassers beeinflussen konnte. Alevit*innen sahen in Abdal Musa einen Menschen mit besonderen Kräften. Ein Gottesdienst, der ihm zu Ehren gefeiert wird, bildet auch heute noch den Höhepunkt der Feierlichkeiten um Abdal Musa in den alevitischen Gemeinden.

Quellen zu diesem Beitrag:

https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20191463_kalender_2020_gesamtansichtweb-pdf.pdf

https://www.mdr.de/religion/religion/interreligioeser-kalender-juni-zwanzig100.html#sprung1

04.06.2020, Online-Seminar der AKSB: Corona: „ein gefundenes Fressen“ für Extremisten?

Medienbildung – politisch und digital.

Nähere Informationen, die Ausschreibung und online-Anmeldung auf der Website AKSB unter der Überschrift „Digital 2020“: https://www.aksb.de.

Allgemein

JuRe – das Kürzel für unser Vorhaben „Jugend und Religion. Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ steht für ein besonderes Angebot der politischen Jugendbildung von Arbeit und Leben. Es geht um den Umgang mit Vielfalt und Diversität in den Lebenswelten junger Berufsschülerinnen und -schüler.

Im Mittelpunkt stehen die Aspekte Zusammenleben, Demokratie, Weltanschauungen und Religionen. Durch Begegnungen, Meinungsaustausch, methodisches Arbeiten und Reflexion wollen wir zur politischen Meinungsbildung und zu einem respektvollen Umgang mit Verschiedenheiten und Andersartigkeiten im kleinen wie großen sozialen Miteinander beitragen. Hierbei setzten wir uns kritisch mit Phänomenen wie Hate Speech, Hasskriminalität oder religiös begründeten Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Radikalisierungen an Berufsschulen auseinander.

Als politische Jugendbildner*innen von Arbeit und Leben arbeiten wir eng in einer Präventionspartnerschaft mit den „Respekt Coaches“ der Jugendmigrationsdienste an Berufsschulen zusammen. Wir bieten Konzepte, Methoden und Formate der politischen Jugendbildung zum Teambuilding in diversen Gruppen, zur Demokratievermittlung und zum Empowerment der Berufsschülerinnen und -schüler. Diese vermitteln wir gerne in Fortbildungsseminaren und Workshops. Außerdem setzen wir Gruppenangebote und Formate an Berufsschulen um.

Der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben wird mit JuRe im Rahmen des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit März 2018 gefördert. Mit der Expertise in den Bereichen politische Jugendbildung, Ausbildungs- und Arbeitswelt positioniert sich Arbeit und Leben hiermit ganz bewusst an Berufsschulen (PrEB)“.

Strukturelle Ziele von JuRe

  • Aufbau von sieben regionalen Fach-HotSpots in Landesarbeitsgemeinschaften AL
  • Sammlung und Aufbereitung von Informationen und Expertise zum Themenfeld
  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Konzepte und Angebote der politischen Jugendbildung für das Praxisfeld
  • Vernetzung und Kooperationen mit den Jugendmigrationsdiensten und der Schulsozialarbeit vor Ort
  • Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen

Inhaltliche Ziele von JuRe

  • die Auseinandersetzung mit religiöser Diversität in einer Zuwanderungsgesellschaft, ihren Chancen und Herausforderungen
  • Religion und (sozio-kulturelle) Identität
  • die Beschäftigung mit radikalisierten Erscheinungsformen und Strukturen religiöser Bewegungen und Gruppen
  • Alternativen zu religiöser Radikalisierung in jugendlichen Lebenswelten.

Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Maßnahmenträger

Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.
http://www.arbeitundleben.de
https://www.jugend-und-religion.de/

Maßnahmestruktur / Kooperationspartner

Aufgebaut werden sieben HotSpots mit Expertise und Kooperationsstrukturen präventiver politischer Jugendbildung gegen religiösen Extremismus. Die Gesamtkoordination liegt beim BAK.

Arbeit und Leben in Bayern
bayern.arbeitundleben.de

Arbeit und Leben Hamburg
www.hamburg.arbeitundleben.de

Arbeit und Leben Hessen
www.aul-hessen.de

Arbeit und Leben Niedersachsen
www.arbeitundleben-nds.de

Arbeit und Leben Nordrhein-Westfalen
www.aulnrw.de

Arbeit und Leben Sachsen
www.arbeitundleben.eu

Arbeit und Leben Thüringen
www.arbeitundleben-thueringen.de

Ansprechpartner

Klaus Gerhards
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0202 97404-23

Laufzeit

01.01.2019 bis 31.12.2019

Neue JuRe-Koordinatorinnen und neuer JuRe-HotSpot

Seit dem 1. April hat das JuRe-Team zwei neue Kolleginnen und einen neuen HotSpot in Hessen.

Nach dem Ausscheiden von Uwe Mamadou Diedhiou übernimmt Gülay Olcay die Arbeit in Niedersachsen. AL Saarland ist aus dem Vorhaben ausgestiegen. Dafür engagiert sich ab April Arbeit und Leben Hessen im Vorhaben JuRe. Dort ist Nora Schrimpf die neue JuRe-Koordinatorin.

Wir freuen uns, dass wir wieder mit sieben Standorten komplett sind und wünschen Gülay und Nora einen guten Start in diesen doch sehr außergewöhnlichen Zeiten.

JuRe-Fachtag verschoben!

iStock 1155621260Aufgrund der allgemeinen Gesundheitssituation haben wir den für den 7. - 8. April 2020 in Kassel geplanten Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ verschoben.

Save the date! 25. – 26. November 2020 (Kassel)

Wir planen das Programm und die Ausrichtung des Fachtages soweit wie möglich beizubehalten. Aktualisierungen zum Programm und zur Anmeldung hier auf dieser Seite.

Ende Mai: Workshop "Covid-19 und Fake News"

Ende Mai 2020 bilden sich sächsische Berufsschüler*innen zu „Covid-19 und Fake News“ im Rahmen eines neu konzipierten Online-Seminar-Angebots fort. Damit reagiert das JuRe-Team auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Ziele des Online-Seminars sind:

  • Austausch zur aktuellen gesellschaftspolitischen und persönlichen Situation aufgrund von Covid-19,
  • Informationsvermittlung, Austausch und kritischer Umgang mit Covid-19-bedingten Fake News sowie
  • Förderung demokratischer Kompetenzen (Meinungsbildung, Partizipation u.a.).

Das Online-Seminar umfasst 3-4 USt (nach Absprache) und kann bundesweit für Berufsschulen beim JuRe-Koordinator Steffen Rohkohl (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) angefragt werden.

8. Mai: Konzept-Online-Seminar "Covid-19 und Fake News"

Am 8. Mai 2020 findet für Respekt Coaches das Konzept-Online-Seminar „Covid-19 und Fake News“ von 11:00-14:00 Uhr statt. Es vermittelt die zentralen Inhalte des gleichnamigen Online-Seminar-Angebots für Schüler*innen, welches erstmalig Ende Mai mit einer Berufsschule in Sachsen angeboten wird.

Aufgrund der großen Nachfrage denken die Organisator*innen Ruba Aburas (HotSpot Bayern) und Steffen Rohkohl (HotSpot Sachsen) über weitere Termine nach. Bei Interesse eine E-Mail an: Klaus Gerhards (JuRe-Gesamtkoordination) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

8. April: Expertise-Online-Seminar "Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools"

Am 8. April 2020 fand das Expertise-Online-Seminar „Mentimeter, Democracy & Kanzlersimulator – Politische Bildung mit digitalen Tools“ (durchgeführt von Johannes Smettan von Arbeit und Leben Thüringen) für die JuRe-HotSpot-Koordinator*innen statt. Ursprünglich war dieses Lernformat als Workshop für den Fachtag „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ geplant, der jedoch coronabedingt verschoben werden musste. Die Teilnehmenden freuten sich hingegen, dass der Workshop trotzdem als interaktives Live-Format stattfinden konnte. Sie schlüpften in die Rolle der Kanzlerin (Tool: Kanzlersimulator), simulierten die Verbreitung von Fake News (Tool: Fake it to make it) und analysierten das Abstimmungsverhalten im Bundestag (Tool: Democracy).

Ein Bericht mit Ergebnissen und Praxistipps findet sich ab 15. Mai 2020 hier.

17.03.2020 – Existenz der Träger der politischen Bildung bedroht!

Aufruf des bap (Bundesauschuss Politische Bildung) an die Bundesregierung

Es geht um die Existenz!

Die Träger der politischen Bildung gehören unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung!

Covid-19 bedroht unsere Bevölkerung und das soziale und wirtschaftliche Leben in einem bisher unbekannten Ausmaß. Der Virus lähmt darüber hinaus das Bildungssystem in Deutschland. Aus nachvollziehbaren Gründen müssen die allermeisten Maßnahmen der außerschulischen politischen Bildung, vor allem Seminare und Kurse, abgesagt werden.

Das trifft die Träger und Organisationen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung in ihrer Substanz. Die Ausfälle, die wir für eine nicht absehbare Zeit erwarten, können wir auf keinen Fall kompensieren. Auf die Pandemie-Situation konnten wir uns nicht vorbereiten. Sie trifft uns unerwartet und unverschuldet. Als gemeinnützige Institutionen können wir keine finanziellen Reserven bilden. Politische Bildung ist und bleibt eine Aufgabe des Gemeinwohls. Wir sind und bleiben deshalb substanziell auf staatliche Förderung angewiesen.

10.03.2020 - JuRe-Neuerscheinung

JuRe Broschüre "STÄRKEN — Ein Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen"Grafikdesign zum Cover / zur Broschüre: Rainer Midlaszewski, BochumDer JuRe-HotSpot NRW hat ein modulares Workshop-Programm für den Einsatz an Berufsschulen entwickelt, das die zentralen Themen und pädagogischen Anforderungen einer grundlegenden politischen Jugendbildungsarbeit, insbesondere mit neuen Schüler*innengruppen, an berufsbildenden Schulen beinhaltet.

Aus Sicht der pädagogischen Praxis werden zunächst die Besonderheiten und Herausforderungen des Vorhabens „Jugend und Religion (JuRe). Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ erörtert und anschließend das thematisch-didaktische Konzept inklusive Methodenteil vorgestellt.

Die Broschüre steht pdfhier als PDF zum Download zur Verfügung und kann auch kostenlos als Print bestellt werden.

Ansprechpartnerin:
Arbeit und Leben NRW / Regionalbüro Berg-Mark
Sonja Lüddecke
Tel.: 0202  264 708 94
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zwei aktuelle Studien zum Umgang Jugendlicher mit digitalen Medien

Die Vodafone-Stiftung hat 2019 zwei spannende Studien mit den Titeln „Jung! Digital! Sozial? Erklärungsfaktoren für Online-Sozialkompetenzen im Kindes- und Jugendalter“ (29. August 2019) und „Alles auf dem Schirm? Wie sich junge Menschen in Deutschland zu politischen Themen informieren“ (26. November 2019) veröffentlicht, die auch online verfügbar sind.

Die vom Deutschen Jugendinstitut (dji) erstellte Studie zu den Online-Sozialkompetenzen fasst drei zentrale Ergebnisse zusammen:

  • „Jugendlichen fällt es schwer über Erfahrungen und Erlebnisse im Netz zu reden
  • Medienerziehung: Mitmachen statt verbieten
  • Soziales Verhalten leidet online unter dem Druck von Peers“

Für den geplanten JuRe-Fachtag in Kassel sind die Ergebnisse der zweiten Studie natürlich besonders interessant. Zwei zentrale „Erkenntnisse“ aus der Studie lauten:

  • „Die große Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland informiert sich regelmäßig zu politischen Themen und bewegt sich dabei medienkompetent in der digitalen Welt“.
  • „Doch der Mehrheit junger Menschen, die das politische Geschehen regelmäßig verfolgen, steht eine bedeutende Minderheit gegenüber, die nur sehr wenig Anteil daran nimmt“.

Diese und andere Aspekte werden wir intensiv auf dem Fachtag erörtern.

Quellen: https://www.vodafone-stiftung.de/jung-digital-sozial/  und  https://www.vodafone-stiftung.de/alles-auf-dem-schirm/  [aktuell: 10.02.2020]

7. - 8. April 2020 (Kassel), JuRe-Fachtag: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“ / Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (Gesamtkoordination)

iStock 1155621260Foto: iStock.com / Violeta Stoimenova

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

2 x 2 spannende Inputs am Dienstagnachmittag, dazwischen Walk & Talk inkl. Speedtalking-Runden mit den Referierenden. Am Mittwochvormittag vier Workshops mit digitalen und analogen Angeboten für die Praxis.

pdfMehr Informationen im ausführlichen und aktualisierten Programmheft zum Download [PDF]

Hier geht es zur online-Anmeldung ...

10.01.2020 – bpb online: „Vor 100 Jahren: Gründung des Völkerbundes

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 nahm die Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen ihre Arbeit auf. Der Völkerbund sollte nach dem Ersten Weltkrieg den Frieden sichern. Doch viele Konfliktlinien setzten sich fort, und das Bündnis konnte den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht verhindern.“ [Mehr auf bpb]

01.01.2020 – Der JuRe-HotSpot Saarland ist aktuell vakant.

Alle Verantwortlichen bemühen sich um eine baldige Wiederbesetzung der Stelle. Für Nachfragen aus dem Saarland steht z.Zt. der Gesamtkoordinator beim BAK, Klaus Gerhards zur Verfügung.

16.01.2020 – „Gewaltfrei durch den Konflikt“: Bearbeitung von Schul- und Praktikumserfahrungen

Konzeptworkshop / Ruth-Pfau-Schule Leipzig / JuRe-HotSpot Sachsen

Der Workshop bot den Teilnehmenden (Sozialassistent*innen) methodisch aufbereitet Möglichkeiten, ihre Erfahrungen mit Konflikten während der Praktikumszeit und darüber hinaus zu reflektieren. Dabei ging es auch um Konfliktlösungsstrategien u.a. den Ansatz der gewaltfreien Kommunikation (neutral beobachten; eigene Gefühle erkennen und äußern; eigene Bedürfnisse aus den Gefühlen ableiten und äußern; ICH- statt DU-Botschaften artikulieren), der im Workshop vorgestellt und von den Teilnehmenden ausprobiert wurde.

13.01.2020 – „Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse“ / Workshop BSZ für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 13. Januar 2020 führte Arbeit und Leben Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Respekt Coach des JMD der Diakonie am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Pirna den Workshop "Kennenlernen der Vielfalt in unserer Klasse" durch. Dieses Angebot wurde 2018 im Hinblick auf die speziellen Anforderungen der in den Blick genommenen GBVJ-, BVJE und BVJT-Klassen des BSZ entworfen. Diese Klassenverbände setzen sich aus Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die sich aktuell im Prozess des Kennenlernens befinden, der aufgrund kultureller und sprachlicher Unterschiede nicht immer reibungslos erfolgt. Das Angebot von Arbeit und Leben Sachsen unterstützte die Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernprozess weiter voranzutreiben, mit Spannungen umzugehen und konstruktive Wege der Konfliktlösung zu finden. Die Teilnehmenden thematisierten und reflektierten ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Verwendung von Stereotypen und Vorurteilen wie auch Werte und Normen, die alle Mitglieder des Klassenverbandes teilen.

17.12.2019 – Berlintag „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“ Exkursion Berufliches Schulzentrum für Technik Pirna / HotSpot Sachsen

Am 17. Dezember 2019 unternahmen 60 Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Beruflichen Schulzentrums für Technik Pirna im Rahmen des Projektes „Jugend und Religion – Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ mit Arbeit und Leben Sachsen eine Exkursion nach Berlin unter dem Motto „Demokratie – Toleranz – Religionsfreiheit“. Auf dem Tagesprogramm stand ein Besuch sowohl in der Synagoge Sukkat Schalom als auch im Deutschen Dom. … [Der ganze Bericht hier: https://www.arbeitundleben.eu/aktuelles/news/detail/anschauungsunterricht-zu-religioeser-toleranz-477/ ]

19.-21., 28., 29.11.2019 – BBS 3 Hannover: Präventionswochen-Workshops / JuRe-HotSpot Niedersachsen

Im Rahmen der Workshop-Reihe entstand die folgende Fotoserie. Die Fotos wurden von Bianca Julia, Hannover, gemacht. [24 Fotos /auto Slideshow?]

27.11.2019: JuRe Expertise-Workshop: Nahostkonflikt und Antisemitismus in der Jugendarbeit:

Gefühlte Wahrheiten, empirische Befunde, praktische Vorschläge, Referentin:  Dr.in Christina BRÜNING, Universität Potsdam / BAK AL – Wuppertal, 9:00 – 16:00 Uhr

Kann wegen kurzfristiger Absage der Referentin leider nicht stattfinden!

19.-21., 28., 29.11.2019: BBS 3 Hannover: Präventionswochen-Workshops / JuRe-HotSpot Niedersachsen

BBS3-0014
BBS3-0024
BBS3-0019
BBS3-0008
BBS3-0010
BBS3-0009
BBS3-0023
BBS3-0020
BBS3-0016
BBS3-0017
BBS3-0007
BBS3-0022
BBS3-0018
BBS3-0001
BBS3-0006
BBS3-0002
BBS3-0012
BBS3-0015
BBS3-0021
BBS3-0004
BBS3-0005
BBS3-0013
BBS3-0011
BBS3-0003

Fotos: © 2019, Bianca Julia, Hannover

Weitere Informationen folgen.

15.11.2019 – „Ein Jahr Bundesprogramm Respekt Coaches“

Veranstaltung mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey in Berlin / Fritz-Karsen-Schule

Ein Bericht von Steffen ROHKOHL, JuRe-HotSpot Sachsen:

Respect Coaches PodiumsgespraechAm 15. November 2019 feierte das Vorhaben „Respekt Coaches“ in der Fritz-Karsen Schule in Berlin-Neukölln seinen ersten Geburtstag und sowohl die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, als auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hinkel und der Robert Giese, Schulleiter der Fritz-Karsen-Schule, gingen in ihren Begrüßungsreden auf das deutsche Schulsystem ein und kritisierten die immer noch große Abhängigkeit des Bildungserfolges in Deutschland von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler. Um dies zu ändern, bedürfe es zum einen finanzieller Unterstützung für Familien aber auch der Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer in multiprofessionellen Teams sowie ein gutes, fehlerfreundliches und diskriminierungsfreies Schulklima, in dem ein solidarisches und gemeinschaftliche Lernen möglich seien.

Die Respekt Coaches leisteten hierfür einen wichtigen Beitrag, so die einhellige Meinung. Berichtet wurde von einer Graffiti AG für Schülerinnen und der AG Respekt und Vielfalt als wichtige und ergänzende Angebote zum Unterricht, die bereits im ersten Jahr Räume geschaffen hätten, in denen man sagen könne, was einem auf der Zunge brennt.

12.- 14.11.2019: IG Metall Wolfsburg: Rap- Workshop im Rahmen der Antirassismus-Woche / JuRe-HotSpot Niedersachsen

Es finden 3 Rap-Workshops mit Berufsschulklassen statt, in denen die Geschichte der HipHop-Kultur als Selbstermächtigung durch von strukturellem Rassismus und Klassismus Betroffenen behandelt wird.

08.-10.11.2019: Ein super „Teach-the-Teachers"-Workshop in Berlin

An einem Wochenende der historischen Erinnerungstage fand zum zweiten Mal das Format Teach-the-Teachers in Berlin statt. Berufsschülerinnen und Berufsschüler (BSuS) aus Sachsen, Hamburg, Bayern und Niedersachsen tauschten sich mit den Fachkräften des JuRe-Teams und Respekt Coaches zu den Themen Politik, Demokratie und Vielfalt aus. Super vorbereitet und moderiert von Hanna Krügener und Dörte Döring (kribi – Kollektiv für politische Bildung) aus Berlin, vermittelten die BSuS den Fachkräften wie die Themen im Berufsschulalltag präsent sind und welche Angebote sie vom Programm Respekt Coaches und der politischen Jugendbildung an Berufsschulen erwarten.

23.10./18.11.2019: Arbeit und Leben moderiert zwei Workshops für Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt

Im Rahmen der beiden Herbst-Workshops „Zielgruppenspezifische Methoden im Programm Respekt Coaches“ der Fachstelle JMD Respekt Coaches in Berlin und Frankfurt gestalten Teile des JuRe-Teams die Workshops:

  • Respekt Coach an Berufsschulen – Herausforderungen und mögliche Vorgehensweisen
  • Niedrigschwellige Methoden der politischen Bildung/ Demokratiebildung – Einführung in die methodische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bedarf

01.09.2019 – Neue JuRe-Broschüre als Printexemplar verfügbar / BAK Arbeit und Leben. Wuppertal

Gerne senden wir Interessierten die neue JuRe-Broschüre zu. Das Vorhaben JuRe wird in seiner Struktur und seinen wesentlichen Anliegen erläutert und zentrale Etappen des gemeinsamen Expertiseaufbaus im Jahr 2018 sind in der Broschüre dokumentiert.

Mehr auf unserer Seite „JuRe-Infothek“ ...

POLIS 2/2019: Beitrag zur gelingenden Kooperation von Schule und außerschulischer politischer Jugendbildung im Programm „Respekt Coaches“

Im aktuellen Heft der Fachzeitschrift POLIS der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB) haben Adrian de Souza Martins, Respekt Coache des Jugendmigrationsdienstes Berlin-Neukölln (IB) und die Lehrerin und Lehrbeauftragte für Politikdidaktik an der FU Berlin, Dr.in Gabi Elverich einen Erfahrungsbericht über das Zusammenwirken von Schule und außerschulischer politischer Jugendbildung am Beispiel der Neuköllner Fritz-Karsen-Schule. Der Beitrag, der als PDF mit Einverständnis der Herausgeber, auf unserer Infothek-Seite bereitsteht, beleuchtet zunächst die grundsätzliche Situation politischer Bildung an Schulen und die Möglichkeiten von Politiklehrerinnen und -lehrern mit außerschulischen Akteuren der politischen Bildung im Bereich der Demokratiebildung zusammenzuarbeiten.  

Der Artikel reflektiert insbesondere die organisatorischen und strategischen Herausforderungen, die ein Kooperation zwischen Schule und außerschulischer Bildung mit sich bringen. Dann werden aus den Aktivitäten an der Fritz-Karsen-Schule konkrete Praxis- und Entwicklungsbeispiele genannt, die das dortige Zusammenspiel beider Partner beschreiben.

Ein Fazit des Autorenteams lautet: „Die Arbeit der Respekt Coaches, die an die Schulsozialarbeit angedockt und auf Fragen der Demokratieentwicklung spezialisiert sind, leistet wichtige Unterstützungsarbeit für die Entwicklung dauerhafte [sic!] Kooperationskonzepte, indem sie Kontakte herstellen und zwischen den Ansprüchen der jeweiligen Bereiche vermitteln.“

Hier geht es zum Artikel ...

03.07.2019 / 11.07.2019 – Zwei aktuelle Studien zu Hate Speech (IDZ Jena) und zur religiösen Vielfalt und politischen Kultur in Deutschland (Bertelsmann Stiftung)

Ganz aktuell sind zwei Studien erschienen, deren Ergebnisse für die Arbeit im Vorhaben JuRe von Bedeutung sind.

Am 3. Juli stellte das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena die Ergebnisse einer repräsentativen Onlinebefragung zu Hate Speech im Netz vor. Befragt wurden über 7.300 Personen zwischen 18 und 95 Jahren. „Jede/r zwölfte Teilnehmende (8% der Befragten) war bereits persönlich von Hate Speech im Netz betroffen.“ Am häufigsten Opfer werden junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren (17 %) und Menschen aus Einwandererfamilien (14%). Unter den Jüngeren geben 75 % an bereits Hasskommentare im Netz wahrgenommen bzw. beobachtet zu haben (alle Befragten: 40 %). Mehr zur Studie und zum Download: hier.

03.06.2019 – Verleihung des bap-Preis Politische Bildung 2019 in Berlin

„Wir müssen reden!“ – Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort – offen – mit allen

© istockphotos, ellagrin© istockphotos, ellagrinDer Bundesausschuss Politische Bildung (bap) ist der Zusammenschluss der bundesweiten Träger der politischen Bildung, der unter der Überschrift „Wir müssen reden!“ unterschiedliche Akteure aufgefordert hat, Ideen, Konzepte und Projekte zur Förderung der öffentlichen Gesprächs- und Debattenkultur einzureichen.

Zusammengekommen sind insgesamt 142 Ideen für mehr Gesprächsfähigkeit und Diskussionsbereitschaft im gesellschaftlichen Raum, aus denen eine Jury drei Preisträger auswählen musste und einen Sonderpreis vergeben hat.

05.09.2019 – 3. Workshop zu „Identität und Vorurteilen“ an der BS 02 vom AL-HotSpot Hamburg

In Berufsschulen haben die ersten Wochen als Klassengemeinschaft eine große Bedeutung, wenn es um die Entwicklung eines guten Klimas und den Aufbau von gegenseitigem Respekt, Anerkennung und Zusammenhalt geht.

Der Fokus des WSs lag deshalb auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Identitätsentwicklung und den persönlichen Erwartungen gegenüber neuen Menschen. Weitere Themen waren „Heimat“ und das Spannungsfeld der (Mehrfach-) Zugehörigkeit.

27./28.08.2019 – „Alle anders, alle gleich?!“ - #diversitiy challenge Vorbereitungstage mit TGBBZ Saarbrücken, HotSpot Saarland

Der JuRe-HotSpot Saarland hat die Vorbereitungstage in Klassen des TGBBZs begleitet. Vorbereitet und ausgewertet wurde ein Erlebnistag im Klettergarten. Was haben die Schülerinnen und Schüler über sich selbst erfahren, was über die Gruppe und das Zusammenarbeiten im Klettergarten? Für das Teambuilding innerhalb der Klasse zu Beginn des neuen Schuljahres waren dies wichtige Erfahrungen, auf denen die Arbeit von Respekt Coach und politischer Jugendbildung in Zukunft aufbauen kann. AL Saarland führte dieses Angebot in Kooperation mit dem Respekt Coach Andreas Matheis, Caritas Saarbrücken durch.

19.-23.08.2019 – Workshop-Tage an der BS 02 Hamburg / HotSpot Hamburg

Initiiert von den Respekt Coaches des CJDs hat der JuRe-HotSpot Hamburg Workshop-Angebote für mehrere Klassen zu Beginn des neuen Schuljahrs durchgeführt. Es folgt noch ein WS am 05.09., bei dem auch Filmaufnahmen entstehen werden.

Ein Erfahrungsbericht folgt in Kürze…

16.-18.09.2019 – „Religion, Rassismus, Extremismus „: Train the Trainer-Seminar II, Blieskastel-Niederwürzbach / HotSpot Saarland

Das Seminar wandte sich an Fachkräfte und Respekt Coaches in der Primärprävention an Schulen. Es war der zweite Durchlauf dieses Formates im Saarland und wurde gemeinsam vom HotSpot Saarland (Bildungswerk Saarland Arbeit und Leben e.V.) und „Yallah – Salafismusprävention im Saarland“ durchgeführt.

pdfDas Programm gibt es hier….[PDF-Download]

16.07.2019 Workshop „Walk & Talk“ / BSZ Schwandorf / HotSpot in Bayern

Teambuilding und Vertrauensaufbau durch erlebnispädagogische und handlungsorientierte Methoden in der Natur und Umgebung von Schwandorf. Einstieg in einen weiterführenden Präventionsprozess mit einer neuen Gruppe von Schülerinnen und Schülern.

Walk-Talk Schwandorf 1 201905
Walk-Talk Schwandorf 2 201905

Fotos: © Sylvia Sollfrank, Schwandorf (RC)

03.07.2019 – SAVE THE DATE / EINLADUNG: „Hasskriminalität als Herausforderung für die Primärprävention in der politischen Jugendbildung“

mit Dr. Daniel GESCHKE, IDZ Jena
JuRe-Expertise-Workshop in Erfurt / 9:00 bis 16:00 Uhr / Jugendbüro „filler“, Schillerstr. 44, 99096 Erfurt

In dem didaktisch hervorragend aufbereiteten Workshop machte Dr. Daniel Geschke vom IDZ Jena deutlich, dass der Begriff „Hasskriminalität“ im Wesentlichen vorurteilsbedingte Haltungen und Straftaten gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen meint. Das vor allem in den USA wissenschaftlich entwickelte Phänomen ist dort auch strafrechtlich relevant: als hatecrime klassifizierte Straftaten werden dort mit einem doppelt so hohen Strafmaß belegt wie die Straftat an sich.

28.06.2019 - Interkulturelles Training für Auszubildende der HHLA in Kooperation mit der Mobilitätsagentur AuL Hamburg – HotSpot Hamburg

In Kooperation mit dem Austauschprogramm Erasmus+ wurden Auszubildende der HHLA auf Situationen während eines möglichen Praktikums im Ausland vorbereitet. Dazu gehörte auch, sich seiner eigenen kulturellen Prägungen bewusst zu werden und zu verstehen, wie diese unsere Sicht auf die Dinge beeinflussen.

19.06.2019 Living Library am Technischen Berufskolleg in Solingen / HotSpot NRW

„Weltanschauungen und Religionen - und was diese jeweils für meinen Alltag bedeuten“, das war der Titel, unter dem die zweite Living Library mit elf lebendigen Büchern und zwei Klassen durchgeführt wurde. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos: hier.