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Jugend und Religion (JuRe)

Rückblick

Dashahara (25.10.2020) und Reformationstag (31.10.2020)

Vijaya Dashami The art work India October 2013©: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.Dashahara ist ein hinduistisches Fest, das man in jeder Region Indiens anders bezeichnet (Navarati, Durga Puja u.a.). Es fällt in die ersten zehn Tage der hellen Hälfte des Mondmonats Ashvin (Ende September – Anfang Oktober) und ist mit der Tagundnachtgleiche im Herbst sowie mit dem Beginn der Herbsterntezeit verbunden.

Die zu diesem Fest gehörenden Erzählungen, Sitten und Gebräuche sind regional unterschiedlich. Im Kern feiert man jedoch überall den Sieg des Guten (einer Gottheit) über das Böse (einen Dämon).

Im Norden Indiens feiert man zu Dashahara Rama, eine der Inkarnationen des hinduistischen Gottes Vishnu, der den Dämon Ravana besiegt hat. In Theateraufführungen werden die zugrundeliegenden Geschichten des dramatischen Kampfes nachgespielt. Diese Theaterdarbietungen sind ein wesentlicher Teil des Festes. Am Ende werden große Puppen, die Ravana darstellen, verbrannt.

In einigen indischen Regionen bleiben während des Festes Schulen und Geschäfte geschlossen.

Der Reformationstag wird immer am 31. Oktober in den evangelischen Kirchen (Christen) gefeiert. Erinnert wird an diesem Tag an den deutschen Reformator Martin Luther (*1483 und † 1546 in Eisleben). Er vertrat andere Ansichten über das Verhältnis des sündigen Menschen zu Gott und über die Bibel als die damalige Kirche und kritisierte ihre Geschäfte mit Heiligenandenken (Reliquienhandel) und dem Freikauf von Schuld und Sünde (Ablasshandel).

Am Vorabend zu Allerheiligen (1. November) 1517 soll er in Wittenberg an der Schlosskirche 95 Thesen veröffentlicht haben, die zur Bildung der evangelischen Kirchen führten. So ist der Reformationstag auch ein Gedenktag dafür, dass auch religiöse Gemeinschaften sich stets hinterfragen und reformieren müssen.

Quellen:

16. - 18. Dezember 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

18., 20. & 27. November 2020: Workshop STÄRKEN vermitteln am Cuno-Berufskolleg I für Technik in Hagen, JuRe-Hotpsot NRW

In diesem dreitätigen Workshop gehen die Schüler*innen auf die Reise zu sich selbst, zu ihren Werten und denen ihrer Mitschüler*innen, zu ihrem Verständnis von interkulturellem und interreligiösem Zusammenleben und dahin, woran sie glauben, was sie erhoffen und wie sie sich dafür einsetzen können. Der Workshop unterstützt durch seine Methoden und moderierten Räume die Schüler*innen auf dieser Reise, die auch von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, von den Diskussionen darüber und dadurch erlebten Höhen und Tiefen mitbestimmt sein wird.

03. November 2020, 10.00 – 14.00 Uhr: Web-Workshop „STÄRKEN vermitteln“ – Warum ‚Religion‘ Bestandteil politischer Jugendbildung ist

Inhaltlicher und praktischer Transfer eines Bausteins aus dem modularen Workshop-Konzept zur politischen Jugendbildung an beruflichen Schulen

für Respekt Coaches und Fachkräfte der politischen Jugendbildung

Im Übergang von der Schule in die Berufswelt stellen sich junge Menschen verstärkt die Frage nach den eigenen Identitäten, Zugehörigkeiten und Werten. Die Berufswahl und die drängende Sinnfrage „Wie will ich leben?“ verlangen Orientierung und Entscheidungen. Selbstwirksamkeitskompetenzen, Glaubensgrundsätze, Urteilsfähigkeit und Handlungsorientierung werden demnach wichtiger denn je. Doch macht diese Phase auch sichtbarer, welche persönlichen Chancen auf gesellschaftliche und politische Teilhabe überhaupt existieren und wo der Weg mit Konflikten und Misserfolgserfahrungen verbunden ist. Von außen herangetragene Zuschreibungen und Rollenbilder spielen hierbei eine große Rolle. Dies gilt umso mehr in der heutigen Migrationsgesellschaft und in einer Gesellschaft, in der durch Krisen bestehende Differenzen und vorherrschende Ausgrenzungsmechanismen offener zutage treten.

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27. Oktober 2020: Feuerworkshop zu Teambuilding und Selbstwirksamkeit am Berufskolleg Bergisch Gladbach Gewerblich, JuRe-Hotspot NRW

In Kooperation mit dem Verein FeuerPädagogik e.V. aus Dortmund werden die Schüler*innen eingeführt in den Umgang mit dem Medium Feuer. Dieses Medium eignet sich auf seine ganz spezielle und oft ungewöhnliche Weise dazu, die eigenen Grenzen zu erfahren, zu erweitern und die individuellen Grenzen im sozialen Miteinander sichtbar zu machen, zu akzeptieren und einzuhalten. Zusammen mit den Komponenten der körperlichen Bewegung und Koordination werden somit Sach-, Selbstwirksamkeits- und Sozialkompetenzen gestärkt.

25. September / 02. Oktober / 13. Oktober 2020: Digitaler Workshop zum Thema „Alltagsrassismus“, Berufliche Schule am Gradierwerk, Bad Nauheim, JuRe-HotSpot AL Hessen

An drei Terminen lernen die Schüler*innen mehr über Alltagsrassismus und die Funktionsweisen von Diskriminierung, setzen sich mit den Auswirkungen auf ihren und den Alltag von Betroffenen auseinander und suchen zum Abschluss gemeinsam nach Handlungsstrategien und Möglichkeiten, sich gegen Rassismus zu positionieren und zu engagieren.

28. September 2020: Workshop organsiert von der SV der Brühlwiesenschule Hofheim zum Thema „Black Lives Matter“, JuRe-HotSpot AL Hessen

Eine AG, die aus der SV hervorgeht, wünscht sich mehr Raum, um sich in Workshops mit aktuellen politischen Themen zu beschäftigen. Den Auftakt bildet ein Workshop zu den aktuellen Forderungen der Black Lives Matter Bewegung in den USA und in Deutschland. Was fordern die Aktivist*innen? Welche Bedeutung hat das für den deutschen Kontext? Und wie kann ich mich einbringen?

Rosch Haschana (18.-20.09.2020) und Jom Kippur (27.-28.09.2020)

Jüdisches Neujahrsfest und Versöhnungstag

Maurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom KippurMaurycy Gottlieb Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur (Public Domain)Im September wird im jüdischen Glauben unter anderem das Neujahrsfest Rosch Haschana und der Versöhnungstag Jom Kippur zelebriert.

An Rosch Haschana, hebräisch „Kopf des Jahres“, feiern Jüd*innen vom Abend des 18. Septembers 2020 bis zum 20. September 2020 das Neujahrsfest. Dies soll sie an den Bund zwischen Gott und Israel sowie an ihre moralischen Pflichten erinnern. Daher sind Jüd*innen an diesen Feiertagen dazu angehalten, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und Gutes zu tun. So sollen sie während der Festtage Rechenschaft über ihr Tun ablegen, weshalb das Neujahrsfest auch der Tag des Gerichts genannt wird.

An Rosch Haschana ist es in vielen Gemeinden Brauch, die Gebetsräume feierlich und in weißer Farbe zu gestalten. Zu Hause feiert man das Neujahrsfest mit süßen Äpfeln, die man vor dem Verzehr mit Honig bestreicht. Damit wird der Wunsch betont, ein gutes und süßes Jahr verbringen zu wollen.

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13. und 20. November 2020: Digitaler Konzept-Workshop „Cybermobbing und Hate Speech“, JuRe-HotSpot AL Thüringen

Am 13. und 20. November 2020 führt Katja Nonn einen Online-Workshop zu Cybermobbing und Hate Speech mit dem Titel „Digital Na(t)ives?! Digitale Medien in der Lebenswelt von jungen Menschen: Herausforderungen und Chancen für die schulische Sozialarbeit“ durch.

Darum wird es gehen:

Cybermobbing, Cybergrooming oder Sexting basieren auf gewaltbezogenen Phänomenen, die nicht neu sind, aber im Zuge digitaler und multifunktionaler Medien mit veränderten Rollen, Handlungsmustern, Hemmschwellen und Konsequenzen einhergehen. Demütigung, Auslachen, Ausgrenzen oder sexuelle Belästigung sowie das ungewollte Weitergeben und Veröffentlichen von persönlichen und höchst intimen Daten kann vor allem für junge Menschen drastische Konsequenzen haben. Das Wichtigste ist in diesem Bereich Aufklärungsarbeit zu leisten, Diskussionen und Reflexionen anzuregen und den Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten und Tipps an die Hand zu geben. Vor diesem Hintergrund befasst sich der Konzept-Workshop mit der Vermittlung von aktuellem Wissen und Hintergründen sowie mit dem Vorstellen und ggf. Erproben von Handlungsmöglichkeiten, Tools und Techniken für das soziale Beziehungsgefüge in Berufsschulen.

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24. September / 08. Oktober / 22. Oktober 2020: WebWorkShops für Fachkräfte „OHREN AUF! Podcasten als pädagogisches Angebot“, BAK AL

Bild: © Christian Horz / i-StockBild: © Christian Horz / i-StockPodcasts sind ein Medienformat, das vor allem von jungen Leuten (14- bis 29-Jährige) mit höherer formaler Bildung genutzt wird.

Vorrangiges Ziel der Fortbildung ist es, Schüler*innen mit Sprach- und Bildungsbarrieren das Medium Podcast näher zu bringen und sie zu befähigen, eigene Podcasts zu erstellen. Damit sollen ihre Medienkompetenzen erweitert und gestärkt werden und sie sollen Möglichkeiten gewinnen, selbst medial sprech- und ausdrucksfähig zu werden.

In den WebWorkShops (WWS) gibt es digitale Gruppenarbeit sowie Einzelarbeit und Möglichkeiten Inhalte miteinander zu teilen. Es ist der Anspruch der gesamten Reihe, dass die Teilnehmenden (TN) am Ende ein Konzept für einen pädagogischen Einsatz des Medienformates entwickelt haben.

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