Rückblick

16.07.2019 Workshop „Walk & Talk“ / BSZ Schwandorf / HotSpot in Bayern

Teambuilding und Vertrauensaufbau durch erlebnispädagogische und handlungsorientierte Methoden in der Natur und Umgebung von Schwandorf. Einstieg in einen weiterführenden Präventionsprozess mit einer neuen Gruppe von Schülerinnen und Schülern.

Walk-Talk Schwandorf 2 201905
Walk-Talk Schwandorf 1 201905

03.07.2019 – SAFE THE DATE / EINLADUNG: „Hasskriminalität als Herausforderung für die Primärprävention in der politischen Jugendbildung“

mit Dr. Daniel GESCHKE, IDZ Jena
JuRe-Expertise-Workshop in Erfurt / 9:00 bis 16:00 Uhr / Jugendbüro „filler“, Schillerstr. 44, 99096 Erfurt

In dem didaktisch hervorragend aufbereiteten Workshop machte Dr. Daniel Geschke vom IDZ Jena deutlich, dass der Begriff „Hasskriminalität“ im Wesentlichen vorurteilsbedingte Haltungen und Straftaten gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen meint. Das vor allem in den USA wissenschaftlich entwickelte Phänomen ist dort auch strafrechtlich relevant: als hatecrime klassifizierte Straftaten werden dort mit einem doppelt so hohen Strafmaß belegt wie die Straftat an sich.

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28.06.2019 - Interkulturelles Training für Auszubildende der HHLA in Kooperation mit der Mobilitätsagentur AuL Hamburg – HotSpot Hamburg

In Kooperation mit dem Austauschprogramm Erasmus+ wurden Auszubildende der HHLA auf Situationen während eines möglichen Praktikums im Ausland vorbereitet. Dazu gehörte auch, sich seiner eigenen kulturellen Prägungen bewusst zu werden und zu verstehen, wie diese unsere Sicht auf die Dinge beeinflussen.

19.06.2019 Living Library am Technischen Berufskolleg in Solingen / HotSpot NRW

„Weltanschauungen und Religionen - und was diese jeweils für meinen Alltag bedeuten“, das war der Titel, unter dem die zweite Living Library mit elf lebendigen Büchern und zwei Klassen durchgeführt wurde. Ein ausführlicher Bericht mit Fotos: hier.

06.06.2019 – Barcamp-Projekttag an der BS 08 Hamburg / HotSpot Hamburg

Beim Barcamp wurde den Schülerinnen und Schülern ca. 30 verschiedene Angebote gemacht, was ein wenig zuviel des Guten war. Ilona Berntien vom HotSpot Hamburg bot einen „Spielsalon der Begegnung“ an.

Eine Beschreibung der Methode findet Ihr zum Beispiel hier.

28./29.05.18 zweitägiger Workshop an der BBS 7 / HotSpot NDS

Mit einer Sprachlernklasse wurde an zwei Projekttagen an den Themen Identität, Heimat, Zusammenleben und Zugehörigkeit gearbeitet. Teilgenommen hatte auch Lisa Albers von der trägerübergreifenden Fachstelle der JMD Respekt Coaches und dazu einen Praxisbericht verfasst: hier.

16./17.05.2019 Bundesweite Fachtagung der AKSB „Digital 2020: Die Attraktion des Extremen – Radikalisierungsprävention im Netz, Bonifatiushaus Fulda

Die gut besuchte Fachtagung der AKSB, an der wir mit sechs JuRe-Koordinatorinnen und -Koordinatoren teilnahmen bot viele Informationen, interessante Diskussionen und am 2. Tag spannende Workshops zur Umsetzung. Gut dokumentiert ist sie auf der Homepage der AKSB: hier.

13./14.05.2019 BBS Technik in Cloppenburg / HotSpot NDS

Mit 4 Klassen wurden in jeweils 90minütigen Einheiten über Identität, Heimat und Zusammenleben gesprochen. Die SchülerInnen erhielten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Gruppenübungen auszuprobieren und mit jeder Gruppe wurden Vorstellungen und Vorteile des Zusammenlebens in einer diversen Gesellschaft erarbeitet und festgehalten.

12.04.2019 - Ausflug in den 7xjung Lernort, Berlin, am 12.April 2019 – HotSpot Hamburg

Gemeinsam mit einer Ausbildungsvorbereitungsklasse der beruflichen Schule Uferstrasse reiste JuRe nach Berlin, um den Lernort 7xjung zu besuchen. Dort nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir uns u.a. mit der Botschaft von deutschsprachigen Rappern, diskriminierender Sprache und der Frage, wie man diskriminierenden Parolen auf Instagram, Twitter und Co. begegnen kann, auseinandersetzten.

04./05.04.2019 – Expertise Workshop „Deliberation gegen Diskriminierung“ – HotSpot Hamburg

An zwei Tagen stellten die Initiatoren von Social Science Works ihr Konzept der Deliberation vor. Respekt Coaches und Multiplikator*innen übten gemeinsam, wie erfolgreiche Deliberation gelingt.

Deliberation ist ein spezielles Argumentationstraining, welches von den Einsichten der politischen und soziologischen Theorie profitiert und direkte Handlungskompetenzen vermittelt. Es sollen die Unsicherheiten beseitigt werden, die von vielen europäischen Bürgern geteilt werden, wenn es darum geht, die Werte der Gesellschaft zu begründen und artikulieren zu können. Den Seminarteilnehmenden wird vermittelt, wie man Schüler_innen gleichrangig als Bürger_innen entgegentreten kann, die fähig sind, zusammen mit uns die Grundwerte unserer Gesellschaft zu überdenken. Es ist respektvoller und gleichseitig bedeutungs- und wirkungsvoller, diese Werte und Gesetze inhaltlich zu diskutieren und zu rechtfertigen.

04.04.19 Europa-Aktionstage mit diversen Berufsschulen in Hannover

In einem eintägigen Workshop wurden mit einer Gruppe von Berufsschülerinnen und -schülern wichtige Bestandteile, Voraussetzungen und Prinzipien des Zusammenlebens in einer immer diverseren Gesellschaft erarbeitet werden. Hierfür sollen lebensweltnahe Gemeinsamkeiten reflektiert werden, durch die die Idee von einem "Wir" in einer heterogenen Gruppe ein Zusammenleben fördern soll. Wo ist der Platz der jungen Menschen in diesem Land und was bedeutet Demokratie für sie?

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Fotos: © 2019 Leona Ohsiek, Hannover

02.04.2019 aus der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums:

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Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Jugendliche sind im Visier von Islamisten. Islamistische Gruppen ködern Kinder und Jugendliche mit provokanten Videos, Anleihen aus Comics und Computerspielen oder mit subtilen Hassbotschaften. Sie geben sich harmlos, nutzen gesellschaftliche Debatten als Einfallstor und kaschieren den extremistischen Kontext. Besonders empfänglich sind die Jugendlichen, die selber Diskriminierung erfahren haben, sich ausgegrenzt und benachteiligt fühlen. Politik muss gegensteuern und darf islamistischen Akteuren nicht das Feld überlassen. Jugendliche und junge Erwachsene müssen in ihrem Selbstverständnis als Teil der Gesellschaft gestärkt werden. Dazu gehören Anerkennung, Zugehörigkeit und Identität, aber auch verbesserte Schutzmaßnahmen.

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16.01.- 05.04.19 regelmäßige Veranstaltung mit einer BEK und einer BVJ-Klasse der BBS-ME in Hannover.

Themenschwerpunkte sind Gruppendynamik, Dominanz und soziale Ausgrenzungsfaktoren, die möglicherweise als Push-Faktoren einer Anfälligkeit für extremistische Ideologien wirken können.

In regelmäßigen Einheiten wird die Wirksamkeit und die Rolle jedes Einzelnen in der und für die Gruppe reflektiert. Hierbei dienen sowohl verschiedene Methoden und Übungen, als auch Einzel- und Gruppengespräche und Diskussionen als didaktische Werkzeuge.

21.03.2019: Spielpädagogische Weiterbildung, Wuppertal / HotSpot NRW

Spielen kann man Vieles: „Cowboy und Indianer“, „Wer hat Angst vor’m bösen Mann?“ oder auch „Battlefield“. Kann man aber auch „Zusammenleben“ oder „Konflikte verhindern“ spielen? Was können Spiele überhaupt in der pädagogischen Arbeit bzw. der politischen Jugendbildung leisten?

Diesen Fragen ging die Fortbildung auch sehr praktisch nach, an der Respekt Coaches, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Fachkräfte der politischen Jugendbildung teilnahmen.

Zombie
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12.03.2019: Workshop „Jedermanns Religion“ an der Ruth-Pfau-Schule, Leipzig / HotSpot Sachsen

Am Dienstag, 12.03.2019 und 19.03.2019, führte ARBEIT UND LEBEN Sachsen an der Ruth-Pfau-Schule mit einer BVJ-Klasse den Workshop „Jedermanns Religion“ durch. Die 15 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Schulzentrums der Stadt Leipzig beschäftigten sich im Rahmen der zwei Tage intensiv mit Fragen zur eigenen Identität, Zukunft und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Alles Aspekte für die man religiöse aber auch säkulare Orientierungsmuster zurate ziehen kann. So bestimmten die Teilnehmenden am ersten Tag mit Hilfe unterschiedlicher Methoden individuelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten, die sie teilen. In diesem Zusammenhang verständigten sich die jungen Erwachsenen auf gemeinsame Werte und Normen und erstellten eine Sammlung von Verhaltensweisen, die sie nicht tolerieren können. Der zweite Tag setzte an diesem Punkt an und motivierte die Schülerinnen und Schüler, über die Art und Weise, wie sie zusammenleben möchten, nachzudenken. Gemeinsam gestalteten sie ein Forumstheater, in dem sie unterschiedliche Situationen von Diskriminierung nachspielten und mögliche Reaktionsweisen aufzeigten.

15.03.2019: Workshop „Kennenlernen der eigenen Vielfalt“ am BSZ Technik Pirna / HotSpot Sachsen

In Kooperation mit dem Respekt Coach des JMD der Diakonie Pirna realisierten wir im März 2019 am Beruflichen Schulzentrum für Technik in Pirna zwei Workshop-Formate für drei Klassen. So konnte sowohl der Workshop "Kennenlernen der eigenen Vielfalt" als auch der Workshop „Konflikte und Lösungsstrategien" jeweils dreimal durchgeführt werden. Dieses Angebot wurde im vergangenen Jahr im Hinblick auf die speziellen Anforderungen der in den Blick genommenen GBVJ-, BVJE und BVJT-Klassen des BSZ entworfen. Diese Klassenverbände setzen sich aus Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die sich aktuell im Prozess des Kennenlernens befinden, welcher aufgrund kultureller und sprachlicher Unterschiede nicht immer reibungslos erfolgt. Das Angebot von ARBEIT UND LEBEN Sachsen unterstützte die Schülerinnen und Schüler diesen Kennenlernprozess weiter voranzutreiben und Wege der Konfliktlösung zu betrachten.

So thematisierten die Teilnehmenden im Workshop „Kennenlernen der eigenen Vielfalt" sowohl ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Verwendung von Stereotypen und Vorurteile als auch Werte und Normen, die alle Mitglieder des Klassenverbandes teilen.

Im Workshop „Konflikte und Lösungsstrategien" stand das Aushalten unterschiedlicher Meinungen im Mittelpunkt. Dementsprechend reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihr Konfliktverhalten, das Zusammenleben in der Schule und einigten sich auf Konfliktlösungsmechanismus, die sie zukünftig verwenden möchten.

Weitere Workshops von ARBEIT UND LEBEN Sachsen sind vom JMD Respekt Coachin Pirna zum Thema „Zukunft“ angefragt.

19./20. Februar 2019: Arbeitstreffen der JuRe-Koordinatorinnen und Koordinatoren in Wuppertal / Gesamtkoordination Bundesarbeitskreis AL

An den beiden Tagen haben sich die sieben Koordinatorinnen und Koordinatoren der JuRe-HotSpots mit dem aktuellen Stand der Arbeit vor Ort und den Planungen für dieses Jahr beschäftigt.

Dazu gehörte auch die Erstellung der JuRe-Homepage und die Erarbeitung einer Broschüre, die im Mai erscheinen soll.

28.01.19: „Identität, Heimat und Zugehörigkeit“ / eintägige Veranstaltung mit zwei klassenübergreifenden Gruppen am Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück

In zwei Einheiten wurden Gruppenangebote zu den Themen Identität, Heimat und Zugehörigkeit durchgeführt. Die SchülerInnen konnten in verschiedenen Methoden ausprobieren, reflektieren und über gesellschaftsrelevante Themen diskutieren.

21.01.2019: Living Library zu „Religion und Werte“, Kulturzentrum Pelmke in Hagen (NRW)

Jugend und Religion - Politische Bildung an Berufsschulen NRW" hat im Kulturzentrum Pelmke in Hagen eine Living Library zum Thema „Religionen & welche Werte und Menschenverständnisse gehen daraus hervor?“ für zwei Klassen eines Berufskollegs in Hagen veranstaltet.

Bei einer Living Library handelt es sich nicht um Bücher, die ausgeliehen werden, sondern um Menschen – also lebendige Bücher, die sich für ein Gespräch zur Verfügung stellen. In diesem Fall bedeutete das, dass fünf Vertreter*innen und Angehörige unterschiedlicher Religionen und Glaubensgemeinschaften jeweils mit einer Gruppe von 3-4 Schüler*innen ins Gespräch gekommen sind. Die Schüler*innen hatten 40 Minuten Zeit, um all ihre Fragen loszuwerden. Aber auch das Buch durfte Fragen stellen! Nach Ablauf der Zeit hat die Gruppe das ‚Buch wieder zurück gebracht‘ und sich ein ‚neues Buch ausgeliehen‘. Vereinzelt verlängerten Schüler*innen ihr Buch und blieben noch eine Weile im Gespräch sitzen. So kamen an diesem Vormittag jedes Buch mit drei Gruppen und jede Schüler*innen-Gruppe mit drei Büchern ins Gespräch. Die Bücher waren angetan von der Möglichkeit, mit jungen Menschen in kleinem Rahmen persönlich ins Gespräch zu kommen – insbesondere über das Thema Religion. Die Schüler*innen äußerten, einiges Neues gelernt zu haben – speziell über die jüngste Religion Bahá’í und dass eigentlich alle Religionen eins sind – auch wenn noch Fragen offen geblieben sind.

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