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Aktives Erinnern – Soziologin Berenike Firestone über partizipative Formate

Deutschlandfunk / 06.05.2025 / 06:47

Berenike Firestone gehört zu einer Gruppe von Forschenden des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Hertie School in Zusammenarbeit mit den Arolsen Archives, die sich mit den Wirkungen aktiver Erinnerungsarbeit im Vergleich zu reiner Wissensvermittlung beschäftigt haben.

„In zwei randomisierten Studien mit rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verglichen die Forschenden die Wirkung aktiver Erinnerungsarbeit mit reiner Informationsvermittlung. Im Zentrum der Untersuchung stand das Projekt #everynamecounts, ein digitales Crowdsourcing-Projekt der Arolsen Archives, bei dem Freiwillige historische Dokumente zur Verfolgung verschiedener Gruppen in der NS-Zeit digitalisieren. Eine Hälfte der Teilnehmenden nahm aktiv an diesem Projekt teil und digitalisierte Karten von Häftlingen des Konzentrationslagers Buchenwald. Die andere Gruppe erhielt lediglich Informationen über die NS-Verfolgung und die archivierten Dokumente (Studie 1) oder gar keine Informationen (Studie 2). Anschließend wurden die Gruppen befragt.“

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Header: Foto © altmodern / iStock