Jugend und Religion (JuRe)

Rückblick

19. Februar 2021 – Workshops anlässlich des rassistischen Anschlags in Hanau (Hessen) vor einem Jahr – JuRe-HotSpot Arbeit und Leben Hessen

Am 19. Februar 2021 jährte sich der rassistische Terroranschlag von Hanau, bei dem neun Menschen erschossen wurden. Es war einer der schwersten, rassistisch motivierten Mordanschläge in Deutschland. Nicht wenige der Schüler*innen an hessischen Schulen waren direkt oder indirekt betroffen und haben Redebedarf. Mit unserem neuen Workshopangebot „Leben nach Hanau“ wollen wir diesem Redebedarf entgegenkommen. Wir möchten mit Schüler*innen darüber sprechen, welche Folgen der 19. Februar in Hanau gesellschaftlich und für sie persönlich hatte. Es wird ein Raum eröffnet, in dem auf Basis der Menschenrechte Vorstellungen und Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben formuliert werden können. Die Workshops sind als Präsenz-, Hybrid- und Online-Format konzipiert.

Mehr im Flyer…

JuRe Fachtag am 25./26. November 2020: Noch Plätze frei

mit diesem kurzen Post möchten wir noch einmal auf unseren diesjährigen Fachtag am 25./26. November 2020 aufmerksam machen. 

Es sind noch ein paar Plätze frei! Eine Teilnahme ist auch tageweise möglich und bietet Auswahlmöglichkeiten innerhalb des Programms.

Im beigefügten Programm finden Sie auch den Anmeldelink.

Die Veranstaltung ist digital und kostenlos.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

QR-Code Fachtag 11-2020

Wir freuen uns auf Deine / Ihre Teilnahme!

Das JuRe-Team

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25.-26. November 2020: JuRe-Fachtag 2020 digital: „Vernetzt? Verstrickt? Verloren? Meinungsbildung Jugendlicher und digitale Medien“, BAK AL

Inputs und Workshops u.a. mit: Dr.in Helle Becker (Transfer für Bildung e.V.), Stefan Schönwetter (dkjs), Dr. Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis), Dr. Raphael Smarzoch (Deutschlandfunk), Oliver Baumann-Gibbon (Kooperative Berlin), Dr.in Daniela Kallinich (LPB Niedersachsen), Dr. Jesko Friedrich (NDR extra3)

Dass digitale Medien fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten sind, ist mittlerweile ein Allgemeinplatz. Ihre Bedeutung hat durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Digitalisierung weiterer Alltagsbereiche noch zugenommen. Mit und in ihnen wird kommuniziert und interagiert, werden Informationen, Meinungen und Emotionen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und private wie öffentliche Aktionen organisiert. Somit sind digitale Medien vielfältig an Meinungsbildungsprozessen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beteiligt, so auch an der Entwicklung politischer, religiöser und weltanschaulicher Meinungen, Überzeugungen und Haltungen.

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage, wie digitale Medien politische und religiös-weltanschauliche Meinungsbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflussen. Damit wollen wir nicht nur auf die entsprechenden Inhalte, sondern auch auf die maßgeblichen Kanäle und Formate, die Nutzungsarten und die Rezeptionsweisen blicken.

Zum Anmeldeportal bitte hier klicken oder den QR-Code nutzen:

qr code jure fachtag

Das komplette Programm als PDF kann hier heruntergeladen werden.

13.-15. November 2020: Teach-the-Teachers-Workshop in Hamburg Corona-bedingt abgesagt

Schweren Herzens mussten wir angesichts der aktuellen und auch der prognostizierten Corona-Entwicklung den diesjährigen TtT-Workshop absagen.

Das Format lässt sich aus unserer Sicht nicht digital umsetzen, da es entscheidend von den Prozessen und Energien der Gruppe und des persönlichen Austauschs abhängt. Nun hoffen wir auf TtT 2021 in Hamburg.

3. November 2020: Web-Schulung „STÄRKEN vermitteln – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist“, JuRe-HotSpot AL NRW

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

Am 3. November 2020 vermittelt Sonja Lüddecke von 10:00 – 14:00 den Baustein Weltanschauungen, Religion & Glaube aus dem modularen Workshop-Konzept „STÄRKEN“, das für die politische Jugendbildung an beruflichen Schulen entwickelt und im März 2020 als Reader veröffentlicht wurde. Es werden sowohl die inhaltlichen Schwerpunkte und Methoden als auch die pädagogisch-didaktischen Hintergründe zu dem Baustein vermittelt. Ziel der Web-Schulung ist es, den Teilnehmenden zu verdeutlichen, warum das Thema ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist und wie dies gelingen kann.

Der Web-Workshop ist interaktiv aufgebaut und lädt dazu ein, einzelne Übungen aus dem STÄRKEN-Konzept selbst zu erproben.

Die Online-Schulung richtet sich an Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung, die ein demokratisches Miteinander, den Austausch über und die Akzeptanz von unterschiedlichen Wert- und Glaubensvorstellungen sowie die politische Mündigkeit von Berufsschüler*innen stärken möchten.

Der Konzept-Transfer wird über das Programm BigBlueButton durchgeführt. Für Rückfragen steht Sonja Lüddecke zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0202-264 708 94

Weitere Informationen zum Workshop sowie das Anmeldeformular finden sich hier.

Dashahara (25.10.2020) und Reformationstag (31.10.2020)

Vijaya Dashami The art work India October 2013©: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.Dashahara ist ein hinduistisches Fest, das man in jeder Region Indiens anders bezeichnet (Navarati, Durga Puja u.a.). Es fällt in die ersten zehn Tage der hellen Hälfte des Mondmonats Ashvin (Ende September – Anfang Oktober) und ist mit der Tagundnachtgleiche im Herbst sowie mit dem Beginn der Herbsterntezeit verbunden.

Die zu diesem Fest gehörenden Erzählungen, Sitten und Gebräuche sind regional unterschiedlich. Im Kern feiert man jedoch überall den Sieg des Guten (einer Gottheit) über das Böse (einen Dämon).

Im Norden Indiens feiert man zu Dashahara Rama, eine der Inkarnationen des hinduistischen Gottes Vishnu, der den Dämon Ravana besiegt hat. In Theateraufführungen werden die zugrundeliegenden Geschichten des dramatischen Kampfes nachgespielt. Diese Theaterdarbietungen sind ein wesentlicher Teil des Festes. Am Ende werden große Puppen, die Ravana darstellen, verbrannt.

In einigen indischen Regionen bleiben während des Festes Schulen und Geschäfte geschlossen.

Der Reformationstag wird immer am 31. Oktober in den evangelischen Kirchen (Christen) gefeiert. Erinnert wird an diesem Tag an den deutschen Reformator Martin Luther (*1483 und † 1546 in Eisleben). Er vertrat andere Ansichten über das Verhältnis des sündigen Menschen zu Gott und über die Bibel als die damalige Kirche und kritisierte ihre Geschäfte mit Heiligenandenken (Reliquienhandel) und dem Freikauf von Schuld und Sünde (Ablasshandel).

Am Vorabend zu Allerheiligen (1. November) 1517 soll er in Wittenberg an der Schlosskirche 95 Thesen veröffentlicht haben, die zur Bildung der evangelischen Kirchen führten. So ist der Reformationstag auch ein Gedenktag dafür, dass auch religiöse Gemeinschaften sich stets hinterfragen und reformieren müssen.

Quellen: